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Zum Vormerken und Anmelden: Radtour zur Märzrevolution 1920

27. September 2012

Bewaffnete Arbeiter der Roten Ruhrarmee

Uns erreichten die folgenden Informationen Düsseldorfer Anarchosyndikalisten über eine im nächsten Jahr geplante Radtour zu den Stätten der Märzrevolution von 1920. Wir kommen der Bitte zur Veröffentlichung gerne nach.

Im März wollen wir auf einem Tagesausflug durch das westliche Ruhrgebiet und den linken Niederrhein eine Fahrradtour machen. Unterwegs wird Rudolf Mühland immer wieder über einzelne Aspekte der Märzrevolution (Generalstreik, Arbeiterräte, Arbeiterwehr, Rote Ruhrarmee, Antisemitismus, Konterrevolution und Opfer des Faschismus) referieren. Alles was ihr mitbringen müsst ist ein funktionstüchtiges Fahrrad, der Witterung angemessene Kleidung, eine Thermokanne mit heißem Getränk und Picknickkorb.

Ein genauer Termin, sowie Zeit und Ort wird noch festgelegt. – Die Tour wird den ganzen Tag dauern. – Zur besseren Planbarkeit ist es erforderlich das ihr euch anmeldet. Schickt dafür bitte eine Mail an faud1[@]fau.org mit dem Betreff 1920 und schreibt mit wievielen Personen ihr teilnehmen wollt.

Unterwegs werden wir diverse Gedekstätten besuchen. An diesen wird es Gelegenheit zur Kranzniederlage und zum Gedenken geben. Angefragt ist auch ein Musiker, der die Reise durch Raum und Zeit musikalisch begleiten soll. Da Geschichte nur Sinn macht, wenn die Kontinuität zur Gegenwart gesehen wird, werden wir uns nicht nur mit den historischen Aspekten der Märzrevolution beschäftigen.

Mehr Info’s folgen später (siehe: http://www.fau-duesseldorf.org/termine/radtour-maerzrevolution-1920)

10 Kommentare leave one →
  1. Adporno permalink
    27. September 2012 16:31

    Geil! Ich würde ein Grillteam zusammenstellen! Wir hätten noch genug Zeit um vielleicht sogar ein halbes Schwein oder ein Lamm aufzutreiben. Letzteres kann ich erfahrungsgemäß am Spieß prima zubereiten – offenes Feuer, eingerieben mit Mittelmeerkräutern und geduscht mit verkochendem Wein – Aah – Könnt ihr euch diese Wonne vorstellen!!!?
    Meine griechischen Nachbarn haben das immer zum Straßenfest gemacht – fantastisch sag ich euch!

    Der Mühland wird das ja nur inhaltlich organisieren – welche Gruppe legt denn Route und Stationen fest?
    Gibt es eine Abschlusskundgebung?
    Sind Schlafplätze irgendwo bei Genossen organisiert?

    Vielleicht kann man Syndikalismus TK nutzen, damit nicht alle Impulse von der FAU ausgehen, womit tatsächlich die Anarchosyndikalistische Bewegung als solches etwas organisieren würde und nicht nur die eine Gewerkschaft. Das fänd ich Klasse.
    Gibt es Einladungen für Syndikalismusforschung und die ansässigen anarchosyndikalistischen Gruppen außer der FAU? ASJ zum Beispiel?
    Besonders bei den Haushistorikern der anarchosyndikalistischen Bewegung (Syfo) wäre es doch gut anzufragen, weil die ja inhaltlich wirklich viel beisteuern könnten. Dann müsste das der Mühland nicht alles alleine machen.

    Eine tolle Idee für interne Bespaßung (Das muß auch sein! Das darf man jetzt nicht ironisch verstehen). Kontakte knüpfen und wiederbeleben…. vielleicht Leute aus der Schweiz einladen die man in ST Imier kennengelernt hat….

    Bin mal gespannt wie es sich entwickelt.

    • Koch permalink
      28. September 2012 06:50

      Das ist eine schöne Idee. Das würde die ganze Sache zu einem wirklich kulturellen Ereignis machen. Beim Lamm braten muss man aber sehr achtsam sein. Sonst wird es zu labberig, wässrig und fettig und schmeckt dann auch labbrig und stinkt. In meiner gesamten Berufszeit kann ich nur von einem einzigen mal berichten, wo Lamm schmackhaft zubereitet wurde. Das war in der Türkei. Lammstücke wurden zwischen zwei kleine Metallroste gepresst und darin direkt in eine glühende Feuerstelle gelegt. Die Poren verschliessen sich, der Geschmack bleibt erhalten und das Fleisch wird schön knusprig. So wie es sein soll. Und ja Adporno, es wäre gut wenn der Genosse Multitasking-men Mühland entlastet werden könnte. Dies wäre ihm selber sicherlich auch ganz Recht. Er soll ja nicht nur Reden sondern dann auch Genießen können.

      • Adporno permalink
        28. September 2012 07:35

        Haha –
        Askese ist für Revolution echt wichtig!

  2. 28. September 2012 16:30

    is das jetzt veganerbashing? 😉

  3. indiesuppespucker permalink
    28. September 2012 17:42

    boah ich werd so geile vegane gemüsespieße und schnitzel mitbringen muhaha

    • Adporno permalink
      30. September 2012 16:32

      Das nenn‘ ich mal Fairness!
      Vegane Gemüsespieße zum Schnitzel – Top! Da ist dann alles drin: Vegan und Fleisch in einem…. interessanter Gedanke.
      Mit einem Schnitzel würde ich dieses Vegan auch essen.
      Zuerst hab ich mich verlesen – „vegane Gemüsespießer“ – aber da es darum ging, das nachher zu essen, wäre das ja ein Oxymoron.

  4. kokokochkollektiv permalink
    28. September 2012 22:04

    Pferde~Esels~Gulasch mit Marihuanaklößen für 123 Personen

    Vorbereitung am Vortag:

    1 Am Vortag wird das Pferde- und Eselsfleisch (33,33 kg) in 2,22 cm große Würfel geschnitten und für 23:59:59 Stunden in einen Sud aus 11,11 l Buttermilch und 111 Wacholderbeeren eingelegt.

    2 Ebenfalls am Vortag werden 123 große Kartoffeln mit der Schale in einem Meeressalz-Kümmel-Muskat-Wassergemisch gekocht, und danach gepellt. Zur weiteren Verwendung im Kühlschrank abgedeckt aufbewahren.

    Jetzt, Nanu, Gleich:

    3 Das Pferde- und Eselsfleisch mit einem Sieb aus dem Sud entnehmen und kurz unter kaltem Wasser abspülen. Das Pferde- und Eselsfleisch im zerlassenen Schweinespeck (3,33 kg) gut anbraten. Die feingeschnittene Metzgerzwiebeln (3,33 kg) und die Gewürze zugeben und mit kochender Rinderbrühe (6,66 l) auffüllen. Das Ganze gar schmoren, etwa 1 Stunde und mit Soßenbinder abbinden. Den Fleischtomatenmark und die saure Schafs- oder Ziegensahne können zur Verfeinerung hinzugegeben werden.

    4 Die 123 großen Kartoffeln schälen, reiben und durch einen Kloßsack (Leinenbeutel oder auch Geschirrtuch) pressen. In einem großen Topf Wasser mit einem Esslöffel Meeressalz zum Kochen bringen.

    5 Die gut ausgepreßte Kartoffelmasse in eine große, flache Schüssel geben. Eine Hand voll Meeressalz, 123 Eßlöffel Kartoffelmehl und 369 Gramm fein gehacktes Marihuana hinzugeben und des Ganze mit einer Suppenkelle kochendem Wasser übergießen. Die am Vortage gekochten Kartoffeln reiben und unter die rohe Kartoffelmasse kneten. Mit kalten, nassen Händen Klöße formen und diese in das kochende Meeressalzwasser legen. Es ist sehr wichtig dabei, das die Marihuanaklöße im Wasser frei schwimmen können. Nachdem die Marihuanaklöße an der Oberfläche aufschwimmen, diese 23 Minuten kochen lassen, dann mit einem Schaumlöffel herausnehmen.

    6 Die Marihuanaklöße zusammen mit dem Pferde~Esels~Gulasch auf vorgewärmten Tellern servieren.

  5. 15. Februar 2013 08:51

    Salud!

    So, der Termin steht nun fest. Die Radtour findet am 30.03.2013 statt. WIr treffen uns um 10 Uhr in Duisburg und fahren dann bis nach Wesel!
    Unterwegs halten wir an einigen Denkmälern und historisch (für uns) wichtigen Orten. Bei jedem Stop werde ich einen Aspekt der Revolution schildern. Außerdem sind wir gerade dabei noch andere Referent*innen an zu fragen, die z.B. in Walsum noch etwas zu den Gräberen der Russischen und Niederländischen Zwangsarbeiter*innen und/oder etwas zu der Verfolgung der Roma/Sinti erzählen können (uns ist bewußt, das beides eigene Verastaltungen wert ist, aber wir wollen die Geschichte der Orte die wir besuchen nicht ausblenden, nur weil wir uns einen bestimmten Teil der Geschichte intensiver anschauen wollen)

    WICHTIG: den Genauen Treffpunkt teilen wir euch per Mail mit, es ist daher absolut notwendig, das ihr euch bei faud1_ät_fau.org anmeldet. Bitte schreibt in den Betreff eurer Mail: Radtour 1920

  6. Gollum permalink
    15. Februar 2013 11:29

Trackbacks

  1. The Weekly Archive Worker – Outrage: An Anarchist Memoir of the Penal Colony « Entdinglichung

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