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Morgen Kinder, wird’s nichts geben!

11. Dezember 2011

Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!
Nur wer hat, kriegt noch geschenkt.
Mutter schenkte dir das Leben.
Das genügt, wenn man’s bedenkt.
Einmal kommt auch eure Zeit.
Morgen ist’s noch nicht soweit.

Doch ihr dürft nicht traurig werden.
Reiche haben Armut gern.
Gänsebraten macht Beschwerden.
Puppen sind nicht mehr modern.
Morgen kommt der Weihnachtsmann.
Allerdings nur nebenan.

Lauft ein bißchen durch die Straßen !
Dort gibt’s Weihnachtsfest genug.
Christentum vom Turm geblasen,
macht die kleinsten Kinder klug.
Kopf gut schütteln vor Gebrauch !
Ohne Christbaum geht es auch.

Tannengrün und Osrambirnen –
Lernt drauf pfeifen ! Werdet stolz!
Reißt die Bretter von den Stirnen,
denn im Ofen fehlt das Holz !
Stille Nacht und heil’ge Nacht –
Weint, wenn’s geht, nicht! Sondern lacht!

Morgen, Kinder wird’s nichts geben!
Wer nichts kriegt, der kriegt Geduld !
Morgen, Kinder, lernt fürs Leben !
Gott ist nicht allein dran schuld.
Gottes Güte reicht so weit …
Ach, du liebe Weihnachtszeit!

Erich Kästner

7 Kommentare leave one →
  1. US-Bank raubt Kinder aus permalink
    13. Dezember 2011 01:28

    US-Bank raubt Kinder aus

    Geld für nichts – die Bank gewinnt. Immer.

    Ein Taschengeldkonto ist ein gutes Instrument, seinen Nachkommen finanzielle Verantwortung und den Wert des Geldes nahezubringen. In den USA können sie unter Umständen noch viel mehr lernen – zum Beispiel, dass man Banken nie so recht vertrauen sollte.

    Eigentlich war es eine gute Idee: Melinda Ganziano aus Chicago wollte ihrem Sohn Daniel ein wenig finanzielle Verantwortung beibringen. Sie eröffnete deshalb bei der lokalen Filiale der TCF Bank ein Girokonto.

    So richtig hat das allerdings nicht geklappt: Nach einiger Zeit hatte Daniel Ganziano nur noch 4,85 Dollar (3,66 Euro) auf der Bank. Da der Mindestbetrag zum Abheben am Geldautomat fünf Dollar beträgt, geriet das Guthaben schnell in Vergessenheit.

    Nur: US-Banken sind beim Erfinden von Sondergebühren inzwischen mindestens so kreativ wie manche Billigfluglinie – manche verlangen sogar inzwischen Geld dafür, dass man ihnen ihr Guthaben kostenlos überlässt. So berechnet auch TCF inzwischen nicht nur Transaktionsgebühren, sondern auch Nicht-Transaktionsgebühren. Sprich: Wer nicht regelmäßig auf sein Konto zugreift und einen Mindestbetrag an Guthaben hat, der muss eine Strafe von 9,95 Dollar (7,50 Euro) pro Monat zahlen.
    Weniger ist mehr – zumindest für die Bank

    So wurde aus Daniel Ganziano, dem Sparer, ungewollt Daniel Ganziano, der Kreditnehmer über eine Summe von 5,10 Dollar – und die Bankenfalle schnappte zu: TCF führte nämlich wenig später auch eine Strafgebühr für Überziehungen ein. Wer mehr als fünf Dollar in den Miesen ist, muss dafür 28 Dollar löhnen – pro Tag.

    Als Familie Ganziano nach einer guten Woche davon erfuhr, war die 10-Cent-Überziehung bereits zu 230 Dollar (173,40 Euro) Schulden angewachsen, berichtet die „Chicago Tribune“. Erst wenn dieser Betrag bezahlt werde, dürfe das Konto geschlossen werden, teilte die Bank den Ganzianos mit. Und bis dahin würden weiter munter Gebühren kassiert. Schweren Herzens glich Mutter Melinda den „Kredit“ ihres Sohnes aus. Erst als die „Chicago Tribune“ intervenierte, wurde den Ganzianos der Betrag zurückerstattet.
    Dann doch lieber Sparstrumpf

    Immerhin hat Daniel Ganziano eine Lektion gelernt, die so manche Regierung auch schon erhalten hat: Wer Banken ohne Gegenleistung Geld gibt, von dem wollen sie dann nur noch mehr haben. Daniel Ganzano hat jedenfalls beschlossen, künftig lieber ohne Bankkonto leben zu wollen.

    Von Wulf Rohwedder, tagesschau.de
    http://www.tagesschau.de/schlusslicht/taschengeldkonto100.html

  2. Kindesmissbrauch in Österreich: Systematischer Kindesmissbrauch in den 60er und 70er Jahren in Heim bei Wien permalink
    14. Dezember 2011 00:45

    Kindesmissbrauch in Österreich: Systematischer Kindesmissbrauch in den 60er und 70er Jahren in Heim bei Wien

    http://www.tagesschau.de/multimedia/video/sendungsbeitrag145756_res-.html

    • Ihr Kinderlein kommet, oh kommet doch all permalink
      16. Dezember 2011 18:29

      Niederlande: Geistliche missbrauchten 20.000 Kinder

      Das Ergebnis einer Untersuchungskommission ist erschreckend: In den Niederlanden wurden zwischen 10.000 und 20.000 Kinder in katholischen Einrichtungen missbraucht. Die Kirche habe zudem versucht, derartige Fälle aus Angst vor Skandalen zu vertuschen.

      http://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio80214.html
      Von Ludger Kazmierczak, WDR-Hörfunkstudio Den Haag

      http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video1029104.html
      Christian Feld (ARD) zu den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche

      Text http://www.tagesschau.de/ausland/niederlandekirche100.html

      Allein zwischen 1945 und 1981 mindestens 20.000 OPFER von mehreren 100.000 Vergewaltigungen.
      Und im Zeitraum von 1981 bis 2011 mindestens nochmal soviele …….. so dass mensch von mehr als 1.000.000 sexuellen GEWALTTATEN ausgehen muss.
      Hinzukommen nochmehr „einfache“ sogenannte „normale“ Gewalttaten (Prügel und Züchtigung) gegen Kinder und Jugendliche durch diese perversen Pfaffenschweine.
      ALLEIN in dem kleinen Holland.
      Wie hoch mag die wirkliche DUNKELZIFFER sein???

  3. Jochen Malmsheimer permalink
    16. Dezember 2011 13:28

    Deutsche Weihnachtsbräuche – Intensiv-Station

  4. Andreas "Spider" Krenzke permalink
    18. Dezember 2011 19:46

    Geschenke

  5. Verfasser unbekannt permalink
    23. Dezember 2011 12:57

    „Die schwierigste Aufgabe des Vaters zu Weihnachten:
    Den Kindern klarmachen, daß er der Nikolaus ist,
    und der Frau klarmachen, daß er es nicht ist.“

  6. 6. Dezember 2014 12:04

    „Glaubst du, die merken was?“ — „Geh einfach weiter.“

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