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„Chef-Sprüche“ – Angriffe auf „Mitarbeiter“

20. April 2011

Das ehemalige Nachrichtenmagazin „Spiegel“ berichtet heute auf seiner Online-Präsenz über arrogante und boshafte Sprüche von Chefs gegenüber „Untergebenen“. Leserinnen und Leser von Spiegel-Online haben diese an die Redaktion eingesandt. Aus diesen wiederum wurden 34 Sprüche ausgewählt, die deutlich veranschaulichen, welch Geistes Kind oftmals in den Chefetagen anzutreffen ist.

Die Arbeiterfeindlichen Sprüche der Chefs bezeugen wie es um die „Arbeitsgesellschaft“ und „Sozialpartnerschaft“ in der Praxis bestellt ist. Vergegenwärtigt man sich dann auch noch das beliebte Kündigen unter vorgeschobenen Gründen, bzw. anhand von Bagatellen (Stichworte: Handy-Aufladen in der Fabrikhalle, Frikadellen mit nach Hause nehmen, die ansonsten weggeworfen werden) dann wird auch hierbei deutlich, das Arbeit im Kapitalismus eine doppelte Unterdrückungsfunktion innehat. Die Ausbeutung für den Profit der Kapitalisten und die Herrenmenschen-Allüren der Kapitalisten gegenüber den Lohnabhängigen, die diesen Selbstbewusstsein und Würde rauben sollen – um den Profit möglichst ohne Widerstand einfahren zu können. Von den individuellen Minderwertigkeitskomplexen und aggressiven Psychosen vieler Kapitalisten und Chefs, die sich zwanghaft produzieren müssen, gar nicht erst zu reden.

Hier geht es zu den „Chef-Sprüchen“ bei Spiegel-Online

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