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Wir trauern um Helene Joannidou-Manos (ergänzt 06.01.2013)

23. Dezember 2012

helena„Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei.“  – Nikos Kazantzakis

Wir trauern um Helene Joannidou-Manos

*20.12.1937 Menemeni-Thessaloniki  †15.12.2012 Thessaloniki

Dr. Helene Joannidou-Manos, war Soziologin. Sie gehört zu den aktiven (griechischen) Immigrantinnen der sogenannten ersten Generation. Sie arbeitete ab 1962 als Gastarbeiterin in einer Fischfabrik in Hamburg und Bad Bramstedt, dort wurde sie auf Grund der Arbeitsbedingungen krank. Danach arbeitete sie einige Jahre in der Reinigungskolonne bei der Bundesbahn, gleichzeitig studierte sie Soziologie in Hamburg. Nach ihrem Studium wird sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am ‚Frankfurter Institut für Sozialforschung‘, später ‚Lehrbeauftragte der Universität Hamburg‘ und wissenschaftliche Mitarbeiterin der ‚Behörde für Arbeit, Jugend und Soziales‘. Zuletzt von 1985 bis Mitte der 2000-er Jahre war sie Mitarbeiterin der ‚Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur‘. Arbeitsschwerpunkte waren: Gesellschaftstheorie, Sozialisations-, Armuts-, Stadtteil-, Jugendforschung und Immigration. Aus dieser Arbeit sind verschiedene Bücher und Forschungsberichte entstanden. Bereits 1964 trat sie dem SDS bei. Sie wurde u.a. durch die Friedensbewegung, die APO der 68-er Bewegung, die Kritik der politischen Ökonomie, die Kritische Theorie und vor allem libertäre Demokratie und Sozialismus Vorstellungen und den Anarchismus inspiriert. 1968 zieht sie in eine Wohngemeinschaft nach Hamburg-Eppendorf. Von 1967 bis 1974 engagiert sie sich gegen das Militärregime in Griechenland. Seit 1980 wohnte sie im Schanzenviertel, im Schulterblatt gegenüber der »Roten Flora«, die sie solidarisch unterstützte. Sie nahm kritisch-solidarisch Anteil an verschiedenen sozialen Bewegungen und versuchte immer ihre dezidiert eigene Position zu entwickeln, ohne sich zum Anhänger von Personen oder Ideologien zu machen. Im Stadtteil St. Pauli kannten sie viele sozial-emanzipatorisch aktive Menschen, sie bezeichnete sich als „St. Paulianerin“. Im Oktober 2012 wurde ihre Hamburger Wohnung aufgelöst, dabei sind wahrscheinlich alle privaten Aufzeichnungen (u.a. ein Konvolut ihrer Memoiren) weggeschmissen worden. Nach langer schwerer Krankheit ist sie am 15. Dezember 2012 in ihrem Geburtsort Thessaloniki gestorben.

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trauer_joannidou_2912-1Veröffentlichungen von Helene Manos u.a.:
• Gewidmet den Mädchen. Eine Streitschrift  gegen Armut, Gewalt, Sexismus, Edition Nautilus, Hamburg 1992.
• „Die große Illusion“ oder diese verdammte Zufriedenheit, VSA Verlag Hamburg, 1990.
• Soziale Lagen und soziale Fragen im Stadtteil Sankt Pauli, Ergebnisse Hamburg, 1989.
• Zu Hamburg in der »Fremde«? Eine Kritik der griechischen Emigrationsideologie, VSA Verlag Hamburg 2001.

9 Kommentare leave one →
  1. Du warst eine Kämpferin liebe Heleni - DANKE! permalink
    23. Dezember 2012 22:35

  2. N.B. permalink
    24. Dezember 2012 08:38

    Ich habe Helene ein paar mal getroffen und war jedesmal von ihrer Energie, ihrem Willen und ihrer Präsenz beeindruckt. Auf sie passt der Satz vom Kämpferherz, das aufgehört hat zu schlagen. Dabei brauchen wir viel mehr Genossinnen und Genossen vom Schlag von Helene um die menschliche Emanzipation zu erkämpfen

    Liebe Helene, möge die Erde dir leicht sein.

    • Merhaba (Seid gegrüßt!) - in Erinnerung an Helene Manos permalink
      15. Dezember 2015 17:49

      Merhaba (Seid gegrüßt!)

      Wie ein Wind
      fege ich durch die Straßen,
      gehe in Eure Herzen ein,
      Aide, seid gegrüßt!

      Wie der Mai bringe ich
      Gärten in Euer Leben,
      blutgetränkte Blumen.
      Aide, seid gegrüßt!

      Ein Vers bin ich
      in der Liebe sehnsuchtsvollem Lied
      Eure Stimme trage ich.
      Aide, seid gegrüßt!

      Eine Welle bin ich,
      komme in Eure Häuser
      zu tränken Eure Träume.
      Aide, seid gegrüßt!

      In der Taverne,
      in geheimer Freundesrunde
      trinke ich die Wahrheit.
      Aide, seid gegrüßt!

      Wie ein Feuer bin ich,
      die Seele entflammend,
      daß Euer Zorn leuchtet.
      Aide, seid gegrüßt!

      Wie der Rauch des Schornsteins
      male ich die Zeichen,
      berühre, was sich nicht fangen läßt.
      Aide, seid gegrüßt!

      Das Lied bin ich,
      bohre mich in die Herzen
      und zermahle die Steine.
      Aide, seid gegrüßt!

      Seid gegrüßt, Freunde,
      Frühling und April,
      Seid gegrüßt, Brüder!
      Aide, seid gegrüßt!

      Text: Lefteris Papadopoulos, Musik: Zülfü Livanelli, Gesang: Maria Farantouri

  3. Der VSA Verlag mit einem Nachruf auf Helene Manos (1937-2012) permalink
    24. Dezember 2012 17:27

    http://www.vsa-verlag.de/news_tipps/nachruf_manos/

  4. Bonaventura permalink
    28. Dezember 2012 03:12

    Ja, das ist sie! Helene! So kenne ich sie, seit sie das erste Mal (in den späteren 1980ern) in das alte »Libertäre Zentrum« in der Lagerstraße im Hamburger Schanzenviertel einmarschierte und uns sofort in eine Diskussion verwickelte. Worum es ging, weiß ich nicht mehr, aber sie war engagiert, temperamentvoll und voller guter Argumente (lest ihre Bücher, es lohnt sich). Damit war sie natürlich auch anstrengend, gerade für die norddeutschen ‚Fischköppe‘, die immer etwas langsamer sind.
    Sie hatte eine unglaubliche Energie, Solidarität war ihr mittlerer Name, wenn sie von »Genossen« sprach (ohne Sternchen, manchmal vielleicht mit dem mitgedachten ‚Binnen-I‘), dann war das nichts Aufgesetztes, sondern nur normal.
    Eine Arbeiter-Intellektuelle im besten Sinne, die beide Seiten kannte, das Fließband der Fischfabrik und die geistige Arbeit, die nicht verdrängt hat, woher sie kam, aber auch nicht mit der „Prolier than thou“-Attitüde (wie die »Group Solidarity« das „Holier than thou“ [Heiliger als du] persiflierte) hausieren ging, sondern alle ernst nahm, mit denen sie diskutierte.
    Sie war nicht nur belesen, sie war klug, und sie war nicht nur klug, sie war auch weise – die Phrase „Sie kannte das Leben“ ist bei ihr eben keine Phrase gewesen.

    Und auch dies: sie hat sich – als eine der wenigen radikalen Linken in der BRD – 1989/90 in die Auflösung der DDR eingemischt und versucht, Einfluß zu nehmen auf den revolutionären Prozeß, der dort statt fand. – So, nun ein wenig Eigenlob: wir in der damaligen FAU-Ortsgruppe Hamburg und der durch sie getragenen Redaktion der »direkten aktion« haben das auch versucht, ebenso einige andere, leider wenige, FAU-OG. –
    Wir waren nicht genug. Und wir waren nicht überzeugend. Aber wir haben es versucht.
    Die letzte große Demonstration der radikalen Linken (12. Mai 1990) mit 20.000 Teilnehmern (w/m) fand in Frankfurt/M unter dem Motto »Nie wieder Deutschland« statt (warum nicht in Frankfurt/Oder?). Sie hätte auch unter dem Motto »Nie wieder schlechtes Wetter« stattfinden können. Warum? Weil die schlauen Köpfe der »Radikalen Linken« und alle anderen, die »Kein 4. Reich« skandierten, nicht begriffen haben, daß der Untergang der DDR die ’nationale Frage‘ in Deutschland erledigt hatte und die ’soziale Frage‘ auf der Tagesordnung stand.
    Kapiert haben das am schnellsten übrigens die SED-PDS und die Neo-Nazis – nachdem sie sich von ihren jeweiligen Schocks (Verlust der bisherigen hauptsächlichen Existenzberechtigung) erholt hatten.
    »But I digress.« (Tom Lehrer)

    Ich habe Helene seit mehr als 10 Jahren nicht mehr gesehen. Ich hoffe, sie hat diese Welt ohne großen Schmerz verlassen. Und wer weiß – vielleicht treffen wir uns wieder. Irgendwo.

    Möge dir die Erde leicht sein.

    • 28. Dezember 2012 09:34

      Das hast Du schön formuliert.
      Ausgedrückt was viele denken.
      Wenn es soetwas wie Vorbilder gibt – sie war, sie ist eins.
      Danke.

    • Bonaventura permalink
      31. Dezember 2012 01:32

      Eines habe ich vergessen – und das ist auch wichtig: sie konnte feiern, Spaß haben, lachen. Ich weiß nicht, ob sie Emma Goldmans Satz kannte, daß eine Revolution, bei der man (und Frau) nicht tanzen kann, sinnlos ist (oder so ähnlich) – garantiert kannte sie ihn! – jedenfalls hat sie ihn gelebt.
      Außerdem war sie eine klasse Oma, verständnis- und liebevoll, und gleichzeitig konsequent und beinhart.

      • 31. Dezember 2012 15:30

        Helene konnte übriegens toll tanzen, sie bewegte sich gut und konnte all die griechischen Tänze. Und sie wollte immer (mit mir) tanzen gehen, leider ist es nie dazu gekommen.
        Sie versuchte sich fit zu halten, z.B. beim Freizeitsport ‚Spiel, Sport, Spaß‘ in Hamburg, irgendwann 2003 (?!) hat sie überraschenderweise damit aufgehört… Ich hab es nicht verstanden, wo es ihr doch viel Freude und Spaß bereitete!
        Es waren die ersten Anzeichen, der sehr spät diagnostizierten Parkinson Erkrankung. Leider hatte sie eine Art Phobie vor mediz. Apparaten u. Platzangst, so zog sich die Diagnose sehr, sehr in die Länge…
        Eine frühere, bessere Medikation hätte ihr sicherlich etwas Leid ersparen können, später kam noch eine dementielle Erkrankung hinzu, sie hat jahrelang sehr gelitten und war schwer krank. Zum Schluß in Griechenland ca. ab Ende 2011 ein reiner Pflegefall, sie soll aber eine gute bulgarische Pflegerin gehabt haben.
        Ach Heleni, ich bin traurig, wenn ich dadran denken muss.
        Eine Mahnung für mich, das Leben so gut es geht zu leben und zu genießen,
        weil das hast Du getan, das Leben genossen und geliebt!
        Helene – ich vermisse Dich, Deine Betonung von Sätzen, Deine Entschiedenheit, Dein Lachen, Deine Energie, Deine Freundlichkeit!

  5. Axel Ansorge permalink
    12. Januar 2013 14:13

    Wenn jemand, wie Helene, von uns geht, dann ist es weniger, was wir von ihr wissen, vielmehr ihr Geheimnis, welches uns dann fehlt, und das für immer unersetzbar bleiben wird.

    Es ist erstaunlich, welche Kraft von Helenchen, wie sie sich manchmal selbst-ironisch nannte, von dieser kleinen, zarten und immer zum Lachen aufgelegten Frau, ausgegangen ist. Obwohl eine Einzelgängerin und, ich vermute, oft einsam, hat sie doch viele von uns auf eine behutsame, aber doch auch auf eine sehr bestimmte, für sie typische Art und Weise, im Denken beeinflusst. Während eines intensiven gemeinsamen Studierens einer Schrift von Norbert Elias 1989 in den Räumen der Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur hat sie mich durch ihre besondere Art des Herangehens und geistigen Durchdringens viele Betrachtungsweisen und Formen des Denkens gelehrt: z.B. nach den verdrängten Aspekten zu suchen, das in den Mittelpunkt zu rücken, was aus solidarischen Gründen mit den Schwachen und Entrechteten in das Zentrum gehört, Solidarität immer konkret, bezogen auf die Lebenswirklichkeit derer zu leben, für die man sich einsetzt, die Querdenker unabhängig von ihrer Anerkennung ernst zu nehmen, den Geist durch Neugierde und Überraschungen frisch zu halten…

    Jederzeit suchte sie den Dialog, und ihr Denken und Diskutieren hat einer Art Geistesverwandtschaft unter uns unabhängig aller unserer organisatorischen Abgeschiedenheiten einen fühlbaren, Brücken bauenden Ausdruck verliehen. Elena, wie einige von uns sie Ende der Achtziger Jahre nannten, hat viele Diskussionen angestoßen und dann über Jahre wach gehalten, als Einzelpersönlichkeit in den Kneipen, Zentren, auf Veranstaltungen und Treffen eine Diskussionskultur über die Grenzen der FAU, anderer anarchistischer und nicht anarchistischer Kreise hinaus initiiert und so eine Art Verbändelung unter uns hergestellt; leider waren die meisten von uns, mich eingeschlossen, ihr intellektuell nicht gewachsen.

    Sie hat ihre geistige Stärke übrigens immer in den Dienst der Sache gestellt, man spürte das tatsächlich gegebene Gefälle während der Gespräche mit ihr nicht, sie war eben eine Genossin.

    Seit meinem letzten tiefer gehenden Treffen mit Elena habe ich eine Diskussion mit ihr in meinem Herzen stets weitergeführt. Wir saßen in einem kleinen Kreise draußen auf dem Gehweg vor dem Zentrum in der Thadenstraße an einem lauen Abend im Sommer 1999.

    Damals haben wir lange und leider sehr unfruchtbar miteinander diskutiert. Elena trug sich mit der Idee zu einer Art Manifest für die versprengten Kreise der libertären Szenen und hatte uns einen Rohentwurf ihrer Thesen zur Armut vorgestellt, an denen sie damals intensiv arbeitete. Ihr ging es dabei um sehr viel, um die theoretische Neuformulierung des Armut-Begriffs als einem revolutionären Kampfbegriff für eine neu zu formende libertäre Bewegung. Elena in ihrem Elan strahlte vor Jugendlichkeit, und ich konnte mir plötzlich vorstellen, wie sie in der ´68er-Bewegung aufgetreten sein mochte. Sie war voller Hoffnungen. Elena suchte mit ihren Armutsthesen für uns alle eine neue theoretische Grundlage und eine weltweite Perspektive zu schaffen und tatsächlich unserer Bewegung neues Leben einzuhauchen.

    Es tat mir weh, aber ich konnte Elena in ihrer starken Betonung der Notwendigkeit der Überwindung der Armut als einem Kern einer um die Freiheit ringenden Politik nicht zustimmen. Elena war damals von mir furchtbar enttäuscht.

    In meiner Unbeholfenheit gelang es mir weder, sie in ihrem wertvollen Ansatz zu bestärken, noch gelang mir eine vernünftige, nach vorn weisende Kritik. So blieb ein Dissens, obwohl wir vermutlich beide spürten, dass dieser von unserer jeweiligen Art des politischen Denkens und Agierens her gar nicht gegeben war.

    Ich verwies damals hilflos auf die Stärke der Armenbewegungen, sagte, wir müssten nicht die Armut abschaffen, sondern solidarisch mit den Armen leben, erinnerte daran, wie viele Befreiungsperspektiven aus der Armut heraus entwickelt worden sind, ich sprach vom Armutsideal des Franz von Assisi und desjenigen von Leonhard Ragaz, einem der Anarchie nahe stehenden Theologen und einstmaligen Bekannten Gustav Landauers. Und ich erinnerte vielleicht sogar, das weiß ich nicht mehr, an den Streit zwischen Fritz Brupbacher und Landauer, als Gustav Landauer gegen Brupbachers Trieb- und Bedürfnispyramidenmodell darauf insistierte, dass der Sozialismus auf das Fundament des Reiches geistiger Wahrheit gegründet sein müsse und ohne dieses sinnlos werde. Ich sprach davon, dass wir nach Formen des Umganges suchen müssen, in denen jeder die Freiheit habe, im Hinblick auf das ihm Wesentliche zu wählen und zu werten, dass es neben dem materiellen Sein ein persönliches Sollen gibt, dass sich formuliert aus dem, woran der Einzelne, ob arm oder nicht arm, persönlich glaubt, dass es darum gehe, Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen Möglichkeiten zu verschaffen, zueinander zu finden und, indem sie sich gegenseitig befähigen, je einzeln ihre Fertigkeiten zu entwickeln und schöpferisch tätig zu werden, ihr Persönlichkeitsrepertoire zu weitern und Freiräume im Hinblick auf die Verwirklichung ihrer individuellen Lebensentwürfe zu eröffnen. Durch das freiwillige Eingehen solcher ziviler, persönlicher Bindungen, die einen Jeden einbezögen und respektierten, könne eine umfassende und freie Weltgesellschaft heranreifen.

    Elena schaute mich ungläubig an, teilweise verstand sie offensichtlich nicht, was ich zu sagen versuchte, teilweise empfand sie meine Ausführungen als zu wenig politisch und nicht als ein Eingehen auf ihre Vorlage.

    Seit jenem für uns wenig ersprießlichen Abend habe ich mir Elenas großartige Thesen mehrfach aufs Neue vorgenommen, nie jedoch ihren starken Argumenten gegenüber einen klaren Gedanken fassen können.

    So war sie: trotz ihrer dauernden Relativierung des Bestehenden und trotz ihrer Freude am Querdenken: sehr resolut, sehr eindringlich, sehr einprägsam, nicht nur intellektuell stark, sondern auch moralisch absolut überzeugend.

    Ich suchte nach einer konkreten Erwiderung, um den damals aufgebrochenen Konflikt zwischen ihr und mir aufzulösen, und wusste, dass von der Art unseres Erlebens her die plötzliche Sprachlosigkeit zwischen uns unbegründet war. Auch war ich unbeholfen in dem Umgang damit, einen Konflikt stehen zu lassen und die Kameradschaft und die Freundschaft trotzdem zu pflegen, und sicherlich hätten wir diesen Konflikt irgendwann gelöst.

    Vor einigen Tagen, als ich erfuhr, dass Helene gestorben ist, da fiel mir plötzlich ein, was ich ihr eigentlich immer sagen wollte, und was im Moment des Todes plötzlich doch so klar auf der Hand liegt:

    Alles Wesentliche ist immateriell.

    Die Liebe, das Glück, Gesundheit und die Freiheit!

    Und das Leben!

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