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Neuerscheinung: Syndikalistisch-Anarchistische Jugend in Deutschland 1918 bis heute!

13. Dezember 2011

Nach dem Buch zu den „Schwarzen Scharen“ ist im Dezember 2011 aus dem Institut für Syndikalismusforschung eine weitere Monographie zu einer anarcho-syndikalistischen Organisation erschienen. Sie umfasst über 400 Seiten und trägt den Titel „Kein Befehlen, kein Gehorchen! Die Geschichte der syndikalistisch-anarchistischen Jugend in Deutschland seit 1918“.

In Absprache mit dem a propos-Verlag in Bern ist diese Ausarbeitung mit 14 Euro im Verkauf gerade für jugendliche Interessierte möglichst günstig gehalten worden. Der Autor und die vielen Helfer verdienen nichts daran, sondern gaben ihre Kraft allein für die gute Sache!

Wir rufen neben allen Interessierten und Bewegten gerade die syndikalistisch-anarchistischen Jugendgruppen dazu auf, dieses Buch weiträumig zu bewerben und zu verbreiten. Denn es ist ihre Geschichte, die Geschichte von über 90 Jahren, kombiniert mit Gedanken und Überlegungen für heute! Es soll seinen Teil dazu beitragen, in Deutschland erstmalig seit den 1930er Jahren wieder eine syndikalistisch-anarchistische Jugendbewegung dauerhaft zu beleben.

Das Buch kann bezogen werden über:

Syndikat-A

Bismarckstrasse 41a

47443 Moers

Telefon & Telefax: 02841-53731
syndikat-a(at)fau.org

Rezensionsexemplare bestellt über das:

Institut für Syndikalismusforschung

Postfach 140470

28094 Bremen

institut[a]syndikalismusforschung.info

Für Artikel und Interviews steht der Autor gerne zur Verfügung.

Schreibt zum Buch Besprechungen für Zeitungen, Zeitschriften, Magazine, Onlineportale, u.a.

Bitte verbreitet den Flyer, den ihr hier downloaden könnt:

Jugendbuch Werbeflyer sw

Jugendbuch Werbeflyer Farbe

Quelle: Blog des Instituts für Syndikalismusforschung

2 Kommentare leave one →
  1. Leserin permalink
    15. Dezember 2011 10:41

    Schön Schön Schön. Hab ich was zum Verschenken.

  2. Stasi auf dem Schulhof permalink
    5. Januar 2012 16:31

    Stasi auf dem Schulhof

    Am Ende der DDR waren ungefähr 8.000 Kinder und Jugendliche so genannte ‚inoffizielle Mitarbeiter‘ der Staatssicherheit. Sie wurden in Jugendclubs, in Kirchen und an den Schulen angesprochen. Sie sollten ihre Freunde aushorchen oder über ihre Eltern berichten. Marko ist 17 Jahre alt, als ihn die Staatssicherheit über seine Dresdner Schule kontaktiert. Kerstin und Elvira besuchen in den 70er Jahren das Internat Wickersdorf für angehende Russischlehrer. Auch sie sind minderjährig, als sie ins Direktorenzimmer bestellt werden und dort auf Männer von der Staatssicherheit treffen. ‚Ich hatte das Gefühl, die wissen alles über mich‘, sagt Kerstin heute über das Anwerbegespräch als damals 16-jährige im Büro des Schuldirektors. ‚Ich hatte auch die Befürchtung, wenn ich da nicht mitmache, dass ich dann auch mein Abitur nicht machen kann.‘ Unter Druck gesetzt, unterschreibt sie die Verpflichtung, niemandem davon zu erzählen, auch den Eltern nicht. Das Ministerium für Staatssicherheit will wissen, was die Kinder und Jugendlichen denken und fühlen, will ihnen ‚unter die Haut kriechen und ins Herz schauen‘, schließlich hängt von ihnen die Zukunft des Sozialismus ab. Stasiminister Erich Mielke befahl schon 1966, Minderjährige anzuwerben und zu Spitzeln zu machen. Und an der ‚Juristischen Hochschule‘ der Staatssicherheit in Potsdam lernen die Führungsoffiziere, wie das geht und welche Jugendlichen besonders dazu zu drängen sind. Der Film rekonstruiert das Schicksal von Marko, Kerstin und Elvira und zeigt, wie die Stasi vorging, um Jugendliche zu Spitzeldiensten zu pressen. ‚Stasi auf dem Schulhof‘ schenkt drei Betroffenen von damals Gehör. Erstmals erzählen sie ihre Geschichte und reflektieren ihre damalige Lebenssituation, ihre Naivität, ihre Verzweiflung, die Einsamkeit, ihre Schuldgefühle. Daneben erzählt der ehemalige Schuldirektor, welche Rolle er bei der Anwerbung spielte, beschreibt ein ehemaliger Führungsoffizier, mit welchem Geschick er die Jugendlichen anwarb und wie die Treffen mit ihnen abliefen. „Stasi auf dem Schulhof‘ ist eine Dokumentation über Missbrauch, über beschädigte Seelen, in denen das Gift der Staatssicherheit bis heute fortwirkt. Tausende Betroffene leben heute in Deutschland, kaum einer von ihnen traut sich darüber zu sprechen. Zu groß ist die Angst, stigmatisiert zu werden.

    Quelle: WDR/MDR

    http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9182804

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