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Alles Gute zum 85igsten Geburtstag – Osvaldo Bayer

18. Februar 2012

Lieber Osvaldo Bayer,

Herzlichen Glückwunsch zu Deinem heutigem 85-igsten Geburtstag!

Wer von uns Deine Bahnen gekreuzt hat und Dich kennenlernen durfte, kann sich glücklich schätzen!

Vielen Dank für Dein mutiges, unermüdliches Beispiel des Kampfes für Freiheit und Gleichheit = Anarchie!

Wir hoffen vor Dir und Deiner Frau Marlies mögen noch viele frohe Stunden, Tage und Jahre liegen!

Hoffentlich kannst Du noch Deine Autobiographie schreiben (kein uneigennütziger Wunsch)!

Alles Gute und Liebe! Auf Dein Wohl! Prosit!

Die Genossinnen und Genossen aus Hamburg und Bad Bramstedt sowie Syndikalismus.tk

Website zu Osvaldo Bayer und seinem Buch „Aufstand in Patagonien“
Und der Wikipedia-Eintrag:
http://de.wikipedia.org/wiki/Osvaldo_Bayer

Awka Liwen (Aufstand im Morgengrauen) – Die vergessene Geschichte Argentiniens

Apoyan a Osvaldo Bayer, demandado por film „Awka Liwen“ (Aufstand im Morgengrauen) sobre genocidio a pueblos originarios

8 Kommentare leave one →
  1. "Aufstand im Morgengrauen" - Osvaldo Bayer bleibt auf der Spur der unterdrückten Geschichte Patagoniens permalink
    18. Februar 2012 11:30

    Osvaldo Bayer, Schriftsteller, Filmer und Menschenrechtsaktivist, bleibt auf der Spur der unterdrückten Geschichte Patagoniens und stellt in Berlin seinen Film „Aufstand im Morgengrauen“ vor. (von Wolfgang Kaleck) Quelle/Dokumentation: TAZ, die tageszeitung, 18.05.2011
    http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&dig=2011%2F05%2F18%2Fa0109&cHash=cbde5b35a4

    • Argentinien: Vernichtung der Urbevölkerung: Familie klagt gegen Film über Vorfahren permalink
      26. Juli 2012 22:52

      Familie klagt gegen Film über Vorfahren

      Die ehrenwerten Martínez de Hoz
      Mit einer Klage versucht eine argentinische Familie einen Film über ihre Vorfahren zu verhindern. Es geht um die Vernichtung der Urbevölkerung.von Jürgen Vogt
      Quelle: Taz
      http://www.taz.de/Familie-klagt-gegen-Film-ueber-Vorfahren/!98017/

  2. Worüber nicht geredet wird: Die Enteignung der Mapuche permalink
    18. Februar 2012 18:56

    ARGENTINIEN Osvaldo Bayer, Schriftsteller, Filmer und Menschenrechtsaktivist, bleibt auf der Spur der unterdrückten Geschichte Patagoniens und stellt in Berlin seinen Film „Aufstand im Morgengrauen“ vor

    VON WOLFGANG KALECK

    Seit Jahrzehnten pendelt er zwischen Deutschland und Argentinien: Osvaldo Bayer. Im Jahr 1927 im nordargentinischen Santa Fe geboren, ist er einer der wichtigsten Intellektuellen Argentiniens. In Deutschland liest er meist vor kleinerem Publikum vor, zuletzt aus seinem bekanntesten Buch „La Patagonia Rebelde“, das nach fast vierzig Jahren endlich in einer deutschen Übersetzung unter dem Titel „Aufstand in Patagonien“ erschienen ist. Am Freitag kommt er nach Berlin und präsentiert in der Heinrich Böll Stiftung seinen Film „Awka Liwen“, Aufstand im Morgengrauen.

    Die Person Osvaldo Bayers und sein Werk hätten wahrlich auch hier eine größere Aufmerksamkeit verdient. Denn so verbunden Bayer mit der argentinischen Geschichte war und ist, so eng ist sein Schicksal auch mit Deutschland verknüpft. Das war auf der dem Gastland Argentinien gewidmeten Buchmesse im letzten Oktober in Frankfurt am Main zu spüren, als Osvaldo Bayer bei vielen öffentlichen Auftritten eine späte Würdigung erfuhr.

    In Frankfurt am Main wurde vor allem der Buchautor geehrt. Allerdings ein Autor, der Wert darauf liegt, Aktivistenautor zu sein, und der seinen Freund, den Journalisten und Autor Rodolfo Walsh, als sein Vorbild bezeichnet. Der Argentinier Rodolfo Walsh, im selben Jahr wie Bayer geboren, schrieb zunächst Erzählungen und Kriminalromane, um sich dann der politischen Reportage zuzuwenden. Nach dem Militärputsch 1976 ging Bayers Freund Walsh in den Untergrund und wurde ein Jahr später von den Unterdrückern der Junta umgebracht. Sein „Offener Brief an die Militärjunta“ ist ein erstaunlich weitsichtiges und wegen seiner scharfsinnigen Analyse auch heute noch lesenswertes Dokument, wie anderes von Walsh im Züricher Rotpunktverlag auf Deutsch veröffentlicht.

    Gerettet vom Kulturattaché der BRD

    Auch Bayer selbst geriet schon bald ins Visier der argentinischen Junta. Der auf seiner Buchvorlage basierende Film „La Patagonia Rebelde“ feierte 1974 in Berlin Premiere und wurde auf der dortigen Berlinale mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet. In Argentinien konnte er auf Anordnung der damaligen Präsidentin Isabela Peron bereits im Vorfeld des Militärputsches von 1976 nicht gezeigt werden. Bayers Buch wurde wie viele andere Werke verboten und unter der Militärdiktatur sogar verbrannt. Osvaldo Bayer konnte sich mit Hilfe des Kulturattachés der westdeutschen Botschaft aus Argentinien in die Bundesrepublik Deutschland retten, wo er in Berlin-Kreuzberg die Jahre der Diktatur verbrachte.

    Ab jetzt war vor allem der Menschenrechtsaktivist Bayer gefragt, für den es auf beiden Seiten des Atlantiks genug zu tun gab. Denn so wie es solidarische Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes gab, die den von den Diktaturen in Chile, Uruguay und Argentinien Verfolgten Hilfe boten, so kritikwürdig war das Verhalten der Spitze des Auswärtigen Amts und der Deutschen Botschaft in Buenos Aires im Allgemeinen. Bayer setzte sich gemeinsam mit der kleinen, aber kämpferischen Solidaritätsbewegung in Deutschland dafür ein, die von der Diktatur (1976-1983) verschleppten deutschen Staatsbürger Klaus Zieschank und Elisabeth Käsemann aus den Folterlagern zu befreien. Leider erfolglos, die deutschen Behörden blieben sträflich passiv.

    Nach seiner Rückkehr publizierte er regelmäßig in der argentinischen Tageszeitung Pagina12, dem Sprachrohr der menschenrechtlich orientierten Linken Argentiniens. Er verstand sich aber auch als Lehrer und war bis 2006 ordentlicher Professor für das Fach Menschenrechte an der Philosophischen Fakultät der Universität Buenos Aires. Über zwei Jahrzehnte hielt er dort gemeinsam mit seinem Freund, dem Friedensnobelpreisträger Adolfo Perez Esquivel, freitags eine Menschenrechtsvorlesung.

    Verschwiegene Massaker

    Wie wichtig sein Buch „La Patagonia Rebelde“ für die argentinische Geschichte war und ist, mag eine kleine Episode aus den Neunzigern verdeutlichen, als der Autor dieser Zeilen in einem Reisebus im Süden Patagoniens unterwegs war. Ein junger Reiseleiter beschrieb die Wegstrecke von El Calafate zum Gletscher Perito Moreno und sagte beiläufig, dass man gerade die Estancia La Anita passiere. La Anita, La Anita, da war doch was … Genau. Bruce Chatwin hatte „In Patagonien“ über La Anita geschrieben, dass dort in den Jahren 1921 und 1922 eine Gruppe geflohener aufständischer Landarbeiter von Militärs massakriert worden sei. Doch in den Neunzigerjahren konnte ein Reiseleiter in Argentinien darüber noch nicht offen reden.

    Bruce Chatwin hatte die Passagen über die Aufstände Osvaldo Bayers historischer Untersuchung „La Patagonia Rebelde“ entnommen. Nun, 40 Jahre nach seiner Entstehung, liegt das nicht immer leicht zu lesende Buch im Trotzdem Verlag auf Deutsch vor.

    Es erzählt von den verlorenen Kämpfen der argentinischen Arbeiter und vor allen Dingen Landarbeiter, den Massakern der 1920er Jahre, ohne die die autoritäre Entwicklung zugunsten von Estancieros, Großgrundbesitzern und Fleischunternehmern in Argentinien nicht zu verstehen ist.

    Mit einem unglaublichen Detailreichtum schildert Bayer erstmals die Ereignisse der damaligen Zeit, sowohl den verzweifelten Kampf der anarchistisch inspirierten Landarbeiter für bessere Arbeitsbedingungen als auch die immer härtere Repression, vor allem, nachdem der von der Regierung in Buenos Aires entsandten Armee freie Hand bei der Wahl ihrer Mittel gelassen wurde. Diese Geschichte war bis zu Osvaldo Bayers Buch in Argentinien vollkommen unbekannt und sorgte für entsprechenden Ärger unter den traditionellen Eliten der 1970er Jahre.

    Doch der Aktivist und Historiker Osvaldo Bayer hat sich auch später nicht zur Ruhe gesetzt. Zusammen mit Mariano Aiello und Kristina Hille drehte er zuletzt „Awka Liwen“, „Aufstand im Morgengrauen“. Dieser 77-minütige Dokumentarfilm thematisiert den Kampf der indigenen Bevölkerung Argentiniens für Land, Ressourcen und volle Bürgerrechte. Dargestellt wird die Kolonisierung des heutigen argentinischen Staatsgebiets durch weiße Einwanderer, die im Jahr 1879 mit der sogenannten Conquista del desierto (Eroberung der Wüste) ihren Höhepunkt erreichte. Bis heute ist von der Enteignung und Ermordung der früheren indianischen Bevölkerung Argentiniens wenig bekannt. Geleugnet wird auch die Vermischung der alten und der neuen Bevölkerungsgruppen, die offizielle Geschichte geht von der Landnahme eines unbewohnten Gebiets aus.

    Mapuche-Gruppen als Terroristen verfolgt

    Doch die historischen Konflikte reichen bis in die Jetztzeit. Mapuche-Gruppen in den ländlichen Grenzgebieten zwischen Argentinien und Chile leben weiter relativ traditionell und teilweise nomadisch. Auf chilenischer Seite werden ihre Organisationen teils als terroristisch gebrandmarkt und entsprechend verfolgt.

    Ganz im Gegensatz dazu wurde aus dem rebellischen Patagonien im Laufe der Jahre ein allererstes Touristenziel, das vor allem von europäischen und nordamerikanischen Reisenden gerne besucht wird. Doch viele der scheinbar unberührten Naturlandschaften gehören reichen Einzelpersonen, ausländische Investoren betreiben ohne Rücksicht auf Verluste Ressourcenabbau. Osvaldo Bayer zeigt mit „Awka Liwen“, wie wenig der Kampf für Demokratie abgeschlossen ist, obwohl in Argentinien die Aufarbeitung der argentinischen Diktaturverbrechen in vollem Gange sind.

    (Quelle: Taz, die tageszeitung vom 18.05.2011 von Wolfgang Kaleck http://www.taz.de)

  3. es.Wikipedia-Eintag zu Osvaldo Bayer: permalink
    18. Februar 2012 19:05

    http://es.wikipedia.org/wiki/Osvaldo_Bayer

    see > Enlaces externos:
    > WEB SITE oficial del film de Osvaldo Bayer, Awka Liwen
    > Artículo de Bayer en Página12 referido a un caso de la problemática de los Pueblos Originarios
    > youtube: Osvaldo Bayer
    usw.

  4. Viel Glück und viel Segen auf all Deinen Wegen, Gesundheit und Frohsinn sein auch mit dabei! permalink
    18. Februar 2012 19:17

    Der neueste Artikel Osvaldo Bayer’s auf Pagina12:
    CONTRATAPA – „Kryygi“ http://www.pagina12.com.ar/diario/contratapa/13-187811-2012-02-18.html

    & El prólogo de Osvaldo Bayer al nuevo libro de Zaffaroni: „La Pachamama y el humano“http://www.mdzol.com/mdz/nota/360030-el-prologo-de-osvaldo-bayer-al-nuevo-libro-de-zaffaroni-la-pachamama-y-el-humano/

  5. Awka Liwen, (Aufstand im Morgengrauen) //Mapuche // Indigenas permalink
    19. Februar 2012 13:49

    AWKA LIWEN, UN DOCUMENTAL PARA DESENMASCARAR LA HISTORIA OFICIAL
    Teil 1 (von 2) (in spanisch) http://www.youtube.com/watch?v=_KikkwTZqxE

    Awka Liwen, (Aufstand im Morgengrauen) ein Dokumentarfilm von Osvaldo Bayer, Mariano Aiello und Kristina Hille, erzählt die Geschichte der indigenen Bevölkerung Argentiniens: eine Geschichte der Enteignung von 30 Millionen Hektar fruchtbarsten Landes, der Entstehung nationaler Gründungsmythen und historischer, gesellschaftlicher Kontinuitäten bis heute.

    Awka Liwen ist die Geschichte der Feldzüge gegen die indigene Bevölkerung in Argentinien, die im Jahr 1879 mit der sogenannten “ Eroberung der Wüste“ ihren Höhepunkt erreichte Mit dem vorgeschobenen Argument, die „zivilisierte (weiße) Bevölkerung“ in den ländlichen Räumen vor der „Barbarei“ durch indigene Stämme zu schützen, wurden die Ureinwohner ermordet und
    ihrer Länder beraubt. Der argentinische Gründungsmythos beruht auf der Legende, ein nicht bewohntes Territorium sei von europäischen Einwanderern besiedelt worden.

    Die akribisch geplante Strategie der „Campanas“ (Feldzüge) zielte nicht nur darauf ab, die nationale Souveränität in den weiten, bis dahin nicht effektiv „in Besitz“ genommenen Territorien herzustellen. Es ging vor allem auch darum, die fruchtbaren Weiten Argentiniens landwirtschaftlich nutzbar zu machen. Von den Feldzügen profitierte insofern in erster Linie eine kleine, sehr reiche Minderheit. Und wann immer diese Landoligarchie ihre Interessen in Gefahr sah, wehrte sie sich mit allen Mitteln, sogar mit Hilfe von Militärdiktaturen. So kommt es, dass Unterernährung und Armut in einem Land, das landwirtschaftliche Produkte exportiert, bis heute zum Alltag gehören.

    Auch im Agrarkonflikt 2008 zeichneten sich bedrückend ähnliche Konfliktlinien ab: Die Agrargroßproduzenten wehrten sich gegen eine Sonderbesteuerung ihrer exorbitanten Agrarexport-Gewinne, und wollten, gegen die Reindustrialisierungs- und Umverteilungspolitik der Kirchner-Regierung, ihre Privilegien abermals verteidigen: geringe Produktionskosten im Inland und zollfreie Produktionsmittel aus dem Ausland. Zuletzt Anfang 2011 wurden in Argentinien zahlreiche Fälle von sklavenartigen Arbeitsverhältnissen auf den Agrargroßproduktionen in den Provinzen publik. Insofern ist Awka Liwen auch eine präzise Nachzeichnung gesellschaftlicher Kontinuitäten von der Zeit der „Campanas“ bis heute.

    Awka Liwen (Aufstand im Morgengrauen)
    Drehbuch: Osvaldo Bayer, Mariano Aiello und Kristina Hille
    Regie: Mariano Aiello und Kristina Hille
    http://www.awka-liwen.org/en/index.php#
    Mehr Informationen:
    http://www.quetzal-leipzig.de/lateinamerika/argentinien/awka-liwen-dokumentarfilm-fuehrt-in-argentinien-zu-debatte-ueber-einhaltung-der-ilo-konvention-169-indigene-bevoelkerung-osvaldo-bayer-mariano-aiello-kristina-hille-19093.html
    Awka Liwen – Rebelde Amanecer : Dokumentation über Schicksal der Mapuche in Argentinien, Freie Radios:
    http://www.freie-radios.net/43310
    http://womblog.de/sdamerika-festival-2011-mapuche-indianer-in-chile-und-argentinien
    http://www.pagina12.com.ar/diario/sociedad/3-133703-2009-10-19.html

    Mapuche als Störfaktor des chilenischen Exportmodells. Hungerstreik von politischen Gefangenen endet vorerst erfolgreich
    LN, 07-08/2006 http://fdcl-berlin.de/?id=1347
    Wikipedia-Eintrag Mapuche: http://de.wikipedia.org/wiki/Mapuche
    Zwanghafte Modernisierung – Chile: Eine Reise durch das Mapuche-Gebiet von G. Dilger, medico-Rundschreiben 02/2011 http://www.medico.de/material/rundschreiben/2011/02/zwanghafte-modernisierung/
    See as well:
    American Indian Holocaust Pt 1 Quelle:YouTube http://www.youtube.com/watch?v=AS43hvarKhI

  6. Interview mit Osvaldo Bayer Argentinischer Historiker und Schriftsteller (2011, Quetzal online Magazin) permalink
    3. März 2015 00:03

    Osvaldo, Sie haben von 1952 bis 1956 Geschichte in Hamburg studiert. Welche Verbindungen hatten Sie zu Deutschland?

    Die Verbindungen zu Deutschland haben ihren Ursprung bei meiner Familie. Die Payr (später Bayer) kommen aus Nordtirol (Österreich), aus der Stadt Schwaz, und sie schlugen Wurzeln in Humboldt, einer deutschsprachigen Kolonie (bestehend aus Deutschen, Österreichern und Deutschschweizern) im Norden der argentinischen Provinz Santa Fe. Im Jahr 1952 reiste ich nach Hamburg, weil in dieser Stadt meine Lebensgefährtin, Marlies Joos, wohnte und weil die Philosophische Fakultät der Universität Buenos Aires, an der ich studierte, von rechten Kräften dominiert wurde, vor allem durch die Katholische Kirche. In ihr war vor allem die Peronistische Jugend – damals sehr stark rechts orientiert – von Bedeutung, da sie die Macht hatte, die Hörsäle zu überwachen und jeden Studenten verfolgte, der im Verdacht stand, ein Linker zu sein. Ich betrachtete mich als Sozialisten und hielt dieses repressive Klima nicht aus. Deshalb beschloss ich im Januar 1952, nach Deutschland zu reisen. Ich fuhr ausgerechnet nach Hamburg, da dort meine Lebensgefährtin Marlies Joos, gebürtig in Argentinien mit deutschen Eltern, lebte. In Deutschland arbeitete und studierte ich vier Jahre. Ich heiratete und kehrte mit meiner Frau und bereits zwei Kindern (Udo und Cristian) zurück. Im Januar nächsten Jahres werden Marlies und ich unseren 60. Hochzeitstag feiern und nach Hamburg fahren, dorthin, wo wir heirateten, und das Ereignis mit unseren vier Kindern und zehn Enkeln feiern.

    Zwischen 1976 und 1983 lebten Sie noch einmal in Deutschland. Es war eine schwierige Zeit für Ihr Land, da es sich unter der Diktatur von Videla befand. Welche Erinnerungen haben Sie daran?
    (…)

    – See more at:
    Quelle: http://www.quetzal-leipzig.de/lateinamerika/argentinien/interview-mit-osvaldo-bayer-argentinischer-historiker-und-schriftsteller-19093.html


    Buchrezension: Osvaldo Bayer: Aufstand in Patagonien
    Die blutige Geschichte eines Arbeitskampfes

    Osvaldo Bayer – Aufstand in Patagonien Es gibt in der argentinischen Literatur wenige Bücher, die sich so kontrovers mit der Geschichte des Landes auseinandersetzen wie „La Patagonia rebelde“ von Osvaldo Bayer. Patagonien? Der Zipfel im Süden? Arbeiteraufstände? Massenerschießungen? Ja, um das Jahr 1920 herum gab es sehr bewegte Zeiten in der Pampa. Und sehr unrühmliche. So unrühmlich, dass in Zeiten der Militärdiktatur nach 1976 manche Generäle am liebsten diese Epoche hätten ausradieren wollen. Kurzerhand verboten sie Bayers Bücher ebenso wie den gleichnamigen Film des Regisseurs Héctor Olivera. Und wie immer, wenn an der Macht sich befindende Barbaren ihre Unkultur unter Beweis stellen müssen, wurde sogar die Verbrennung der in Lettern gegossenen Ideen und Zeugnisse angeordnet.
    (…)
    Quelle: – See more at: http://www.quetzal-leipzig.de/lateinamerika/argentinien/bayer-osvaldo-aufstand-in-patagonien-19093.html


    http://www.quetzal-leipzig.de/


    „Osvaldo Bayer, La Liverta“ ist der Name des Spielfilms von Regisseur und Drehbuchautor Gustavo Gzain (2014) > http://www.cinenacional.com/pelicula/osvaldo-bayer-la-liverta

    JULIO de FERRER: „OSVALDO BAYER INTIMO . CONVERSACIONES CON EL ETERNO LIBERTARIO“
    Editorial: CONTINENTE
    Páginas: 336
    Publicación: 16/04/2012 (& 2007)


    Interview, Rebelion 19.02.2015:
    Entrevista a Osvaldo Bayer, periodista, historiador y activista
    “Los Roca de hoy son las grandes estancias y las empresas transnacionales”
    http://www.rebelion.org/noticia.php?id=195599

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