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Infos zum 1.Mai 2011

18. April 2011

19 Kommentare leave one →
  1. 18. April 2011 19:57

    Her mit dem schönen Leben!

    Die Arroganz der Macht kotzt uns an und wir werden nicht müde, unsere Kritik und unsere Forderungen auf die Straße zu tragen. Der Euromayday ist eine Einladung, um gemeinsam zu kämpfen und feiern.

    Die Aufstände in den arabischen Ländern zeigen uns, welche Macht der Wunsch nach einem guten Leben entfalten kann. Auch wenn wir heute noch nicht wissen wie sie ausgehen werden, begrüßen wir sie als Ermutigung diese Welt die wir selbst sind, auch selbst zu gestalten.

    Wir brauchen keine Politiker, die uns sagen was gut für uns ist. Das wissen wir selbst. Wir brauchen keine Unternehmen, die uns sagen was wir kaufen sollen, und unsere Ideen, Wünsche und Bedürfnisse in eine Geschäftsidee verwandeln. Wir brauchen keine Arbeit sondern ein Einkommen, denn Arbeit haben wir genug.

    Mit den Zumutungen unseres Lebens haben wir auf unterschiedliche Weise zu kämpfen. Das Fehlen von Sicherheiten und Garantien verbindet uns dabei. Ob wir aktuell von einer Betriebsschließung bedroht oder schon erwerbslos sind. Ob wir keinen Aufenthaltsstatus haben oder ob wir als neue Selbständige unser unternehmerisches Selbst vor uns her treiben. Die Forderung „Her mit dem schönen Leben!“ lässt uns gemeinsam werden. Der Euromayday ist die Aufforderung an Euch, dieses positive Gemeinsame zum Schwingen und Tanzen zu bringen. Das meinen wir durchaus wörtlich.

    Wir wollen kein Klagelied singen, sondern Vorschläge zu einem anderen Gebrauch des Lebens machen. Darum bringt eure Ideen und Forderungen mit – bunt und unübersehbar. Ihr seid alle willkommen!

    Wir wollen auch zu aktuellen Konflikten in der Stadt Dortmund Stellung nehmen. Zu fehlenden Freiräumen, zu Vertreibungen, zur Verwandlung der Stadt in ein Unternehmen und zu Nazis. Die diesjährige Demo-Route von der Nordstadt ins Westviertel wird uns dazu Gelegenheit geben.

    Her mit dem schönen Leben!

    Unterstützer_innen:

    alternative liste Bochum | anarchistischer Funke | Anarcho-Syndikalistischen Jugend NRW | Antifa UNited | Aponaut – Zeitung für kulturelle Entwicklung | Büro für Möglichkeitsräume | Dortmunder Antifa-Bündnis | DU it yourself – Kampagne für ein unabhängiges Zentrum | FAU Dortmund | FreiraumTanz Infoportal Bochum | Gruene Jugend Dortmund | Jungdemokrat*innen/Junge Linke NRW | Komitee für freie Bildung | Kulturzentrum Langer August | LabourNet Germany | Land for Free | [libertäres netzwerk lippe] | Protestplenum an der RUB | Soziales Zentrum Bochum | Theater der Gezeiten | Theater Metropol | Transnationales Aktionsbündnis Bochum/Dortmund | ver.di Jugend NRW | ver.di Jugend Südwestfalen

  2. Thema 1. Mai Seligsprechung von Papst Paul 2 permalink
    19. April 2011 15:31

    Papst, Opus dei, Heiligsprechung, Franco etc.

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/#/beitrag/video/1313492/Die-Geheimnisse-des-Vatikan

    K-H. Deschner Mit Gott und den Faschisten
    http://www.youtube.com/user/syndikalismusTV?feature=mhum#g/c/B2C103451358EC50

  3. 1. Mai Heilbronn und Stuttgart permalink
    19. April 2011 22:55

    Anarchistischer-Syndikalistischer Aufruf

    Aufruf zur Revolutionären Vorabenddemo am 30.April in Stuttgart und antifaschistischen Aktionen am 1. Mai in Heilbronn

    Im Jahr 2010 arbeiteten in der BRD über 800.000 Menschen für Leiharbeitsfirmen – und deren Zahl steigt stetig. In der Regel wesentlich schlechter bezahlt und behandelt als die Festangestellten, müssen LeiharbeiterInnen die gleiche Arbeit verrichten, für durchschnittlich 40% weniger Lohn. Den Gewinn streichen Industrie und die Leiharbeitsfirmen ein. Die DGB-Gewerkschaften sind vor allem in Nischenbereichen, wie in der Pflege oder Gastronomie, den Ausgebeuteten häufig keine große Hilfe – und viel zu oft wirken sie beruhigend und befriedend auf Proteste ein, anstatt eine starke Basis für diese Kämpfe um ein besseres und gerechteres Leben zu bieten.

    Wir sind gegen Sozialpartnerschaft! Die Reichen führen schon längst einen Klassenkampf gegen uns! Und sie sind dabei, ihn zu gewinnen!

    Munter spart der Staat an Sozialleistungen, der Förderung ökologischer Energiegewinnung und an Bildung, während er mit ungeheuren Finanzhilfen für Banken und Atomlobby nur so um sich wirft und Megaprojekte wie Stuttgart 21 durchprügelt. Die Kosten dafür tragen selbstverständlich nicht ihrem Vermögen entsprechend die 10 Prozent der Reichen, sondern die ArbeiternehmerInnen, Arbeitslosen, Schülerinnen und StudentInnen, welche zu immer mehr Leistung zu weniger persönlichem Gewinn getrieben werden. Laufzeitverlängerung der maroden Atomkraftwerke und ein Bahnhofsprojekt mobilisieren zwar die bürgerliche Mitte und sorgen für Proteste außerhalb der Parlamente.

    Aber reicht das? Können solche Proteste ohne größere, allgemein gefasste Kritik perspektivisch sein?

    In Nordafrika kämpfen derzeit die Menschen gegen Unterdrückung, Ausbeutung und Perspektivlosigkeit. Eine Lage, zu der die kapitalistischen Staaten der nördlichen Hemisphäre erheblichen Beitrag leisteten und leisten. Es lässt sich einfacher mit einer Diktatur verhandeln, als mit jeder anderen Regierungsform. Waffenexporte, Technik zur Überwachung und Zensur: Alles aus westlich-demokratischen Staaten, geliefert an Diktatoren des Trikont. Bezahlt mit durch Kinderarbeit hergestellter Billigkleidung, umweltzerstörender Gewinnung von Rohstoffen für unseren Luxus, mit blutigem Öl.

    Das ist die Scheinheiligkeit der repräsentativen Demokratien!
    Das ist die Unfreiheit der Menschen!
    Das ist globalisierter Kapitalismus!

    Wir wollen aber nicht nur Teilbereiche ändern oder Verbesserungen in bestimmten Teilen der Erde. In einer Welt des grenzlosen Kapitalismus braucht es grenzenlose Protestbewegungen. Nur gemeinsam können die Unterdrückten und Ausgebeuteten gegen die menschenverachtende Logik der absoluten Gewinnmaximierung durch Kapital, gestützt durch Nation und Religion, bestehen und etwas verändern.

    Eine grenzenlose Solidarität mit den Kämpfen der Unterdrückten weltweit – eine Welt ohne Grenzen, eine Welt ohne Nationen.

    Das Kartell aus Macht und Geld muss weg – eine auf Solidarität basierende, herrschaftsfreie Gesellschaft muss her.

    In diesem Jahr soll in Heilbronn ein großer Naziaufmarsch stattfinden, daher wird es am 1. Mai keine revolutionäre Demo in Stuttgart geben. Stattdessen mobilisieren wir mit der „Initiative für einen Revolutionären 1. Mai in Stuttgart“ zu einer Vorabenddemo am 30.4. mit anschließendem Fest im linken Zentrum Lilo Herrmann.

    Lasst uns dann am 1. Mai mit gemeinsamen Protesten und Aktionen in Heilbronn den Aufmarsch zum Desaster für die Faschisten werden. Lasst uns den 1. Mai gemeinsam gegen die Nazischläger, Mörder und Brandstifter verteidigen!

    Der 1. Mai gehört uns. Basta!

    Libertäres Bündnis Ludwigsburg
    Freie ArbeiterInnen Union Stuttgart

    Schlafplätze können unter lb-hoch2@riseup.net und faus@fau.org angefragt werden.

  4. 19. April 2011 23:09

    Gerecht geht GANZ anders – Gegen Vereinnahmung und Verflachung von
    Protest und Widerstand! Eigene Perspektiven entwickeln und durchsetzen!

    GEMEINSAM INFORMIEREN!

    27.4. 18:00 Uhr (Alte Meierei):
    VoKü SchwarzRot: Geschichte und Perspektive des 1.Mai – das „Gerecht
    Geht GANZ Anders“ Bündnis stellt sich vor
    http://www.altemeierei.de/tiki-read_article.php?articleId=1595

    28.4. 12:00 Uhr (Alte Meierei):
    Blauchmacherfrühstück gegen Arbeitshetze und unerträgliche Vorgesetzte!
    http://www.fau.org/ortsgruppen/kiel/art_110418-140210

    29.4. 18:00 Uhr Club M (Stadtfeldkamp 22):
    Lateinamerika – Kontinent im Aufbruch? Ein politischer Reisebericht
    http://sdajkiel.blogspot.com/2011/04/lateinamerika-kontinent-im-aufbruch-ein.html

    1.5. Ab 17:00 Uhr Libertärer Laden (Iltisstr.34):
    Extra-Öffnungszeit mit Film ab 20 Uhr (Lucio Urtubia – Anarchist und
    Maurer)
    http://lilagaarden.blogsport.de

    5.5.
    Lesung Jan Ole Arps „Frühschicht – Linke Fabrikinterventionen in den
    70er Jahren“ (Assoziation A)
    für Ort und Zeit checkt http://akkiel.blogsport.de

    12.5. 19:30 Uhr, Räucherei, Preetzer Str.:
    Lesung zu Gentrification mit Christoph Twickel
    http://inigaarden.wordpress.com

    GEMEINSAM AUF DEN VINETAPLATZ!
    30.4. ab 15:00 Uhr: Musik, Essen, Kollektivität & Politik
    http://gaanders.wordpress.com/2011/04/12/gerecht-geht-ganz-anders-aprilmai-2011/#strassenfest

    GEMEINSAM DEMONSTRIEREN!
    1. Mai – 10:00 Uhr Beginn DGB-Demo (Willhelmplatz)
    9:00 Uhr: Rüber machen aus Gaarden (Vinetaplatz)
    http://gaanders.wordpress.com/2011/04/12/gerecht-geht-ganz-anders-aprilmai-2011/#1mai

    Gerecht Geht GANZ Anders! – nachdenken! selber machen! nicht verarschen
    lassen!

    Heutzutage Leben immer mehr Menschen in Arbeitslosigkeit,
    Perspektivlosigkeit oder eingezwängt in immer prekäreren
    Arbeitsverhältnissen. Die gesellschaftlichen Probleme spitzen sich zu
    und es wird lediglich mal mehr mal weniger am Bestehenden geschraubt,
    doch die Probleme bleiben die gleichen. Dies ist darin begründet, dass
    im Kapitalismus nicht die Bedürfnisse des Menschen im Vordergrund
    stehen, sondern wie viel Profit erzielt werden kann. Wir müssen also
    unsere Probleme selber lösen.

    Wer sind „wir“?

    Wir sind verschiedene Menschen, die sich zu der „Gerecht geht anders“
    Demo (zu der ein Bündnis aus DGB, Parteien und Verbänden aufgerufen
    hatte) im letzten September zusammengeschlossen haben, um der
    kosmetischen Kritik auf dieser Demo etwas entgegenzusetzen. Es ist
    mittlerweile egal welche Partei an der Regierung ist, es muss darum
    gehen, ein schönes Leben für Jede_N möglich zu machen – das wird nur
    unter ganz anderen Rahmenbedingungen möglich sein. Für uns spielt es
    keine Rolle woher jemand kommt, arbeitslos, studierend, Schüler_In,
    Azubi, Leiharbeiter_In oder tatsächlich festangestellt.

    Straßenfest in Gaarden – 30.4.11 Vinetaplatz (15:00 Uhr)

    Gerade in Gaarden sind immer mehr Menschen vom Vermarktungswahn der
    Stadt Kiel betroffen. Die Stadt möchte sich nach außen als „Kiel Sailing
    City“ präsentieren, und ein „sozialer Brennpunkt“ Gaarden passt da nicht
    ins Bild. Gerade hier werden Mieten immer mehr in die Höhe getrieben,
    bezahlbare soziale und kulturelle Einrichtungen müssen immer mehr
    weichen. Das Freibad Katzheide wird mittelfristig schließen müssen, da
    an der Hörn ein von der Stadt geplantes „Zentralbad“ entstehen soll. Am
    30.4. werden wir einen Tag mitten im Stadtteil so gestalten, wie wir ihn
    wollen – lasst uns gemeinsam einen Gegenentwurf zur ungerechten
    Umstrukturierung des Stadtteils proben. Entgegen der Vereinzelung und
    Isolation so genannter sozialer Probleme eröffnen wir einen Raum, in dem
    wir uns austauschen, kennlernen und gemeinsame, solidarische Wege finden
    wollen – das Pflaster gehört denen, die darauf tanzen!

    1.Mai

    Der Erste Mai ist seit jeher der Kampftag der Arbeiter_Innenbewegung.
    Einige Erfolge wurden erzielt, neue Probleme sind hinzugekommen und die
    Ursachen vieler Probleme sind seit Jahren die selben. Auch dieses Jahr
    wollen wir gemeinsam unsere Forderungen auf die Straße tragen. DGB
    Würstchenstände und Selbstbeweihräucherung helfen uns dabei nicht. Was
    wir brauchen ist eine offensive Praxis Linker Bewegung. Für uns ist es
    wichtig selbst zu bestimmen, was der 1.Mai ist. Darum wollen wir
    gemeinsam unter dem Motto „Gerecht geht GANZ anders“ auf die Kieler
    1.Mai Demo gehen und dort UNSEREN Standpunkt vertreten.

    — Gerecht geht GANZ anders —
    http://gaanders.wordpress.com

  5. Granado permalink
    20. April 2011 08:24

    Zum Einüben…
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/polizist-besprueht-seinen-chef-mit-pfefferspray/v_print,4079112.html?p=
    Verwechslung mit Autonomen
    Polizist besprüht seinen Chef mit Pfefferspray
    Bei einer Kundgebung der NPD sprühte ein Polizist einem vermeintlichen Autonomen Pfefferspray ins Gesicht. Der Mann war der bekannte Chef der Berliner Versammlungsbehörde, Joachim Haß.

    • Anarcho permalink
      21. April 2011 00:23

      Grandios. Da macht zeitungslesen Spaß ;-).

  6. Anarcho permalink
    21. April 2011 00:28

    Mayday! Mayday!

    Wien, 14:00 Uhr, Wallensteinplatz

    AUFRUF ZUR FÜNFTEN MAYDAY-PARADE IN WIEN am 1. Mai 2011.

    Musst du arbeiten? Willst du arbeiten? Hast du bezahlte Arbeit? Darfst du arbeiten? Darfst du hier leben? Wovon lebst du? Hast du freie Zeit? Was machst du, wenn du krank bist? Was machst du im Alter? Was wünschst du dir? Was setzt du deiner Prekarisierung entgegen? Wie organisierst du dich?

    Wir pfeifen auf die Karotte vor der Nase, die das schöne Leben versprechen soll. Wir sagen der Entsicherung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse den Kampf an. Am 1. Mai heißt es daher wieder: MAYDAY! MAYDAY! Auf zur Parade der Prekären! Die MAYDAY!-Parade in Wien verbindet die Vereinzelten, stärkt die Verunsicherten und schafft Aktionsradius. Wehren wir uns gemeinsam!

    Noch zu warten ist Wahnsinn! Raus auf die Straßen!

    Wir ermächtigen uns selbst zum Sprechen und Handeln. Organisierung ist unser Trumph, vielfältige und offensive Aktionsformen unser Joker. Wir machen die verschiedenen Aspekte der gegenwärtigen Prekarisierungsprozesse sicht- und hörbar, um den vorherrschenden Zustand der Zersplitterung und Isolation zu überwinden und eine Basis für gemeinsames politisches Agieren zu schaffen. Und wir werden nicht mehr länger warten – auf einen Lichtblick, die Revolution, die neoliberale Apokalypse oder eine soziale Bewegung… Do it yourself: Wir sind die Bewegung!

    Organisieren wir uns!

    Wir sind wendige Jongleur*innen unserer Jobs, wahre Schlangenmenschen der Flexibilität. Undokumentiert, saisonal und befristet Beschäftigte, Schein- und so genannte “Neue Selbstständige”, Niedriglohnjobber_innen, Erwerbsarbeitslose, Projekt-, Teilzeit- oder LeiharbeiterInnen, unbezahlte Reproduktionsarbeiter#innen: Wir alle leben und arbeiten prekär.

    Ein Parade Beispiel

    Während die Supermarktangestellten zu Niedrigstlöhnen schuften und sich Studierende, so lange sie nicht aus einem so genannten Drittstaat kommen, zumindest durch geringfügige Jobs und unbezahlte Praktika wursteln “dürfen”, werken Pflege- und KulturarbeiterInnen zwar virtuos aber oftmals sozialversicherungslos. Den Erwerbsarbeitslosen wird genauso, wie den unter der Armutsgrenze lebenden Empfänger&innen der neuen “Mindestsicherung”, durch ständige Disziplinarandrohungen der Handlungsrahmen eingeschränkt. Die freiberuflichen Wissensarbeiter*innen sind auch von längerfristigen Perspektiven “befreit”, während die papierlose und dadurch umfassend entrechteten Sexarbeiter_innen versuchen, sich ihr Leben zu regeln.

    Her mit dem schönen Leben!

    Prekarisierung ist ein Prozess, der nicht nur die Arbeitsverhältnisse umfasst. Deshalb wendet sich MAYDAY! auch an all diejenigen, die wohnungslos sind und trotzdem für ihre Notschlafstellen zahlen müssen; an all diejenigen, die in Wagenburgen leben wollen, aber durch die städtische Wohnpolitik sesshaft gemacht werden sollen; an all diejenigen, die Häuser- und Wohnungen besetzen (müssen), weil andere in Palästen leben; an all diejenigen, die aufgrund ihrer politischen Aktivität kriminalisiert werden; an all diejenigen, die arbeiten und trotzdem zu wenig zum Leben haben; und an all diejenigen, die konstruierte Grenzen überschreiten.

    Her mit der Bewegungsfreiheit für Alle! Wir wollen mobil sein, aber ohne dazu gezwungen zu werden – und bleiben wann und wo es uns passt! Wir wollen freien Zugang zu Bildung und zu Wissen! Wir wollen selber über unser Leben bestimmen, wir wollen die gleichen Privilegien für Alle – und wir wollen noch vieles mehr!

    Darum und aus vielen anderen Gründen schreien wir: MAYDAY! MAYDAY!

    Das Alarmsignal in Seenot geratener Schiffe haben wir uns als Schlachtruf angeeignet, um den Zustand zunehmender Prekarisierung von Leben und Arbeit zu betonen und die Vernetzung der prekären Kämpfe weiter voranzutreiben. Sei dabei!

    !! Prekär Kämpfen, Prekär Tanzen !!

    Homepage: http://mayday-wien.org
    Aufruf in englisch, arabisch, türkisch, bosnisch-serbisch-kroatisch: http://mayday-wien.org/aufruf/
    Mobilisierungsvideo „noch zu warten ist Wahnsinn“: http://mayday-wien.org/materialien/

  7. Grüner Medizinmann permalink
    21. April 2011 17:40

    • 22. April 2011 12:46

      haharr- gilt das auch für schroeder mit oe? prollkult rulez ok.

  8. 23. April 2011 00:42

    Veranstaltung

    Titel:
    Stadt für alle! Alles für alle!
    Wann:
    30.04.2011 18.00 h
    Wo:
    Weißenburger Platz – Müncehn
    Kategorie:
    Demos

    Beschreibung

    Antikapitalistische Demonstration am 30.04.2011 in München um 18 Uhr am Weißenburger Platz (S-Bahn Rosenheimer Platz).

    Am Abend des 30.April findet wie schon im letzten Jahr eine antikapitalistische Demonstration in München statt. Dabei soll es um eine kollektive (Wieder-)Aneignung des städtischen Raums, der in kapitalistischen Gesellschaften immer Menschen ausschließt und an den Rand drängt bzw. unsichtbar macht, gehen. Mit der Wahl des Datums stellen sich die InitiatorInnen bewusst in den Kontext der 1.Mai-Demonstration, wollen sich aber gleichzeitig dem dort zelebrierten Arbeitsethos entziehen und eine antikapitalistische Perspektive jenseits von Lohnarbeit aufzeigen.
    Veranstaltungsort

    Veranstaltungsort:
    Weißenburger Platz
    Straße:
    Weißenburger Platz
    Stadt:
    München

    quelle: http://projekte.free.de/faum/

  9. 23. April 2011 11:38

    Titel:
    Heraus zum 1.Mai!
    Wann:
    01.05.2011
    Wo:
    Rindermarkt – München
    Kategorie:
    Demos

    Beschreibung

    1.Mai-Demonstration:

    Auch dieses Jahr wird es wieder vielfältige Aktivitäten zum Internationalen Kampftag der Arbeiterklasse geben. Wir rufen deshalb zu einem antikapitalistischen Gewerkschaftsblock innerhalb der Münchner DGB-Demonstration auf. Der Treffpunkt für klassenkämpferische KollegInnen und GenossInnen befindet sich am 1.Mai direkt vor dem EineWeltHaus in der Schwanthalerstr. 80 (U4/5 Theresienwiese) um 9.30 Uhr. Erscheint massenhaft und sorgt dafür, dass der kämpferische Block lautstark und kreativ wird.

    Sozialrevolutionäre 1.Mai-Versammlung:

    Wie schon in den letzten Jahren, wollen wir auch diesmal dem heuchlerischen Familienfest des DGB auf dem Viktualienmarkt ein libertäres und antikapitalistisches Fest auf dem Rindermarkt (Nähe Marienplatz) entgegensetzen. Dazu rufen die libertären Gruppen/Gewerkschaften aus München: AnaRKomM und FAU sowie die AAUD aus Dachau auf. Ab 10 Uhr wird es auf dem Rindermarkt ein Programm aus Livemusik und Kabarett (Einstürzende Musikantenstadt; Zoo Escape; Carl Ludwig Reichert) sowie Infostände geben. In einem Aufruf zum sozialrevolutionären 1.Mai in München heißt es unter anderem:

    „Das System ist am Ende. Was wir brauchen, müssen wir uns nehmen. Friedenspflicht war gestern. Alles für Alle! Für die soziale Revolution.“
    In diesem Sinne: Kommt am 1.Mai auf den Rindermarkt und feiert den Internationalen Kampftag der ArbeiterInnen auf unsere Weise.

    1.Mai-Abendparty:

    Ab 16 Uhr findet in der Glockenbachwerkstatt (Nähe Rindermarkt), Blumenstr.7, eine Feier mit Biergarten, Livemusik, Kino, Infostände und günstigem Essen und Trinken statt. Folgende Bands werden live spielen:
    17.30 Uhr – Bozhychi
    19.30 Uhr – Gerner Zipfelklatscher
    21.00 Uhr – Sweet Sweet Moon und Rosalie & Wanda
    Veranstaltungsort
    Rindermarkt

    Veranstaltungsort:
    Rindermarkt
    Straße:
    Rindermarkt 1
    PLZ:
    80331
    Stadt:
    München
    Land:
    Land: de

  10. 23. April 2011 17:28

    Ein Hoch auf die chinesische Arbeiterklasse

    • heiliger eispickel permalink
      28. April 2011 00:12

      gegen euch trotzkis haben die nix mehr, habt ihr euch fett eingeschleimt?

    • 30. April 2011 13:12

      aua sind dat schmeerzen!! zeitreise rückwärts und immer voll mit’m kopp gegen die hei-hei-heizung!!

    • anarcho permalink
      30. April 2011 17:24

      Och, die sind doch geil – ich bin vor Monaten mal zufällig auf deren Homepage gelandet, war besser als Geld für ein Kabarett auszugeben. Wir haben hier so ca. einmal im Jahr einen Veranstaltungsabend mit den durchgeknalltesten linken Texten gemacht, die hätten da gute Chancen gehabt. Die Veranstaltungen waren offen, das Publikum konnte selbst Texte mitbringen und vortragen – war immer sehr lustig ;-). Ganz gut auch Texte von Kim Il Sung („Du sollst deine Haare nach sozialistischem Haarschnitt tragen“) und so mancher Anarchotext hat auch gute Schmankerl zu bieten. Sowas kann ich als Veranstaltung nur empfehlen – mehr Humor würde der Linken eh gut tun…

      • 1. Mai 2011 08:53

        röchtöch- sowas is als schmankerl auf jeden fall geniessbar ;-)) – schmeerzn mit doppel-e sind bei mir auch die, wo‘ s hirn kreischt vor lauter dashaltichnichausisdasschönkrank…

        Beispiel:

      • 1. Mai 2011 12:19

        wieso „die“ … das ist m.W. nur einer (denke, dass seine Kinder inzwischen ausgezogen sind)

Trackbacks

  1. Heraus zum 1. Mai 2011! (aktualisiert) « Entdinglichung

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