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Veranstaltungen zu Ägypten – die Revolution hat erst begonnen

23. Februar 2012

Graffiti: Ganzeer, Foto: Mehri Khalil

Ein Jahr nach dem Sturz Mubaraks ist der Tahrirplatz noch immer das Symbol der weltweiten Aneignungskämpfe. Der ägyptische Aufstand Anfang 2011 sollte nicht nur einen verhassten Despoten verjagen, sondern ein ganzes menschenverachtendes Regime beseitigen. Die Menschen auf den Straßen Kairos und in ganz Ägypten zeigten, dass sie ihr Leben selbst bestimmen wollen – und haben Geschichte geschrieben.

Nun regiert ein Militärrat das Land, der seine Macht nicht an die Bevölkerung abgeben und den Lauf der Revolution umkehren will. Regelmäßig werden Demonstrationen für politische und wirtschaftliche Teilhabe von Militär und Sicherheitspolizei angegriffen. Menschen werden erschossen, zu Tode geprügelt oder schwer verletzt. Seit Februar 2011 wurden über 12.500 Menschen festgenommen und durch Militärgerichte abgeurteilt. Die Gefängnisse sind überfüllt, Folter steht auf der Tagesordnung. Die Lage erscheint heute bedrückender, als je zuvor.

Die Erfahrung der gemeinsamen Kämpfe hat Räume für eine gesellschaftliche Auseinandersetzung geschaffen. Es wird offen über Politik diskutiert und trotz der Repression finden sich immer wieder Menschen zu Protestmärschen zusammen. Sie streiken für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen, demonstrieren für menschenwürdige Behausungen, fordern  Gleichberechtigung der Frauen. Wohin dieser Prozess führen wird, ist offen. Denn, noch immer sind weite Teile der Gesellschaft der Meinung, die Revolution habe ihr Ziel mit dem Sturz Mubaraks erreicht. Auch der Ausgang der ersten Wahlgänge ernüchtert in Hinblick auf eine emanzipatorische Perspektive. Aber, die Gesellschaft ist in Bewegung. Die Revolution hat gerade erst begonnen.

Auf der Veranstaltung »horreya – Die Revolution hat erst begonnen« berichten vier  Kairoer AktivistInnen über die Entwicklungen des letzten Jahres. Darin verorten sie sich und ihre politische Arbeit: in einem Medienkollektiv, als Blogger, Filmemacherin und Street Artist oder in basisdemokratischen Stadteil-Komitees. Anhand von Erzählungen, Fotos und Filmausschnitten zeichnen sie ein Bild der aktuellen Situation und diskutieren Perspektiven der ägyptischen Revolution mit uns.

Berlin, Mehringhof, 24.2.2012
Bremen, Kulturzentrum Lagerhaus, 28.2.2012
Köln, Alte Feuerwache, 1.3.2012

Quelle: Horreya Blog

5 Kommentare leave one →
  1. Egyptian Workers Strike and March Against Regime permalink
    23. Februar 2012 18:44

    Egyptian Workers Strike and March Against Regime

    • 24. Februar 2012 04:08

      was soll „tora prison is ruling egypt“ bedeuten ?

      • 24. Februar 2012 16:24

        http://maps.google.com/maps/ms?f=q&q=cairo,+egypt&ie=UTF8&t=h&om=1&oe=UTF8&msa=0&msid=101215141922678396561.0000011266f90bb4a90d6

        Torah Mahkoum Prison
        Torah Mahkoum prison is one of the places used by Ministry of Interior to uphold detainees „awaiting“ sentence. They keep getting re-referred to prosecutor every 15 days who either extends their detention or release them. Such waiting period and extensions could be legally extended to a maximum of six month. For this reason it is usually used to punish and deterr political prisoners who can spend up to six months in this place with criminal prisoners and/or under inhumane conditions without solid charges or court sentence.

      • Alaa Hamed ~ Ein Religionskritiker in Agypten permalink
        24. Februar 2012 23:06

        Alaa Hamed ~ Ein Religionskritiker in Agypten

        Oliver A. Kloss
        MIZ-Mitteilungen und Informationen zurZeit. Nr. 4/ 1992, 21. Jg., S. 17-19:

        Mit der Frage „Wer bin ich?“ hebt das Vorwort des verbotenen Buches „Entfernung in des
        Mannes Hirn“ an. Die Antwort: „Ein Name in der Warteliste, Moslem mit Erbe. Ware ich als
        Sohn eines Atheisten geboren – so ware ich Atheist. Nicht der Mensch vermag zu
        entscheiden uber Geburt und uber Religion. Es kbnnte sein, dein Mater gehbrte der
        niedrigsten Schicht oder der hbchsten deines Stammes an, deine Mutter ware Prostituierte
        oder eine hochgebildete Frau. Es bestunde die Mbglichkeit, dein Mater ware Hindu, deine
        Mutter eine Sikhs – keine Entscheidung daruber ist dir vergbnnt. Uber seinen Glauben
        entscheidet der Mensch nicht, wenn er geboren wird, nicht weil er dies nicht durfte, doch der
        Mittel ist er bar; Erkenntnis und Erfahrung fehlen. Wird der Mensch erwachsen, so andert er
        selten seinen Glauben. Dieses Recht dem Menschen einzuraumen hie&e, ihm Gelegenheit
        zu geben, sich mit den Alternativen eingehend bekannt zu machen. Nur dann besa&e der
        Mensch die Fahigkeit zum Vergleiche. Doch dies ist sehr selten. Warum sollte der Mensch
        aber den Glauben andern, wenn ihm das Interesse an der Religion als Lebensform
        geschwunden ist. Der Religion Bedeutung schrumpft; die Glaubigen machen nur noch ein
        Drittel der Menschheit aus. Dies hieIZe nach religibser Theorie, den anderen stunde die
        ewige Hblle bevor. Auch das Drittel Glaubiger fullt zumeist nur die Zeile ,Religion‘ im
        Personalausweis mit einem Namen. Das ist alles. Die rationale Frage lautet daher: Wozu
        also Religion? Heute unterstutzen sogar staatliche Gesetze deren verbotene Teile. Zum
        Beispiel kbnnen in einem Staate Europas Mann und Mann dem normalen Ehepaare
        gleichberechtigt heiraten.“ – Ein Araber schrieb dies in Agypten. In seinem Ausweis steht
        „Moslem“. In Agypten durfen Moslems nicht zu einer anderen Uberzeugung wechseln.
        Christen konnen zum Islam konvertieren. Moslems durfen Christinnen ehelichen, doch
        Christen nicht Frauen, die dem Islam angehoren. Die Hierarchie wird deutlich. Unglaubige
        gibt es offiziell nicht.

        Der Autor, Alaa Hamed, ist 53 Jahre alt Abteilung von BBC London plazierte das

        und arbeitet in einem Steueramt. Er schrieb Urteil an zweiter Stelle in den Nachrichten,

        bereits sieben Romane und vier gleich nach der Meldung vom Rucktritt

        Sammlungen Kurzgeschichten. Die meisten Gorbatschows. Sogar in Deutschland

        Werke veroffentlichte er im Selbstverlag, gelangte die Nachricht in die Medien. 1 Der

        zwei im Agyptischen Buchladen-Verlag. Journalist Jusif El Kaid sprach von der

        Unter Schriftstellern gait Alaa Hamed bis zu „gefahrlichsten Verurteilung des 20.

        seinem Roman „Entfernung in des Mannes Jahrhunderts‘ 2 .
        Him“ als unbekannt. Auch der Besjtzer der Dmckerei jn der

        Am 25. Dezember 1991 stand Alaa das Buch gedruckt worden war, Fathi Fadl,

        Hamed seines schriftstellerischen Werkes und der beruhmte Buchladeninhaber El Hag

        wegen vor dem „Notstandsgericht fur Fragen Mohammed Madbuli wurden jeweils zu acht

        der Staatssicherheit“ in Kairo. Der Richter Jahren Gefangnis verurteilt.

        Abd El Rasek Muhammed verlas das Urteil: Dje Agyptische Menschenrechts-

        2.300 Agyptische Pfund Geldstrafe und acht 0rganjsatjon kritisierte die Urtei|e a|s

        Jahre Haft wegen des VerstoGes gegen die Ver|etzung des Rechtes auf Me inungsfreiheit
        staatliche Sicherheit und den sozialen

        Frieden. – Ein Schock nicht nur fur ]

        … …… … _.. … Z. B. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 30. 12. 1991.

        aavptische nte ektue e‘ Die arabische 2

        ayy^uooiic milcmcimucmc. uic cm cimooi ic ^ j us if El Kaid in Almussawar, No. 3508, 03. 01 . 1 992.

        und kunstlerische Innovation. Es sei das
        erste Mai in der neueren Geschichte (nach
        der Revolution 1952), daft ein Autor wegen
        seines schriftstellerischen Werkes ins
        Gefangnis solle. Gegen ein Urteil dieses
        Gerichtshofes gibt es keine Berufung. Nur
        der Premierminister kann es bestatigen oder
        aufheben. Die Menschenrechts-Organisation
        appellierte deshalb an den Premierminister
        Atef Sidki, er moge das Urteil nicht
        unterschreiben.

        Das Urteil war wenige Tage vor der
        Eroffnung der Internationale/! Kairo-
        Buchmesse, einem Fest der Freiheit und der
        neuen Bucher, ausgesprochen worden.
        Wenngleich Agypten nicht frei von
        Bucherverboten gewesen ist, so stellte doch
        die Verurteilung eines Autors zu
        Gefangnishaft ein Novum dar.

        Des Buches Geschichte

        Der Roman „Entfernung in des Mannes
        Hirn“ umfafit 239 Seiten und tragt keinen
        Verlagsnamen. Der Held des Romans
        gelangt ins Paradies. Ein zufallig geaufierter
        Satz wird von den Menschen dort als Zitat
        des Alten Testamentes aufgefafit, welches
        der verheifiene Erloser der Prophetie gemafi
        zu sprechen habe. Ungewollt wird der Held
        in die Rolle eines Gottes gedrangt, obwohl er
        betont, er sei der von den Menschen
        Kommende und zu ihnen Gehende. –
        Parodistische Anspielungen auf Christus
        sind unverkennbar. – Ein Zweifler erkennt
        ein Wunder als kollektive Suggestion und ubt
        Kritik. Mittlerweile hat sich der Romanheld in
        die Rolle eines Gottes eingelebt und
        verweist den Zweifler auf seinen Mangel an
        Glauben. Als der Zweifler sich bei einer
        anderen Gelegenheit zum Glauben verfuhrt
        erkennt, wird er traurig, ist er doch vom
        Wege der Wahrheitssuche abgekommen.
        Das Paradies wird als Ort jenseits des
        Leidens und des Genusses gezeigt, an dem
        die Menschen sich alle im Erdenleben
        unterdruckten Wunsche erfullen, doch nun
        ohne Lust. Wer im Leben der Religion
        gemafi sich des Alkohols enthalten hat, trinkt
        hier freudlos vor sich hin. Wer sich auf Erden
        der Sexualmoral gebeugt hat, kann nun
        enthemmt treiben, was ihm einst pervers
        gegolten hatte. Eine Frau stofit sich immer
        wieder einen Nagel in die Brust und in den
        Leib, denn sie blieb im Leben unverheiratet

        Oliver Kloss: „Alaa Hamed – Ein Religionskritiker in Agypten‘

        und der Moral gemafi Jungfrau. Zweifel
        steigen im Romanhelden auf, denn wenn so
        das Paradies ist, weshalb werden dann die
        vielen Leben so gelebt, urn hierher zu
        gelangen? – Dies mag genugen, urn einen
        Eindruck der mitunter sprunghaften Fabel zu
        vermitteln, die zu erzahlen hier nicht der
        Platz ist. Die Dialoge ironisieren die
        Theologeme. Am Ende wird der Romanheld
        zum Tode verurteilt. Der Autor betont, nicht
        Gott habe ihm die Botschaft eingegeben,
        denn unsere Zeit sei keine der Propheten.

        In der Druckerei in El-Fagele wurden
        3.000 Exemplare des Buches gedruckt. Am
        10. September 1989 sind sie an das
        Nationale Vertriebsunternehmen ausgeliefert
        worden, urn auf dem Markt verteilt zu
        werden. Nach sechzehn Tagen wurde das
        Buch wieder eingesammelt, urn spater
        erneut auf dem Buchmarkt zu erscheinen –
        eine in Agypten ubliche Methode zur
        Erhohung der Nachfrage.

        Im Marz erschien in der Zeitung „EI-
        Ahram“ der Artikel „Ein anderer Salman
        Rushdie in Agypten“, worin Alaa Hamed der
        Frechheit und der Ironie gegen die
        Propheten angeklagt wurde. Am 11. Marz
        1990 veroffentlichte die „Akademie fur
        Islamforschung“ der „EI-Azhar-Universitat
        Kairo“ einen Beschlufi. Darin heifit es, der
        Roman riefe zu Atheismus auf, triebe Ironie
        gegen alle Religionen und sei ein Aufruf zur
        Veranderung der Gesellschaft durch eine
        Revolution. Daraufhin wurde das Buch von
        der Zensurbehorde vom Markt eingezogen.
        Bis dahin waren lediglich 89 Exemplare
        verkauft worden.

        Der ProzeB

        Nach dem Buchverbot wird der Autor in
        Untersuchungshaft genommen. Die Anklage
        lautet: Verachtung der Religion. Nach drei
        Monaten Haft erfolgt am 11. Juli 1990
        Freilassung gegen Kaution. Das Oberste
        Gericht fuhrt eine erneute Befragung Liber
        den Roman „Das Bett“ durch. Die Anklage
        wird erweitert. Dieser Roman riefe zur
        Zerstorung der religiosen Moralitat und der
        religiosen Symbole auf. Er sei ein Angriff auf
        die Tradition der Gesellschaft und
        propagiere die Befreiung der Sexualitat.
        Inzwischen umfafit die Anklage drei Punkte.

        in: MIZ, Nr. 4(1992), 21. Jg., S. 17-19.

        Der Buchhandler Madbuli, ein
        Analphabet, wird ebenfalls angeklagt. Jusif
        El Kaid schreibt: „Die Intelligenten sind sich
        nur in einem einig, uber die bedeutsame
        Rolle Madbulis. Kein Buch erscheint in der
        Welt ohne dali Madbuli es nach Agypten
        bringt.“ In seinem Laden am Sulaiman-
        Pascha-Platz in Kairo lafit Madbuli Leser in
        finanziellen Noten auch anschreiben. Auf der
        Internationalen Kairo-Buchmesse trat
        Madbuli als Verleger mit ca. 50 neuen
        Buchern auf. Er gibt die „Enzyklopadie der
        Geschichte Agyptens und der Agypter“
        (bisher 30 Bande erschienen) heraus. Auch
        Madbuli wurde zu acht Jahren Haft verurteilt,
        obwohl er die Bucher nur verkauft hat und
        der Autor vor Gericht hervorgehoben hatte,
        dal3> nur er fur sein Buch die Rechte habe
        und verantwortlich sei.

        Alaa Hamed rief zu Zeugen vor Gericht
        die Frauenrechtlerin Nawal El Sadawi und
        den beruhmten Schriftsteller Dr. Farak
        Fuhde. „lch habe den Roman nicht gelesen
        und kenne den Autor nicht personlich“, sagte
        Farak Fuhde, doch er verteidigte Alaa
        Hamed begeistert gegen alle Anklagepunkte.
        Nawal El Sadawi sprach sich leidenschaftlich
        fur die Freiheit der Gedanken und der Kunst
        aus.

        Dr. Achmed Subhi Manzur, der seine
        Doktorarbeit uber Islamgeschichte und
        islamische Zivilisation an der „EI-Azhar-
        Universitat“ geschrieben hatte, bewies in
        einem Gutachten, daft der BeschluB der
        „Akademie fur Islamforschung“ unzutreffend
        sei. Aus dem Vergleich des Romans mit
        Werken islamischer und islamisch-
        suffistischer Literaturgeschichte (z. B. Ibn El
        Arabi, Sidi Ibrahim El Desuki, Abu El Jasid El
        Bastami, El Morzi Abu El Abas und Ibn El
        Fared) ergabe sich, dafi das von Alaa
        Hamed Geschriebene fur die Anklage zu
        geringfugig sei. Nach der Urteilsverkundung
        wurde der Autor verhaftet. – Ein Fehler des
        Gerichtes, denn das Urteil war noch nicht
        bestatigt worden. Nach einem Tag wurde
        Alaa Hamed freigelassen.

        Das Urteil wird in den Medien diskutiert.
        Im Januar erinnert Jusif El Kaid daran, daft
        seit Marz 1977 die Genehmigungspflicht fur
        Bucher aufgehoben worden war. Das war
        ein Erfolg der Demonstration 1977 gegen die
        Regierung Anwar El Saddats. „Seither kann

        Oliver Kloss: „Alaa Hamed – Ein Religionskritiker in Agypten“

        jeder ein Buch drucken und ohne Kontrolle
        verteilen, also haben weder der Drucker
        noch der Verkaufer ein Verbrechen
        begangen. Was der Autor geschrieben hat,
        sollte unter dem Motto

        ,Meinungsangelegenheiten‘ behandelt

        werden. “

        Jusif El Kaid fragt: „Welche Gefahr geht
        von einem Romane aus, von dem in drei
        Jahren nur 89 Exemplare verkauft worden
        sind in einem Lande mit 55 Millionen
        Einwohnern? Welche Gefahr im Vergleich
        zum Gebirge der Analphabeten, deren von
        Tag zu Tag mehr werden?“ Er fragt weiter:
        „Welche Geschichte hat die ,Akademie fur
        Islamforschung‘ im Hinblick auf Bucher? Die
        Rolle, die El-Azharlaut Gesetz 103 von 1960
        zu spielen hat, ist die der Verteidigerin der
        Wahrheit des Islam gegen Anklager, doch
        nicht die Verfolgung literarischer Arbeit und
        das Sammeln der Bucher vom Markt, denn
        der Islam ist Licht fur das Wissen. (…)
        Agypten ist unter den arabischen Staaten fur
        Meinungsfreiheit wie fur Demokratie
        bekannt. Wir haben sonst nichts, worauf wir
        stolz sein konnen. (…) Ist es moglich, dad
        wir ein Urteil verhangen und damit den
        anderen eine goldene Gelegenheit
        schenken, zu sagen, Mittelalter sei in
        Agypten? Jeder Versuch, die

        Meinungsfreiheit zu storen oder die
        demokratische Atmosphare zu

        verschmutzen, zeigt zuerst den Nachteil der
        Machtigen ehe er dem Volke zum Nachteil
        gereicht. ,a

        Das Urteil ist vom Premierminister nicht
        bestatigt worden. Alaa Hamed ist frei.

        Nach diesem Erfolg darf allerdings ein
        trauriger Nachtrag nicht unerwahnt bleiben.
        Der Schriftsteller Farak Fuhde war und ist
        bekannt fur sein Eintreten fur Toleranz und
        fur Minderheiten in Agypten wie gegen den
        Fundamentalismus und dessen Ziel, den
        religiosen Staat. Im Juni 1992 wurde der
        Moslem von islamischen Fundamentalisten
        ermordet. ♦

        MIZ – Mitteilungen und Informationen zur Zeit.
        Politisches Magazin fur Konfessionslose und
        AtheistlNNen. (www.miz-online.de) Nr. 4/ 1992,
        21. Jahrgang, IBKA, Aschaffenburg, S. 17-19.

        Ebenda.
        in: MIZ, Nr. 4(1992), 21. Jg., S. 17-19.

  2. 25. Februar 2012 18:55

    @ micha
    danke für die info.

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