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Ankündigung: 2. Anarchistische Buchmesse Mannheim 19. bis 21. April 2013

28. November 2012

Der Anarchismus ist „eine in sich vielfältige polit. Ideologie sowie eine auf ihr fußende polit. Bewegung […] Die Grundhaltung des Anarchismus zielt darauf, jede gesetzliche Zwangsordung, bes. den Staat, zu beseitigen sowie ein autoritäts- und herrschaftsloses Zusammenleben herbeizuführen.“ (Brockhaus)

Ob der Anarchismus wirklich eine Ideologie ist, sei mal dahingestellt, aber die erwähnte Vielseitigkeit sehen wir als die große Stärke des Anarchismus an. Gerade das wollen wir mit der Buchmesse zeigen.

Unserer Überzeugung nach ist der Anarchismus die vielversprechendste Alternative zum gegenwärtigen kapitalistisch-parlamentarischen Gesellschaftssystem, da sich der Staatskommunismus bzw. -sozialismus auch nicht als erstrebenswert erwiesen hat.

Die Buchmesse soll dazu beitragen, (auch in der Rhein-Neckar-Region) ein vielseitiges anarchistisches kulturelles Leben aufzubauen. Das libertäre Literaturangebot umfasst heute nicht nur die „Klassiker“. Gerade die kleineren Verlage tragen zu einer großen Bandbreite an Autor_innen und Themen bei.

Mit dieser Buchmesse möchten wir diesen Verlagen und deren Autor_innen eine Möglichkeit geben, sich vorzustellen. Sie soll aber auch Interesse an Anarchie wecken und den gedanklichen Austausch zwischen den Teilnehmer_innen fördern. Der unerwartete Erfolg und Zuspruch unserer letzten Buchmesse motiviert uns, dieses Projekt ein weiteres Mal anzupacken.

Wie schon 2011 wird es wieder zahlreiche Autor_innenlesungen und ein künstlerisches Rahmenprogramm geben. Für Vorschläge und Angebote sind wir offen. Wir danken u.a. den Veranstalter_innen der anarchistischen Buchmessen in Biel und Oberhausen für den Erfahrungsaustausch. Der Eintritt ist natürlich frei. Wir als Veranstalter_innen verfolgen kein kommerzielles Interesse.

Übernommen vom Blog der 2. Anarchistischen Buchmesse in Mannheim

One Comment leave one →
  1. Adporno permalink
    28. November 2012 09:55

    Hahaha, ich seh‘ die Spinner schon wieder durch die Hallen rennen und die eigenen Genossen und Genossinnen anbrüllen:
    Raus, ihr seid nackt und deshalb Sexisten!
    oder sie machen wieder eine Steak-Befreiungsaktion und schütten ihren Genossen, die grillen, Wasser über, weil sie die tollsten, sensibelsten Menschen der ganzen speziesübergreifenden, veganen Befreiungsfront sind und das deshalb dürfen.

    Und den Brockhaus zu zitieren in Verbindung zu einer Buchmesse – Bah.
    Anarchos haben in den vergangen 100 Jahren ganz schön runtergewirtschaftet. Eine Schande für Anarchisten.

    Aber ist schon klar: Wenn eine Bewegung sich Größen wie Rudolf Rocker von wenigen Einzelpersonen nehmen lässt, dann kann man auch mal die „Klassiker“ gegen die Graswurzel, Unrast oder Contraste eintauschen.
    Wunderschöne Sachen gibt’s da:
    Genderdiskussionen ungetrübt von jeder Kenntnis oder jeder Lebenserfahrung, Pazifismus, Veganismus und Rezepte, Foucault, Urban Gardening, Guerilla Gardening (Vorsicht hier gibt es Mackerverhalten, deswegen ist das „urban Biogardening eher das korrekte), Foucault, Adorno, Marx – eben das worauf es ankommt beim Anarchismus!
    Proudhon, Bakunin, Kropotkin, Rocker, Nettlau, Mühsam und wie sie alle heißen können da nicht mithalten – die waren voll nicht vegan und haben glaube ich auch keine &($/&%§)“&“=§(/ in ihre Texte eingebaut, um mehr als 75,672 Geschlechter zu berücksichtigen.

    Naja, dann viel Spaß beim Ch(A)os in _heim !

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