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CNT-AIT: Französische IAA-Sektion gespalten (Ergänzt 20.01.11)

19. Januar 2011

Nun ist es offiziell. Am letzten Wochenende (15./16.01.2011) fand in Toulouse ein Kongress der französischen Sektion der Internationalen Arbeiter Assoziation statt, der den Bruch mit anderen Gruppen innerhalb der CNT-AIT endgültig vollzog. Seit Monaten gibt es innerhalb der französischen Sektion Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Syndikaten. Dabei haben sich die Gruppen in Paris-Nord und Clermont Ferrand auf der einen Seite, und die aus Toulouse und weiteren Städten auf der anderen Seite als Pole herausgebildet.  Seit Jahren schon schwelen innerhalb der CNT-IAA Konflikte. Dabei geht es sowohl um inhaltliche Auseinandersetzungen um den Anarcho-Syndikalismus als auch um strategische Fragen. Verschiedene GenossInnen, die einen Einblick in die französische Situation gewonnen haben, machen dabei eine „eher autonom-spontanistische-studentische“ Strömung aus, die sich mit den eher traditionell orientierten anarcho-syndikalistischen Gruppen befehdet.

Titelzeile der Zeitschrift der CNT-AIT Toulouse.

Auf dem Kongress in Toulouse waren Delegierte aus Polen und Spanien im Auftrag des Osloer IAA-Sekretariats zugegen um nach eigenen Aussagen „die Spaltung zu verhindern“. Dies gelang ihnen offensichtlich nicht. Die Spaltung wurde nun offiziell vollzogen und ein neues Nationales Sekretariat der CNT-AIT auf dem Kongress gewählt. Damit bestehen nun offiziell zwei CNT-AIT´s in Frankreich.

Infoblatt von Mitgliedern der CNT-AIT Paris-Nord.

Bereits 1994 kam es zu einer folgenschweren Spaltung der CNT-AIT, in deren Verlauf der IAA-Kongress von 1996 unter dem Bruch der Organisationsstatuten den Teil der CNT-AIT aus der IAA ausschloss, welcher nun unter der Bezeichnung CNT-F (auch bekannt als CNT-Vignoles) auftritt und sich deutlich stärker entwickelt und verankert hat, als die im Vergleich dazu sehr theoretisch auftretende französische IAA-Sektion.

Welche Entwicklung die aktuelle Spaltung nun nehmen wird bleibt abzuwarten. Ebenso wie sich die IAA dazu positioniert, dass es nun ein weiteres Mal in einem Land zwei Gruppen gibt, die in ihrem öffentlichen Auftreten das Kürzel IAA verwenden und sich als IAA-Sektion betrachten. Beide Gruppen verfügen über eigene Presseorgane. Die CNT-AIT aus Toulouse gibt seit langem die Zweimonatsschrift „Anarchosyndicalisme“ heraus, und die Gruppen der CNT-AIT Paris-Nord und Clermont Ferrand die unregelmäßig erscheinende „Niglo“.

Die offizielle Webseite der CNT-AIT (vor der nun vollzogenen Spaltung) war schon immer mehr als Bescheiden. Gemeinsame Informationen wurden dort nicht veröffentlicht. Lediglich (selten erneuerte und gepflegte) Links zu lokalen Gruppen finden sich dort. Denen des französischen Mächtigen empfehlen wir deshalb die folgenden Seiten:

CNT-AIT Caen (Aktuelle Seite mit regem Schwarz-Rotem Diskussionsforum)

CNT-AIT Syndikat Paris-Nord

CNT-AIT Toulouse

Syndikalismus.tk

Siehe auch:

„Warum IAA? – Broschüre über die Entwicklung der anarcho-syndikalistischen Internationale erschienen“ vom 27.11.2010 auf Syndikalismus.tk

Eine Ergänzung – aus gegebenem Anlaß (20.01.2011):

Nachdem sich hier durch Kommentatoren und durch direkten Kontakt mit Genossen, die mit der Situation in Frankreich vertraut sind, weitere Informationen ergeben haben, müssen wir den Artikel an zwei Stellen korrigieren. Die eine Stelle finden wir weniger tragisch, auch wenn uns so etwas dennoch nicht unterlaufen sollte. Es geht dabei um die Herausgabe der „Niglo“, einer Zeitschrift die von Mitgliedern der CNT-AIT Paris Nord herausgegeben wird. Fälschlicherweise haben wir behauptet das diese Zeitschrift von der CNT-AIT Paris Nord und der CNT-AIT Clermont Ferrand herausgegeben wird. Allerdings wird sie nur von Mitgliedern und Freunden der CNT-AIT Paris-Nord herausgegeben. Wenn man sonst nichts hat das man Kritisieren kann, müssen sich die sektiererischen Kohrintenkacker~innen eben daran aufhängen.

Zum Zweiten: Wir haben geschrieben, daß ein Hintergrund der Spaltung die Auseinandersetzung zwischen einer „eher autonom-spontanistischen-studentischen Strömung sei“, die sich mit den eher „traditionell orientierten anarcho-syndikalistischen Gruppen befehdet.“ Leider steht es viel schlimmer, wie wir nun nicht nur durch den Kommentar eines/einer Genoss~in hier erfahren haben. Tatsächlich gibt es ein nahezu undurchschaubares Geflecht an Vorwürfen, persönlicher und politischer Art gegen Mitglieder beider CNT-AIT´s und bei den „inhaltlichen Positionen“ lassen sich, wie der/die Genoss~in Ebber treffend beschrieben hat: „volksasambleistische Netzwerker“ (mit guten Beziehungen zur CNT Granada) und auf der anderen (Seite. Anm. Syndikalismus.tk) eine schwer zu qualifizierende Strömung mit bisweilen bizarr anarcho-primitivistischen Einschlägen mancher Protagonisten (ausmachen. Anm. Syndikalismustk). In beiden Fraktionen halt so ein wenig von allem, was das Anarcho-Panoptikum so zu bieten hat, wenn er wenig mit Klassenkämpfen zu tun hat.“

Zu allen anderen im Artikel gegebenen Aussagen haben wir nichts hinzuzufügen. Ausser der Anmerkung das mit der Spaltung der CNT-AIT den Hardlinern/Sektierern nun eine bisher immer verbündete Sektion flöten geht.

Generell zeigt die aggressive, von Hass strotzende Überreaktion auf das Erscheinen dieses Artikels, auf einem bescheidenen Blog wie unserem, durch Laure Akai vom Internationalen Sekretariat der polnischen ZSP-IAA deutlich auf, mit welch blank liegenden Nerven und ungebremster Aggressivität die IAA-„Größen“ auf (in besagtem Artikel noch nicht einmal kritische) Öffentlichkeit reagieren. Ein Schreiben, wie von Laure Akai wiederholt behauptet, hat uns bis heute nicht von ihr erreicht. Dafür allerdings die Information, das sie eine email an das Internationale Sekretariat der FAU geschrieben hat, in dem sie dieses auffordert „dass das Portal Anarchosyndikalismus den Artikel herunternimmt und sich für dieses Verhalten entschuldigt.“ Den Rest des Sermons ersparen wir uns hier wiederzugeben. Leider scheint es sich bis zu Laure Akai nicht herumgesprochen zu haben, das Syndikalismus.tk völlig unabhängig von der FAU ist. Will sie also etwas mit uns klären, soll sie sich bitte an uns wenden, und nicht an unbeteiligte Dritte. Soviel Verständnis grundsätzlicher Dinge sollte man einer internationalen Sekretärin einer IAA-Sektion eigentlich zutrauen können.

Die Reaktionen von Seiten der IAA bestätigen uns abermals in ihrer Ablehnung. Da ist nichts mehr zu retten. Das Beispiel das wir hier erleben beweist, das sie keine Mühe scheut sich selber weiter zu demontieren. Mit Anarcho-Primitivismus – ob in der CNT-AIT oder von einer internationalen Sekretärin praktiziert – erkämpft man keine freie Gesellschaft.

Redaktionskollektiv Syndikalismus.tk 20.01.2011

95 Kommentare leave one →
  1. anarcho permalink
    19. Januar 2011 12:51

    schade.

    und wieso genau jetz die spaltung?

  2. 19. Januar 2011 13:24

    die „Vierte Internationale (Vereinigtes Sekretariat)“ wie auch die maoistische ICMLO leisten sich immerhin in verschiedenen Ländern mehr als eine zugehörige Gruppe, vielleicht nimmt sich die IAA daran mal ein Beispiel 😉

    • 19. Januar 2011 14:15

      fremdschäm.

    • Anarchosyndikalist permalink
      20. Januar 2011 01:25

      Lieber nicht, dann würde der~die~das Educat in die IAA aufgenommen, macht 2 in der IAA, wenn sich dann antideutsche und rätekommunistische Ortsgruppen finden, macht das dann 4 IAA-Sektionen und dann können noch pseudoradikalfeministische Störungsabspaltungen ergänzt werden mit primitiv-syndikalistischen Zersplitterungsneurosenzüchter~innen und diese werden dann gemeinsam alles entsorgen, was mal als klassenkampfanarchistisch galt.

  3. ebber permalink
    19. Januar 2011 14:32

    Da stimmt so einiges nicht an diesem Beitrag. Zum einen sind nicht „die Gruppen aus Paris“ auf einer Seite des Konflikts. Im Gegenteil – eine Ursache des Konfliktes ist es, dass das Syndikat Paris-Nord (die Freunde des Educats) im letzten Jahr aus ihrer Region Paris / Nord-Pas de Calais ausgetreten ist. Das andere Pariser Syndikat ist nach wie vor Mitglied der Region. Es handelt sich auch nicht um einen Konflikt zwischen „eher traditionell orientierten anarcho-syndikalistischen Gruppen“ und einer „eher autonom-spontanistische-studentischen Stömung“. Eher traditionell orientierte anarcho-syndikalistische Gruppen gab es in der CNT-F/AIT kaum noch. Auf der einen Seite stehen stattdessen die „volksasambleistischen Netzwerker“ (mit guten Beziehungen zur CNT Granada) und auf der anderen eine schwer zu qualifizierende Strömung mit bisweilen bizarr anarcho-primitivistischen Einschlägen mancher Protagonisten. In beiden Fraktionen halt so ein wenig von allem, was das Anarcho-Panoptikum so zu bieten hat, wenn er wenig mit Klassenkämpfen zu tun hat. Die entscheidende Spaltung in Frankreich dürfte vor 15 Jahren stattgefunden haben. Was jetzt passiert, ist die Wiederholung der Geschichte als Farce und auf deutlich kleinerem Niveau. Die andere Fraktion – der ungefähr die gleiche Anzahl an Syndikaten angehört – hat übrigens ihren Kongress im April in Gap. Da wohl beide für sich reklamieren, dass sie die einzig wahre CNT-AIT sind, dürfte das wieder in eine Materialschlacht mit hunderten von Seiten von Dokumenten werden, die man sich gegenseitig um die Ohren haut.

    Anmerkung Syndikalismus.tk: Danke für diese erhellenden Informationen. Das ist ja noch schlimmer als angenommen.

    • ebber permalink
      19. Januar 2011 14:54

      Genau, es ist noch schlimmer als angenommen. Bei der Spaltung in den 90ern ging es – zumindest teilweise – ja immerhin noch um Inhalte. Jetzt geht es darum, wer wen nicht informiert hat, von wem nicht geliebt wird oder wer zur falschen Zeit am falschen Ort war. Ziemlich jämmerlich das alles. Da herrschen hierzulande geradezu paradiesische Zustände. Zumindest derzeit noch.

  4. KPD-Pol-Pot permalink
    19. Januar 2011 14:49

    Es lebe der Anarcho-Primitivismus.
    Steinzeit-JETZT

  5. akai permalink
    19. Januar 2011 16:06

    Sorry for the English but I’d rather be clear than try bad German. Whoever published this is really a bastard. S/he is also incompetent, since there is incorrect information given here and readers here are being misinformed.

    The internal problems of this section are not a matter for gossip by internet wankers looking for sensations. The situation is not clear and people need time to discuss without irresponsible parties spreading rumours and incorrect information that only make matters worse. I am truly disgusted by the insensitivity and by the completly disrespectful breach of confidence in using material intended for internal information and consideration in such a way.

    We have asked the editors of this portal to remove this article.

    Laure Akai
    IS of ZSP, delegate to the aformentioned CNT-AIT Congress

    Anmerkung Syndikalismus.tk: Sehr nett: Wir sind also Bastarde, Inkompetent, geben Desinformationen an unsere LeserInnen weiter, die ja nach Laure Akais Worten „Internet Wichser“ sind und sich nur zum Klatsch verbreiten hier zusammenfinden. So kennen wir die Wortfüher der IAA: Jede freie Information und Diskussion verbieten wollen und einen auf Moral machen. Dabei aber aus dem hasserfüllten Mund schäumen, das die Tropfen Löcher in den Asphalt fräsen. Pech gehabt Sektierer. Wir sind keine eurer unterwürfigen Hündchen die das Stöckchen anbellen und ihm hinterherlaufen. Euer Einfluß ist hier zuende und ihr müsst damit Leben das es Anarchosyndikalistinnen und Anarchosyndikalisten gibt die sich auf eure dummen und die Bewegung schwächenden Spielchen nicht einlassen. Wir haben hier keine Geheimnisse verraten und es wird sicherlich nicht lange daueren bis wir auch den entsprechenden Seiten der zwei CNT-AIT´s diese Entwicklung entnehmen können. Wir waren halt nur einmal mehr schneller.

    • Ahoi permalink
      19. Januar 2011 16:55

      Unglaublich dreist die Laure Akai.

      „Es ist an der Zeit, mit allen Päpsten und Priestern ein Ende zu machen: wir wollen keine mehr, selbst wenn sie sich sozialistische Demokraten nennen würden.“ Bakunin: Das unfassbare Individuum.

    • feierabend permalink
      19. Januar 2011 18:09

      ich verstehe die aufregung nicht. das ist doch ein sachlicher Artikel. ohne häme oder polemik. was soll das rumgezetere von der frau, einer iaa-sekretärin wenn ich das richtig verstehe?? das ist ein peinlicher auftritt von ihr und lässt tief blicken.

      ein internet wichser, der bislang nur mitgelesen hat und nun seinen ersten kommentar geschrieben hat.

    • bubblebobble permalink
      19. Januar 2011 19:39

      I ♥ Laure !

  6. Erik Alfredsson permalink
    19. Januar 2011 17:16

    Ruhig!

    !Tranquilo!

    Gaaanz ruhig…

    Die frz. CNT hat sich mal wieder gespalten…
    Jedes Jahr gibt es einen Winter…
    Alle Monate kommt der Lohn auf’s Konto…
    Täglich kommt im TV die Tagesschau…

    „Same procedure as last year?“ — „Same procedure as every year …. “

    Nö, natürlich ist die ganze Sache ärgerlich. Aber:
    Aber mir ist es deutlich lieber, wenn die Gen. in Frankreich ihre Chancen am Arbeitsplatz nutzen, als wenn wieder einmal jede Menge Energie für irgendeinen Organisations-Hick-Hack-Quatsch verschwendet wird.

    Zu hoffen bleibt, daß die Basis-Aktivisten einfach weitermachen.
    Und die Freizeit-Bürokraten sollen sich meinetwegen schon auf die nächste Spaltung freuen: Viel Feind, viel Ehr’…

    Typisch IAA/AIT/IWA!

    N.S.:
    Ich empfehle, nach wie vor, die großartige Broschüre von Martin „Fight“ Veith: „Warum IAA“

    • 19. Januar 2011 22:16

      ja, die broschüre war für mich/ ist in der Tat immer noch – sehr aufschlussreich.
      wir werden die betonköpfigkeit unter anarcho-gewerkschaftern wohl erst los, wenn das föderationsprinzip und das der mandatierung , aber auch antinationalismus und klassenstandpunkt voll und ganz begriffen und umgesetzt wurde. – und das jeweils auf lokaler ebene. sekretariate landesweit und darüber hinaus können keine zentrale sanktionierungsfunktion haben- das widerspricht sich nun mal. (oder wie war das mit dem [an]-spruch:“hier herrscht keine freiheit, denn freiheit herrscht nicht“?!)
      aus der „reinen lehre“ wird sonst schnell reine leere, und wer nicht inhaltliche unterschiede in diskussionen aushalten kann, der spielt halt das alte spiel der macht.

  7. Folkert permalink
    19. Januar 2011 17:35

    Was mich interessieren würde – welche Fraktion gehört zu welcher Spielart?
    Sicherlich ware laure nicht auf dem CNT-Kongress, und wenn doch, würde sie sicherlich auch da behaupten, dass es sehr harmonisch und konstruktiv zugegangen sein. Wie im Vereinsleben meines Fußballclubs … hinter dieser Phrase verbirgt sich immer Mord & Totschlag.

    Und die KP’ler sollten hier mal die Fresse halten – die haben sich weitaus mehr gesplittert als es die spanische CNT in hundert Jahren geschfft hat.

    Also: bitte killt die PolPot und KPD/ML-Killer sofort, es hat keinen Sinn, diese stalinistischen Automaten hier auch noch zu Wort kommen zu lassen. GuLAG und Totschläger sind sie ebenso gewohnt wie Denkverbote.

    • günther permalink
      19. Januar 2011 19:22

      ich finde die situation auch sehr traurig und beschissen. und bei kommentaren von stalinisten krieg ich pol pot fantasien.

  8. Erik Alfredsson permalink
    19. Januar 2011 18:15

    @ „akai“

    You should better had written your text in plain french, chinese, russian, or some other language you can. (Or — why not — in your poor german?) For — obviously — your words does not make any good sense in any language.

    Go to hell!

    The working class does not need people like you.

    You „have asked the editors of this portal to remove this article“. But fortunately ( … and unfortunately for people like you … ) the editors of this portals are revolutionary syndicalists… !

    Anmerkung Syndikalismus.tk: And she has NOT asked us to remove this article. All we got from her was this comment.

    • as-perspektivische Betrachtung permalink
      19. Januar 2011 19:11

      dann würde ich doch vorschlagen, bevor hier alle gleich von den Stühlen springen, fragt doch erstmal nach, ob das nun als offizielle Stellungnahme zu betrachten ist.
      denn wenn das gar nicht von ihr ist, sondern evtl irgendein Troll, ist die aufregung hier auch umsonst.
      darauf weist ja auch hin, dass kein verifizierter emailaccount (@iaa.org bspw) zur beantragung der löschung eines presserechtlich geschützten artikels aus dem öffentlich zugänglichen internet zur verfügung stand. aspB

      Anmerkung Syndikalismus.tk: Es gibt keinen Zweifel an der Echtheit des Kommentars. Der Kommentar stammt ohne Zweifel von ihr. Ersichtlich u.a. an ihrer – für uns sichtbaren – email-Adresse.

  9. Erik Alfredsson permalink
    19. Januar 2011 19:31

    @ syndikalismus.tk:
    Actually Laure Akai wrote, in the line above her name and title: „We have asked the editors of this portal to remove this article.“
    {Falls jmd. einen ähnlich schlechten Englisch-Unterricht wie ich an der Hauptschule hatte: „Tatsächlich schrieb L.A.: Wir haben die Betreiber dieses Portals aufgefordert, diesen Artikel zu entfernen.“}

    Woher kommt also diese Behauptung? Peinlich ist es sowieso…

    Anmerkung Syndikalismus.tk: Tja, da war wohl der Wunsch die Mutter des Gedankens – sie hat halt ne gute Phantasie. Aber: Tut uns leid – Gedankenübertragung beherrschen wir nicht.

  10. anarchosyndicaliste permalink
    19. Januar 2011 19:47

    Well i dont speak german (and not a really good english neither, eventually) and I used google translation. But i think i understood more or less the text and its comments.

    To the one that says that the text is factual, well in fact not really. In a global part may be, but it is very very approximative in fact. (as are the comments)

    For instance, as an illustration, it presents „Le Niglo en colère NOIRE“ as the „Infoblatt der CNT-AIT Paris-Nord und CNT-AIT Clermond Ferrand.“ Well this is not really the case. „Le Niglo en colère“ is a paper made by CNT-AIT members of Rom (gypsies) origin. Initially, it was made by the „Gypsy commission“ of Vignoles, but they had a split on political issues : by one hand the part – that remained into Vignoles – was OK to work with a large spectrum of organisation, from Opus Dei to Communist party, as long as there were some money to take ; while by other hand the second part refused to do so on principled matters. They also disagreed on the question of the non french gypsies, the one that remained in Vignoles refused to help the others in the support of a struggle of romanian gypsies. But this is another story. So the principled ones joined CNT-AIT. May be is this also a Typisch IAA/AIT/IWA behavior to try to keep on principles ? (as it does not seem to be to much the case here).

    About „„eher autonom-spontanistische-studentische“ Strömung aus, die sich mit den eher traditionell orientierten anarcho-syndikalistischen Gruppen befehdet“, well it would be very intersting to know who is who according to the text’s author point of view … because I guess he made just an inversion of understanding … So please if you could give us light about who are the good guys (the traditionell orientierten anarcho-syndikalistischen, undoubtedly.) and the bad ones ?

    The „Granada fantom“ story is just ridiculous … But it is like in any good old „Z movie“ : if there is not Granada in the script, it just doesn’t make it ! 🙂

    Here, on Syndikalismus, you are for a free and public debate – and I agree with you on this point. We dont have to hide our disgracious issues, in order to solve them publicly.

    So I think you will make no objection to publish informations about recent internal Vignoles documents about split and disputes around the „cleaning union“ in Vignoles (and especially how they use and abuse immigrant workers to make money, how they manipulate them and son on). This is really interesting for all people that are interested to see how can degenerate a „revolutionnary union“ into a small business operation.

    But may be are you too shy to ask directly to Vignoles to provide you information on this topic ? (while in France it is a will known fact for everybody, as Vignoles members themselves circulates hundred of pages of documents… it would be incredible that people like you, that love to search into the trash cans, you don’t have those documents ?)

    To be unbiaised and in a truly spirit of struggle against political confusion, the publicity of information must be for all or for nobody, otherwise it would not be fair and only manipulating.

    • Nestor Burma permalink
      19. Januar 2011 20:14

      Meine Fresse. Ich verstehe den Kommentar von Ebber um 14.54 nun ganz praktisch. Danke an „anarchosyndicaliste“ für ihren/seinen Beitrag. Es ist also nicht die CNT-AIT Paris-Nord die „Niglo“ herausgibt, sondern nur Mitglieder und Freunde der CNT-AIT Paris-Nord. Ich bin mir übrigens Sicher das hier auch über Missstände bei den Vignoles berichtet würde, wenn es welche geben und dies bekannt würde.*

      * Anmerkung Syndikalismus.tk: So ist es.

    • 20. Januar 2011 00:11

      there seems to be even more trash stirring up, if there‘ something to it about this business operation. but we‘ ll have to continue fighting the good fight anyway after we finished vomiting about „comrades“ who turn out to be traitors and egocentric power-and wealth-collectors instead.. not to deny we got this scum in our countries as well.

  11. Erik Alfredsson permalink
    19. Januar 2011 21:01

    Da springt mir doch glatt mal wieder der Draht aus der Proletenmütze!!!

    Monsieur „anarchosyndicaliste“, der leider kein Deutsch kann, und auch „ebensowenig brauchbares Englisch“ [sinngemäß], haut hier voll auf die Tonne.

    „Es reicht nicht aus, keine Gedanken zu haben. Man muß auch unfähig sein, dies auszudrücken.“ [Unbek. Verf.]

    Nix verstanden — aber dann Tiefsinn verzapfen…
    So sieht die Realität gewisser Menschen aus, die sich versehentlich als „Anarchosyndikalisten“ betrachten.

    Es ist einfach schlicht Unsinn, von einem „weiten Spektrum“ („a large spectrum of organisations“) zu sprechen, wenn von Opus Dei, Kommunistischer Partei und IAA die Rede ist. Letzlich handelt es sich doch um die gleiche Geisteshaltung.

    Aber da hilft „Google translation“ auch nicht weiter.

    Bon retablissement!

  12. akai permalink
    19. Januar 2011 21:19

    I really don’t see how publishing information full of factual errors is a sign of being some revolutionary anarchosyndicalist. If people want to leak the internal information of the IWA, at least they should refer to the facts written in it and not mix up matters and, apparently invent a few additional points.

    If you consider yourselves revolutionary syndicalists, perhaps you should come out of your internet anonymity and prove it by saying who you people are and what you actually do because certainly I’d be interested in hearing what you are actually involved with besides this internet gossip and criticism. My union is quite open about who we are and what we are doing, I signed my name to the above letter and attest for the third time here that the information published has factual errors. I do find it irresponsible to do this and have sent a letter, before the publication of my comment above, asking the information to be removed.* Further, the posturing as being the defenders of revolutionary syndicalism as a defence for creating rumours based on my internal correspondence to the IWA sections would be laughable if it weren’t so pretentious and rude.

    Over.

    *Anmerkung Syndikalismus.tk:Zweimal die gleiche Falschbehauptung aufstellen macht es leider auch nicht besser oder gar wahr. Wir haben ausser dem ersten Kommentar nichts von Laure Akai erhalten. Wir können auch nur den Kopf schütteln über uns angeblich vorliegende „interne Korrespondenzen“, die sie an die IAA verschickt haben will. Ganz so, als ob nur sie und die IAA über die Entwicklungen in Frankreich informiert seien. Und noch was: Die Selbstverständlichkeit, mit der Frau Akai offenbar erwartet, das ihr hier Folge geleistet wird und mit der sie in unsere redaktionelle Arbeit eingreifen will, sowie ihr unverschämter Tonfall sind in unseren Augen sehr „rude“ und zeigen sehr anschaulich, wie tief die IAA gesunken ist. Sie ist ziemlich „over“, die IAA.

  13. akai permalink
    19. Januar 2011 22:26

    Oh well, it is perfectly clear what kind of person / people these anonynmous internet revolutionaries are really. Waste of time to deal with people who don’t want to be honest about who they are, or what activity they do that makes them „revolutionary syndicalists“ (besides sitting on the net writing complaints about the IWA that they don’t have the balls to sign).

  14. anarcho permalink
    19. Januar 2011 22:57

    und ich hab immer noch kein plan um was es jetz genau in frankreich geht.

    das wissen wahrscheinlich sowieso nur die betroffenen genossen..

  15. akai permalink
    20. Januar 2011 00:29

    Hmm, not only have the anonymous editors not replied to our mail, but I see that my last comment was not published. So much for ‚free speech“ etc. I suppose the answer from our anonymous editors again will be that no such thing was sent. I think it is pretty obvious what we are dealing with now.

  16. Außenstehende permalink
    20. Januar 2011 08:38

    Ich bin kein Mitglied der FAU aber finde den Grundgedanken des Anarcho-Syndikalismus sehr sympathisch. Nachdem ich mich nun durch diese Kommentarlandschaft gekämpft habe ist mein Eindruck der folgende.
    A.) Über Vorgänge in IAA-Organisationen darf nicht berichtet werden.
    B.) Wenn doch, dann nur von IAA-Organisationen und ausschließlich positiv
    C.) Wenn jemand drittes solches tut muss es gelöscht werden
    D.) Wenn das nicht geschieht müssen Beleidigungen abgesondert werden

    Unter „normalen“ Menschen würde event. eine Gegendarstellung eingefordert werden, falls es Anlaß dazu gibt das in einem Artikel Unwahrheiten behauptet werden. Zumindest aber wäre der Ton sicherlich freundlicher. Von einer „Solidarität“ und einem „solidarischen Austausch von Argumenten“ kann ich hier nichts entdecken. Hier wird von der IAA Zensur gefordert. Das stößt mir bitter auf, die habe ich in der DDR schon zur Genüge erlebt/erlitten.

    • Klaus die Maus permalink
      20. Januar 2011 10:31

      Ich glaube, es geht nicht darum, dass über Vorgänge in IAA-Sektionen nicht berichtet werden darf. Das geschieht tagtäglich, sowohl zustimmend als auch kritisch. Ich habe den Eindruck, es geht hier darum, auf welcher Grundlage berichtet wird. Es geht hier ja um einen Konflikt in der französischen IAA-Sektion. Hat der Autor des Artikels irgendeine der beiden Fraktionen angesprochen und um ihre Schilderung der Situation gebeten? Soweit ich das sehe, ist das nicht geschehen. Stattdessen scheint es ganz offensichtlich so zu sein, dass mit heißer Nadel teilweise unkorrekte Informationen zusammengestrickt wurden. Und wozu? Um irgend etwas zur Konfliktvermeidung oder Konfliktlösung beizutragen? Wohl kaum. Sondern scheinbar viel eher, damit man um jeden Preis der erste ist, der diese unglaublich wichtige Neuigkeit in die Welt posaunen kann, offensichtlich auch um den Preis von Halbwahrheiten. Schlechter Stil für Sensationsgeile.

      • ert permalink
        20. Januar 2011 15:38

        Naja, hätte man länger gewartet, gäbe es wohl auch keine besseren Infos! Man denke nur daran, wie schwer es ist, die „wahren Hintergründe“ der Spaltung 1996 herauszufinden und wieviele unterschiedliche versionen es davon gibt. Genauso ists, wenn man die SAC Abspaltung anschaut usw. und zwar deshalb, weil jede Fraktion der anderen irgendwas gravierendes vorwerfen wird und sie in irgendein Eck stellen wird usw. (heir ist die rede von „Ausbeutung von MigrantInnen“, „kollaboration mit der Polizei“, „Verrat“ usw. alles starker Tobak). Das liegt in der Natur der Sache, wären „die anderen“ nicht so bööööse, müsste man sich nicht spalten!
        Die Information an sich ist aber sehrwohl interessant, wer auch immer das aber geschrieben hat, gehe ich mal von vorn herein was die Umstände betrifft, eher skeptisch mit den infos um und glaube nicht, jemals wirklich erleuchtet zu werden.

        An sich ist das alles natürlich fatal. Gerade in zeiten wie diesen, müsste der AS eigentlich Aufrrieb bekommen, stattdessen reibt man sich auf. Woran das liegt? Da gibts wahrscheinlich viele gründe, ich will keine Schuld zu weisen (nicht mal der IAA). Die Performance (und zwar angefangen bei der Spaltung selbst bis hin zu den Kommentaren hier) ist allerdings Scheiße und dass der/die „ausenstehende“ davon abgeschreckt wird, wundert moich nicht. Da kann man nur mehr den Kopf schütteln…

      • irgendwer permalink
        20. Januar 2011 16:00

        also mir persönlich ist es auch gar nicht so wichtig, irgendwas als erster (10., 10000., 1000000000.) zu lesen, sondern viel mehr, dass ich da keinen Mist vor mir liegen habe.

      • Außenstehende permalink
        21. Januar 2011 09:02

        Hui, gibt ja richtig Reaktionen. Also, Klaus Maus, ich denke man kann auch über Dinge berichten ohne direkten Kontakt zu involvierten aufzunehmen. Natürlich wäre es anders noch besser, aber bei dem Artikel hier geht es nur eine generelle Information. Artikel sollen berichten, informieren. Beiträge zu einer Konfliktlösung müssen schon die Betroffenen selber in die Hand nehmen. Das kann ja gar kein Artikel leisten. Wenn man deine Gedanken konsequent zu Ende denkt, darf gar nichts berichtet werden ohne direkten Kontakt zu den Betroffenen. Wieviele Korruptionsfälle wären dann niemals ans Tageslicht gekommen?

        Ich finde es nur schlimm das gerade im anarchistischen Lager, dort wo zumindest ich mir eine Hoffnung erwarte solch ein Klima unmöglicher Auseinandersetzung herrscht. Trennungen kommen vor – im persönlichen und im politischen – und man kann sich bemühen diese Sauber über die Bühne zu bringen und sich dennoch weiterhin in´s Gesicht zu sehen. Was die IAA-Frau hier abzieht gefällt mir persönlich nicht. Sie produziert nur Ablehnung und Distanz.

    • 20. Januar 2011 15:53

      danke- den eindruck hat man auch als nicht ganz aussenstehender.
      wenn du noch mehr darüber wissen willst, wie sich so eine assoziation in richtung vereinsmeierei verrennen kann, hilft z.b. die broschüre: „warum iaa?“ von martin veith-
      damit man fehler beim aufbau eigener anarchogewerkschaften / syndikate vermeiden lernt, nachdem man genug gekotzt hat. weitermachen müssen wir ja sowieso, so wie es ist, kann es nicht bleiben, sonst bleibt nix.

      • 20. Januar 2011 15:54

        bezog sich auf das posting von der „aussenstehenden“, selbstverständlich.

  17. Erik Alfredsson permalink
    20. Januar 2011 17:25

    @ akai:

    Offenbar kannst Du recht gut Deutsch. Da wäre es einfach nur fair, wenn Du Dich auch in dieser Sprache äußern würdest.

    Ich mußte mir nämlich eine (berechtigte!) Kritik gefallen lassen, die dennoch schmerzhaft war:
    „Ihr diskutiert auf Englisch — und ich verstehe nichts.“

    Manch ein Wessi hat nur geringe Schulbildung, manch ein Ossi hat sein Abitur mit Russisch gemacht.

    Wäre doch gut, wenn alle alles verstehen könnten…?

    Oder?

    Übrigens: Ich bin Dir für Deine Beiträge sehr dankbar!
    Wenn es eines Beweises bedurft hätte, daß mit der IAA/AIT/IWA kein positiver Kampf zu führen ist…
    Du hast gezeigt, daß sich in den letzten Jahrzehnten nichts zum Besseren geändert hat.

    @ Außenstehende:
    Recht hast Du!!!

  18. 20. Januar 2011 17:46

    http://guerrillanews.wordpress.com/2011/01/06/on-anarchist-sectarianism/

    “We are anarcho-syndicalists on the shop floor, green anarchists in the woods, social anarchists in our communities, individualists when you catch us alone, anarcho-communists when there’s something to share, insurrectionists when we strike a blow.”

    warum spricht mir das so aus der seele?
    (welche seele? fragen sie tolstoi – jedes mitterchen hat seele, das ist russisch echt russisch hoi-hoi- [aus: stroganoff von friedrich holländer])

  19. ert permalink
    20. Januar 2011 19:21

    Wobei schon anzumerken ist, dass ihr nicht angebt, woher ihr die Infos habt. Und wenn jemand Internas (und darum handelt es sich ja hier angeblich, zumindest wird nicht das Gegenteil behauptet) aus der FAS auf einem Blog (auch auf euren) stellen würd, wäre ich auch alles andere als erfreut!
    Allerdings macht der Ton die Musik und die Art und weise, wie hier IAA leute um sich schlagen, zeugt einfach von wenig Respekt und schlechten Umgangsformen.
    Dass sich die internat. Sekretärin der ZSP nicht weiß, dass dieser Blog FAU unabhängig ist, kann man ihr nicht vorwerfen. Ich wüsste – auch wenn ich I-Sek wäre – nicht, welcher polnische Blog von wem betrieben wird!

    Anmerkung Syndikalismus.tk: Die Infos sind so intern, wie die Spaltung und die Auseinandersetzungen in Frankreich. Das heisst konkret dass sie in der A-Szene kein Geheimnis darstellen, sondern ein Thema sind. Für die franz. GenossInnen geht es ja auch darum sich dazu zu positionieren. Zumindest bei denen, denen die IAA-Sektion noch nicht völlig egal ist. Zum Ding mit dem „nicht wissen, dass dieser Blog FAU unabhängig ist“. Das könnte man natürlich grundsätzlich so sehen. Doch gerade diese Sekretärin ist eine in der Regel sehr gut informierte Person die entsprechende Foren nutzt. Ausserdem hat sie genügend Kontakte zu FAU-Mitgliedern, die ihr unsere Unabhängigkeit von der FAU mitgeteilt haben.

    • ert permalink
      20. Januar 2011 21:05

      Naja, für mich ist das alles neu. Generell weiß ich sehr wenig über die frz. CNT-IAA. Bis auf diverse Comuniques kommt da ja nicht viel. Kann aber auch daran liegen, dass ich nicht französich spreche und verstehe…
      Aber für welche franz. GenossInnen gehts jetzt darum, sich zu positionieren und was hat das mit diesem beitrag zu tun? Bitte nicht falsch verstehen, mag sein, dass ich etwas auf der Leitung stehe…

      Anmerkung Syndikalismus.tk: No Prob. Mit dem Beitrag hat es damit zu tun, das von diesen Genossen die Informationen an uns weitergegeben wurden. Es sich dabei also nicht um angeblich „interne Infos“ handelte, die es, wie bereits gesagt, ohnehin nicht sind. Eine Spaltung einer aktiven Organisation hat immer Auswirkungen auf deren Umfeld/GenossInnen, die mit dieser Organisation zu tun haben, z.B. in Bündnissen. Und diese GenossInnen sind nun dabei ein Verhältnis zu der Situation zu finden/sich zu positionieren – und das geht anscheinend – wie die Erfahrung anderer Spaltungen leidvoll zeigt – nicht ohne den einen oder anderen auf die Füße zu treten wenn man sich denn für eine der beiden Seiten ausspricht. Bzw. man wird schief angesehen wenn man sich NICHT für eine der beiden Seiten ausspricht. Das wollten wir damit gesagt haben.

  20. Ernst S(a)chlich permalink
    21. Januar 2011 14:18

    In der Fau geht es „immer konstruktiv und harmonisch zu. Es gibt keine Machtstrukturen, es gibt keine Egozentriker, die sich nach außen immer anarchistisch geben und im Kern Politiker sind.

    Auch dieser, von der FAU vollkommen unabhängige Blog ist sachlich. Die Broschüre über die IAA ist sachlich.

    Damit auch jede(r) gut informiert ist über die Machenschaften dieser Organisation.

    Es gibt kein grau, nur Schwarz-Weiß.

    Blühende Landschaften!

    Anarchosyndikalismus!

    Ein linientreuer FAUler.

    • 21. Januar 2011 16:52

      wer geht voran, wer trägt die Fahne, wer macht die düst’re Nacht uns hell?
      das sind der Zukunft getreue Kämpfer, dass ist die … IAA (Mehrheit)

    • Infan til permalink
      24. Januar 2011 09:18

      Ja.. Schwarz oder weiß – oder doch grau. Das ist hier die Frage. Lassen wir doch dazu einen kompetenten Intellektuellen unserer Tage zu Wort kommen: „Engel oder Teufel. Man muss sich entscheiden. Dazwischen gibt es nichts“. Luis Jose Garcia Rua.

  21. Ernst S(a)chlich permalink
    21. Januar 2011 19:52

    Jawoll. gefällt mir der sachliche Vergleich. IAA – KPD. Großartig.
    Um das ganze zu unterfüttern:

    http://www.iwa-ait.org

  22. sozialhackler permalink
    21. Januar 2011 19:57

    danke für die berichterstattung, ohne ein unabhängiges portal wie euch, hätte ich von dem wohl erst über zwanzig ecken und dann wohl auch erst in zwei jahren erfahren.

  23. einerohne permalink
    22. Januar 2011 03:28

    sag mal wofür steht eigentlich TK :
    – Trasch und Klatsch denn davon lese ich viel auf euren blogs
    -TrotzKisten…zerstöre was du nicht beherschen kannst
    oder Trotzige Kinder was wohl ich eher vermute
    schade das ihr euch auf so eine art und weise mit anarchosyndikalismus aussernander setzt
    wobei art hier völlig fehlt
    was für ein glück das ihr in deutschland seit
    in griechenland frankreich spanien und in einigen andere länder hätten wir euch schon besucht
    denn es gibt menschen denn das schon am herzen liegt das mit dem anarchosyndikalismus
    und das ganze sehr nüchtern betrachten
    Wir sind nicht ausgestorben im gegenteil wir wachsen sogar nach

    s@lud

    Anmerkung Syndikalismus.tk: Wie läufts so in Köln? Vielen Dank für den weiteren Beweis dafür, wie die IAA mit Kritik umgeht. Schmähen, Verächtlichmachen und Drohen.

    • Hoch die Tasten! permalink
      22. Januar 2011 10:07

      Ach, greift das Educat mal wieder in Tassen – ähh Tasten? Und dann gleich mit der Androhung von Hausbesuchen? Das sind ja fast schon spanische Betonkopf-Verhältnisse. Kloppe statt Argumente sozusagen. Nur gut, dass solche Methoden selbst südlich der Berge langsam aus der Mode kommen.

    • Bonaventura permalink
      23. Januar 2011 02:59

      @ einerohne

      Ich finde es beruhigend, daß du ein Libertärer, Antiautoritärer bist „und das ganze sehr nüchtern“ betrachtest – das wirkt sich auf deinen Diskussionsstil überaus vorteilhaft aus. Dadurch unterscheidest du dich von Bolschewisten (besonders von denen, die an der Macht sind oder waren) ungemein.
      Ich finde auch, daß negative Kritik an der IAA an sich unqualifiziert ist und deshalb verboten gehört – im Gesatz zu bedingungslosem Lob. Und wer nicht hören will, muß fühlen. Das ist wie mit Werner beim TÜV: „Kiek mol, Günner, dat is nich oregenol, dat gehört verboten!“
      Auf diesem Weg werden wir sieghaft voranschreiten und die Massen hinter uns vereinen.

    • Janosch permalink
      30. Januar 2011 09:11

      Thor Steinar vertreibt T-shirts mit der Aufschrift „Hausbesuche“. Ich würde euch gerne ein paar davon spendieren. Passt wohl eher zu deiner Gesinnung und der deiner „Genossen“ oder eher Kameraden. Was sind denn das wie Nazi Sprüche? Da freu ich mich ja wenn die IAA die Macht ergreift. Auslöschung aller Andersdenkende! Das kommt mir ja irgendwie bekannt vor… Und solche Menschen nennen sich AS? Wenn du irgendwelche Aggressionsprobleme hast, geh lieber zu den Hools, die suchen immer npaar hohle Schläger, die Hausbesuche durchführen.
      Ja und wenn du mir jetzt auch Drohen willst, mach es richtig. Ich wohn in Collinghorst. Das is n winziges Dorf, wirst mich schon finden. Ich freu mich… Und bitte keine leeren Versprechen ich back schon maln Kuchen…

  24. Folkert permalink
    22. Januar 2011 12:01

    Organisationen, die arm an Selbstbewußtsein mangels irgendwelcher Erfolge sind, neigen dazu, sich zu überschätzen.

    Es soll wohl so sein, daß ausgetretene FAU-Mitglieder und Ex-Genoss~innen NICHT das Recht haben, sich -wie und wo auch immer- über die Gründe und Ursachen ihres Austritts zu verständigen. Das ist so, als wenn einen Dein/e zuständige/r Anleiter/in der Kaderpartei zu Hause unerwartet besucht und Dich „heim“ in die Reihen des revolutionären Proletariats holen will. Wenn’s nicht klappt, wird gedroht – man wird als Abweichler/in, Sektierer/in, Spalter/in oder gar als Maulwurf bezeichnet – und hier von einerohne (was hat er den nicht, möglicherweise Substanz?) als Trotzkist denunziert. Wie niedlich, mit solchen Feuerlöscher-Heinzis sind wir damals in der FAU auch nicht zimperlich umgegangen (sie hatten Internas weitergeleitet, um ihr eigenes Süppchen zu kochen) – sie flogen raus und heulen noch heute ihren Garcia Rúa an und wedeln (f)reudig mit dem Schwanz, damit sie wichtig und deutsche IAA-Sektion werden … sollen sie ruhig.

    Dann dürfen sie auch offiziell wieder mit Laure Akai spielen. Die hat bereits einen eigenen Wikipedia-Eintrag (wer schafft das schon?): »Laure Akai is an international anarchist born in New York. She has been active in the anarchist movement for over 30 years in places including the United States, Russia, and Poland. «

    Verzeihung, aber mich würde mal interessieren, WOVON sie lebt, was macht/arbeitet sie als revolutionäre Anarchosyndikalistin? Diese Frage stelle ich mir, wenn ich lese, wo sie überall Kommentare und Bewertungen abgibt (siehe z.B. auf libcom – ist auch keine offizielle AS-Seite der SWF/DAM/SF, oder?) und dort die Diskussionen spanischer Genoss~innen abqualifiziert, die über den X. CNT-Kongress diskutieren („unwichtiges Zeugs“!).

    Gralshüter brauchen wir nicht. Und es gibt kein Fegefeuer für Ausgetretene und keine SCHWEIGEPFLICHT, wenn man eine Organisation verläßt.

    Und da die FAU intern wohl kaum disputiert, erledigen einige ihren Nachholbedarf an intellektuell (manchmal weniger) – ideologischen Diskussionen eben hier.
    Einige tuten hier gerade so, als wenn der VS und die Stasi nicht auch die FAU-internen Diskussionen und Pamphlete mitlesen – die brauchen weder S.tk, die haben Spitzel in Euren Reihen – und die nennt mensch dann „Maulwürfe“, nicht aber andersdenkende Genoss~innen.

    Aber solange ihr Durchgeknallte toleriert wie Antideutsche, die öffentlich erklären linksradikale Strukturen zerstören zu wollen, oder männerabschlachtenwollende Frauen, dann eben weiterhin – „Gute Nacht, FAU“!

    Fehlt nur noch, daß jetzt auch hier der Spruch die Runde macht „Verräter verfallen der Feme!“ – wie damals bei den Faschisten – und der KPD vor dem Hamburger Aufstand 1923.
    Einige wollen anscheinend nichts lernen.

    Ahoi! – und bastelt weiter an Euren sehr libertären Barrikaden im Kopf! Vielleicht darf ich mir mein Umerziehungslader ja noch selbst frei auswählen, wenn ich dann noch unter uns weile und ihr mal was zu sagen haben solltet.

    ¡NO PASARAN! Damit kommt ihr nicht durch – YA BASTA!

    • 23. Januar 2011 00:55

      strike! der hat gesessen! hut ab, und wer das konzept „libertär“ nicht versteht, wer stattdessenmaulkörbe verteilt, so jemand brauche ich auch nicht „anarchist“ zu nennen. da schäm ick mir weiter fremd für..

    • günther permalink
      23. Januar 2011 14:17

      einige haben „das brett vorm kopf zur waffe machen“, bis heute mißverstanden.

  25. glouton permalink
    22. Januar 2011 15:00

    @eierohne: ich besuche auch gern Genossen – und dies nicht nur in Spanien. Schade das ihr (oder du?) euch so selbstbeschränkt. Und .tk find ich gut. Vielleicht ist das mal ein Grund mich in Spanien oder Griechenland zu besuchen, wenn ich in zehn oder zwanzig Jahren vielleicht die Kohle habe, um dort einmal Urlaub zu machen? Das wär doch mal was.

  26. irgendwer permalink
    23. Januar 2011 16:26

    schon interessant was ein (für mich) so ungewöhnlich unbedeutender megalangweiler (der artikel hier bzw der dargestellte hintergrund da) für einen wirbel auslösen kann…

    ich hab den text gelesen und hätte die seite wahrscheinlich nie wieder geöffnet, wenn nicht (ein großteil dessen) was in dem endlostunnel über mir steht noch passiert wär.
    immernoch versteh ich nicht warum. also verstehs schon, aber kanns nicht nachvollziehen geschweige denn akzeptieren!
    noch immer vin ich dafür, diese laure sowieso mal nach einer bestätigung für ihren ersten post zu bitten, und zwar über nen offiziellen kanal.
    naja. das wär jedenfalls meine vorgehensweise.
    gut okay, irgendwo oben stand schon, dass sie seit 30 jahren aktiv und in letzter zeit wohl auch in allen möglichen foren sehr aktiv ist. dabei noch generalfunktionärin…eigentlich schon sehr bewundernswert! von daher wäre es doch eigentlich die arbeit auch wert, da mal nachzuhaken.

    die fau ist vorgestern und politisch eigentlich auch kaum noch tragbar. sie sind zwar gerichtlich und so sehr aktiv, aber sonst? außerhalb von berlin (da super aktiv, vorbildlich jedenfalls in der vorgelegten frequenz der versch veranstaltungen) und auch wohl bisschen düsseldorf (rudolf liest ja zum glück nich‘ mit… 😀 ) und….ehm….ja, HH. die Patienten gibts ja auch noch…stimmt, die sind auch aktiv.

    und klar, ich versteh schon, warum sie nicht aus der fau ausgetreten werden. „der erzieherische effekt“, über sinn und zweck will ich gar nicht diskutieren. nur denke ich sind sehr viele menschen in der fau nicht aus bosem willen „so, wie sie sind“. es gibt mit garantierter sicherheit einige sehr „uncoole“ leute dort, auch und grade an schlüsselpositionen. (FAU-MAT in hamburg, Bekleidungssyndikat in hannover und was weiß ich noch was wo alles)
    die frage ob nun ne sekte außerhalb oder ne richtung innerhalb einer bewegung besser ist, sollte (muss) immer von den betroffenen selbst entschieden werden.
    so. bis hierher alles klar ne. geh ich mal von aus. jetzt kommt mir aber grad so ein gedanke, ob eine derartige (zu mindest nach außen hin spürbare) inaktivität und – vorallem – introversion einer ganzen organisation nicht evtl auf der (relativ) kollektiven annahme beruht, dass „die da oben“ (orga-spitzen) voll cool und voll schlau sind, letzteres sind sie tatsächlich/jedoch nicht wirklich, je nach perspektive…
    lifestyle und moneymaking (zitat aus – bestimmt – irgendeiner werbung: „für die angenehmen dinge im leben“)
    ich muss sagen die leute aus der fau hier in meiner stadt versuchen, aktiver zu sein, das problem ist nur, dass eine veranstaltung die schon zwei monate im voraus angekündigt wird dennoch einfach nicht wirklich besucht wird. auch geht kaum einer auf sie zu. ob dieser fau-taktische „staatswandel“ in berlin eine antwort auf solch eine situation war oder sein sollte, oder ob da wieder solche ASsen wie in hamburg unterwegs sind.

    ich hatte mal ein sehr schönes interviewgespräch zw. rudolf mühland und einem engagierten dgb-ortsfunktionär vor studenten in einem seminarsaal. thema war „dgb oder fau?“
    sehr lustig das ganze, etwas langatmig, etwas weniger zwei stunden glaub ich, weiß ich nicht mehr…sollte jedenfalls mal zur besten sendezeit (20:15) auf Rek-Ta-L gebracht werden!
    leider weiß ich nicht mehr so wirklich wo ichs herhatte, dachte eigentlich die üblichen verdächtigen (freieradios.net) , aber da hab ichs jetzt auf die schnelle auch nicht gefunden. vielleicht weiß ja wer, welches genau ich meine und wo’s liegt.

    Anmerkung Syndikalismus.tk: Meinst du event. den Beitrag hier? Bei den Links gehts zur MP3. https://syndikalismus.wordpress.com/2010/01/25/podiumsdiskussion-zwischen-fau-und-dgb-vertreter-zum-thema-„splittergewerkschaft“/

  27. irgendwer permalink
    23. Januar 2011 16:47

    jepp, genau den! habes grade auch hier wiedergefunden.

  28. Ernst S(a)chlich permalink
    23. Januar 2011 17:22

    Ich war in der FAU, bin weder Mitglied von FAU noch Educat.

    Ich stehe zwischen den Stühlen.

    Das. was ich von der IAA mitbekomme ist Politik.
    Das, was ich von der FAU mitbekomme ist Politik.

    Woher wollt ihr wissen, dass euch das Educat „Schläge“ androht.
    Im Internet ist immer noch alles anonym.
    Selbst, wenn es eine einzelne Person aus Köln schreiben sollte, was nicht bewiesen ist, kann dafür nicht die ganze Gruppe in Haftung genommen werde.

    Aber hier wird auch jedes Einfallstor genutzt, eine alte Geschichte wieder auszugraben.

    All das ist zutiefst unredlich. Blödsinniges, peinliches Gebashe.

    Aktuelle Fau und aktuelle IAA sind soweit nicht auseinander! Das wird mir in solchen Blogs immer deutlich!

    Eine Broschüre über die FAU, eine Broschüre über Syndikalismus.Tk würde sich in meinem Bücherschrank noch ganz nett machen. Dann aber bitte von ähnlicher Sachlichkeit.

    Ich könnte einiges dazu beitragen, lasse es aber….

    Anarchosyndikalismus ist eine wunderbare Sache, nur wenn diese Form der Massenorganisation in Deutschland seit langem von den selben Politikern gemacht wird!

    Auch in der Fau gibt´s sie, diese Selbstdarsteller mit hoher Internetpräsens, sogar gleich mit zwei Myspace Seiten… (Diese kleine Breitseite mehm ich mir)

    Ist doch alles in Ordnung! Nehmen wir es alles so hin. Es gibt halt unterschiedliche Charaktere.

    Nur eure Selbstbeweihräucherung hier, das nervt ganz gewaltig!

    Trotzdem, wenn ich über deutschprachige Anarchosyndikalismuspräsenz im Internet gefragt werde, nenne ich auch immer diese beiden sich bis auf´s Blut befehnende Gruppen. So erscheinen sie dann in friedlicher Eintracht nebeneinander…

    Ob´s euch passt oder nicht, ihr Politiker!

    • irgendwer permalink
      23. Januar 2011 18:44

      ich sehe das auch so, dass ihr hier unheimlich viel wind um nix macht (syndi.tk und viele kommentatorinnen). das nix kommt daher, dass die wahrscheinlichkeit dass dieser text wahrscheinlich nicht von ihr ist mind. bei 1:1 liegt.
      verstehen könnt ichs ja wenn ihr sagen würdet, es gäbe „indirekte beweise“ aus seriösen quellen (interview, von ihr verfasster artikel oder aussage usw blog?), die nahelegen, dass sie einfach scheiße und ihr stil nunmal so ist.
      aber so ? bäh!*

      Wer von Anderen erwartet, dass sie auch selber nachdenken (Artikel über den letzten WochenSchauer), kann nicht ernsthaft erwarten, dass das hier so hingenommen wird. Schreibt ihr, checkt die ip was weiß ich, aber wenn ihr nicht überprüft, ob diese aussage tatsächlich von ihr stammt, werdet ihr einen bestimmt nicht zu geringen Anteil eurer seriosität, die ihr bei ganz vielen stillen lesern gewonnen habt, verlieren.

      Die Art und Weise ist einfach die falsche – persönliches raus aus politischen Fehden!

      * Anmerkung Syndikalismus.tk: Und nochmal: Es gibt keinen Zweifel daran das die Kommentare von ihr stammen. Übrigens: Niemand hindert dich sie selbst nach einer Bestätigung dafür zu fragen.

  29. Ernst S(a)chlich permalink
    23. Januar 2011 17:53

    Zitat: „Anmerkung Syndikalismus.tk: Wie läufts so in Köln? Vielen Dank für den weiteren Beweis dafür, wie die IAA mit Kritik umgeht. Schmähen, Verächtlichmachen und Drohen. “

    So, habt ihr denn die IP Adresse zurodnen können, dass ihr hier solch einen Kommentar raushaut. So könnt ich mit gleichem Recht behaupten, ihr hättet ihr einfach mal was selbst hier geschrieben, damit ihr wieder mal einen Grund habt gegen eureren verfeindeten Bruder (oder „Schwester“ „educat“ zu hetzen! Oder vielleicht hat auch jemand vollkommen Unbekanntes hier eine bewusst diffarmierende, diskreditierend Mail verfasst.

    Aber so was werde ich nicht behaupten. Weil ich es nicht wissen kann.

    Auch das die IAA jetzt für den kritikwürdigenden Kommentar, angeblich aus Köln herhalten muss, ist verwunderlich. Aber so ist sie halt, die böse böse IAA.

    Dieses Beispiel zeigt nur auf, wie ihr hier Politik macht, auf eurem Unabhängigen Portal.

    Ganz einfach daran aufzuzeigen, wie die Offiziellen hier kommentieren.
    Diese Machtstrukturen haben nicht Anarchismus wenig gemein.

  30. Laure Akai (Fake) permalink
    23. Januar 2011 20:07

    So, jetzt melde ich mich mal als Fake-Laure. Meine E-Mail Adresse ist im Netz, nach ein wenig Recherche, schnell zu finden.

    Selbst wenn sie hier kommentiert hätte, ein Name und eine E-Mail ist noch kein Beweis…..

    Deshalb gehen AnarchistInnen vorsichtiger mit dem um, was so im WWW publiziert wird.
    Nicht nur, wenn anonym kommentiert wird. Auch ich könnte hier z.B. im Namen von Educat hetzten, nur um diese Gruppe in ein schlechtes Licht zu rücken.

    Auch wir als NutzerInnen dieses Blocks wissen nicht, ob hinter diesen von syndikalismus.tk in kursiv geschriebenen Kommentaren immer eine Person dahintersteht oder ein Kollektiv. Wir wissen nichts über Entscheidungsprozesse.

    Wir sehen nur das Ergebnis. So bemühen sich die oder der MacherInnenhier ständig um Meinungsbildung. Es herrscht bei gewissen Themen ein einfaches Schwarzweiß Denken, anhand nicht überprüfbarer Daten.

    Das geht doch hier bis zum Rufmord, was hier betrieben wird. Wenn ich dann ständig hier lesen müsste, dass die eigene Gruppe „dogmatisch“ wäre (oder sogar „stalinistisch“), dann würde ich mich auch mächtig ärgern.

    So diskreditiert sich dieser Block von selbst.

    Ernst S(a)chlich

    Anmerkung Syndikalismus.tk: Leider ist die von dir angegebene email-Adresse eine falsche. Du kannst uns schon zutrauen das wir wissen mit wem wir es zu tun haben. Dein „Beweis“ ist also keiner. Ansonsten: Wenn du an Verschwörungstheorien glaubst schreibe die Laure doch an und frag dort selber nach. Bei deinen guten Kontakten sollte es für dich nicht schwierig sein, die richtige email herauszufinden. Und wenn du mehr über Entscheidungsprozesse von uns wissen willst – der Weg zur Mitarbeit steht für alle gutwilligen offen, die bereit sind ein paar Grundsätze zu beherzigen. Wenn du allerdings denkst das wir hier Rufmord betreiben (sehr witzig in Anbetracht dessen wie über uns in verschiedenen Kreisen gehetzt wird), dann liegst du falsch. Mach doch selber einen Blog. Und wenn deine Beiträge kritisch werden, dann wirst du sehen welch ein Wind dir aus allen Seiten ins Gesicht wehen wird. Viel Spass dabei.

  31. Erik Alfredsson permalink
    23. Januar 2011 22:42

    @ entdinglichung:

    Stil und Duktus von KPD/ML und IAA sind erstaunlich nahe beieinander….

    @ „l. a. – (fake)“:

    „Rufmord“?
    Seit Jahrzehnten betreiben die Freizeitbürokraten und nebenberuflichen Kommissare der IAA „Ruf-Selbstmord“.
    .
    @ „ohne eier“:

    Für einen evtl. „Hausbesuch“ bitte ich doch um Voranmeldung. Sonst wenden meine Nachbarn womöglich „unmittelbaren körperlichen Zwang“ an.

    Und:

    „Wir sehen hier nur das Ergebnis“, meint „fake“,
    Aber dieses Ergebnis — sprich: Syndikalismus.tk — kann sich sehen lassen… !

  32. Ernst S(a)chlich permalink
    23. Januar 2011 23:12

    Es gibt immer etwas zu kritisieren. Selbstverständlich auch an der eigenen Position.
    Ich kannte bisher diese Laure nicht. Nach der Recherche im Internet fällt mir dann aber auf, das ihr Wirken nicht so verachtenswert ist, wie es hier dargestellt wird., Wobei Präsenz im Internet selbstverständlich nichts über die tatsächliche Person aussagt. Wie ich reagieren würde, wenn über meine Organisation so polemisch hergezgogen wird, wie es hier geschieht?

    Ich weiß es nicht, aber bestimmt würde ich keinen Wutbrief schreiben, weil ich weiß, dass ich damit nur Futter liefere. Dennoch wäre es mal wieder Beweis, dasss es nicht so einfach ist mit dem Anarchosyndikalismus. Da werden sinnlose Brüderkämpfe geführt. Und um nichts andeers handelt es sich hier . Kein Wunder, dass der Anarchismus es noch nicht einmal mitbekommt, wenn er von Antideutschen, KommunistInnen und vor allem von selbstdarstellerischen Politikern unterwandert wird. Nennt ihr es Verschwörungstheorie, ich nenne es die Realität.

    Stellen wir uns mal vor, die AnarchistInnen hätten die Machtfrage für sich entschieden. Ich glaube ich würde bei einer der großen Vollvesammlungen auch mal kurz meine Stimme erheben und dann die Utopie begraben- entgültig.

    Bis dahin verschwende ich noch viel Energie für den Anarchismus, ich bin dann halt doch eine Art Sozialromantiker.

    Deshalb, egal ob Educat oder FAU organisiert euch. Werdet viele, damit die Macht gleichmäßig verteilt ist und klopft den MachtpolitikerInnnen gehörig auf die Finger! Nicht bei den Anderen, sondern kehrt vor der eigenen Haustür.

    Aber, warum nicht, tausende verschiedene Blogs unter dem Label Anarchosyndikalismus, wo der Wind dann in Sturmstärke 12 weht. Dann stirbt wenigstens der letzte Funke Hoffnung und jeder erkennt die Mogelpackung.

    So widme ich mich dann weiter den positiven Inhalten, die auf http://www.anarchosyndikalismus.org
    und http://www.anarchosyndikalismus.org.de.vu zu entdecken sind. Die gibtś tatsächlich und auch das Selbstverständnis dieser beiden Gruppen liegt nicht weit auseinander.

  33. glouton permalink
    23. Januar 2011 23:29

    Hmm, also bislang hab ich mich ja doch etwas zurückgehalten, vor allem weil ich die IAA nur zum Gähnen, und nicht weiter erwähnenswert finde – also kein Diskussionsbedarf. Die wirklich krassen Sachen wurden hier bislang auch nicht angesprochen, also sollten sich die hier so übermässig auftretenden Verteidiger beruhigen. Ist doch gar nicht so schlimm.
    Um auf die sachliche Ebene zurückzukommen – ich finde einige Kommentare hier – auch Kommentare der Redaktion – ziemlich unsäglich. Um nicht zu sagen voll Scheisse. Und von Seiten der Redaktion sollte es durchaus unterbleiben interne Infos rauszugeben – auch in Kommentaren á la „wie läufts in Köln?“. Das ist daneben. Wenn der Blog schon anonym ist, dann sollte sich auch an eine gewisse Ethik gehalten werden. Inhaltlich hatte ich bislang weniger ein Problem – wenn auch in letzter Zeit recht häufig linksradikale Inhalte überhand nehmen. Aber ein Blog lebt ja auch von dem, was eingesandt wird. Somit ist dies wohl eher eine Sache die konstruktiv – d.h. durch mehr Beiträge aus der syndikalistischen Praxis – geändert werden sollte.
    Ein Punkt, der scheinbar für Fragen sorgt, ist der der Anonymität, wie hier bei Laure:
    „If you consider yourselves revolutionary syndicalists, perhaps you should come out of your internet anonymity and prove it by saying who you people are and what you actually do because certainly I’d be interested in hearing what you are actually involved with besides this internet gossip and criticism.“
    Ein Blog ist seiner Bestimmung nach eine „Internetangelegenheit“. D.h. es dient der Verbreitung von Informationen, und nicht der Identitäten derer, die hier informieren. Wenn Laure das anders sieht, ist das ihr Problem. Wenn diese Anonymität nicht gewahrt sein würde, würde von mir kein einziger Kommentar, und auch kein einziger Beitrag – so er denn hier veröffentlicht würde – mehr erscheinen. Und über die Praxis – da frag ich mich eher wo die Praxis der IAA ist, wenn diese Frage schon von einer IS einer Sektion gestellt wird. Ich sehe da ganz woanders die Praxis – und sie läuft. Wenn die IAA Sektionen da nicht am Ball sind – weil sie sich mit ihren Sektenangelegenheiten beschäftigen, ist es ein Problem der IAA-Sektionen, und nicht derer, die außerhalb aktiv sind. Und wenn ich hier sehe wie die IAA völlig krank als etwas praktisch Aktives dargestellt wird – na dann soll man – oder in diesem Fall – Frau sich nicht wundern – wenn man nur begrenztes Interesse hat über Erfahrungen und Praxis zu sprechen, wenn solche Reaktionen einsetzen. Peinlich ist das – auch wenn ich Laure sonst durchaus schätze.

  34. Ernst S(a)chlich permalink
    24. Januar 2011 11:42

    Nach jahrelanger Erfahrung in und mit anarchistischen Gruppen weiß ich inzwischen.
    Das es an der Basis eine Menge AnarchistInnen gibt und dann noch die wenigen Menschen mit Einfluss. In den meisten Gruppen sind das dann die, die uns erzählen wie herrschaftsfrei es doch in ihrer Organisation zugeht, jedoch alles nach ihrem Gusto lenken. Nennt es Verschwörungstheorie, ich nenn es die Realität.

    Die IAA ist Teil dieser anarchistischen Wirklichkeit, dieser Blog aber auch.

    Wer es noch nicht einmal schafft sich sachlich und ohne Polemik über Problemfelder auszulassen, leistet keinen Beitrag zur Gestaltung einer anarchistischen Informationsübermittlung.

    Die Basis muss sich dann die Kritik gefallen lassen, dass sie häufig nur KonsumentInnen sind und „vordenken“ lassen. Anarchismus ist keine Theorie, es muss eine kognitive, auch „emotional“ gelebte, selbstbewusste Praxis geben.

    Eine Anarchisitsche Gruppe, die sich z.B. von Antideutschen unterwandern lässt, wäre dann unvorstellbar.

    • Mitlesende Genossin permalink
      24. Januar 2011 14:36

      Immerhin schaffst Du es, Deine Polemiken als Sachlichkeit zu tarnen.

      • Ernst S(a)chlich permalink
        28. Januar 2011 09:52

        Ob ich hier Polemiken raushaue oder nicht ist erst einmal uninteressant. Dein Satz lenkt recht plump vom Thema ab. Es geht um Entscheidungsfindung, Wissensübermittlung, Textauswahl, Dogmatismus (ohne beliebig, farblos zu sein), Selbstdarstellung und auch um die offiziellen (!)syndikalismus.tk Kommentatoren.

        Die (wieviele eigentlich?) Verantwortlichen müssten ihren Stil noch mal überdenken, damit sie ihr schwarzrotes Fähnchen mal wieder höher halten könnten.

        Schade das du auf meine inhaltliche Kritik nicht weiter eingehst, die sich mit den Realitäten in den „deutschen“ Anarchosydikalistischen Gruppen beschäftigt. Und ich bin nicht der Hopper, der enttäuscht in die nächste Gruppe reinhüpft. Ich fühle mich erst einmal geläutert, dazu tragen dann auch Blogs bei, wie dieser hier.

        Ich habe mich tatsächlich schon einmal wohler im Umfeld von AnarchistInnen gefühlt. Interessanterweise nicht in Deutschland.

        Ich finde es dann ershreckend, dass gerade AnarchosyndikalistInnen sich gegen die IAA Strukturen empören, die in Gruppen sind, die ähnlich funktionieren.

        Das ist es, was mir diese einseitigen, polemischen offiziellen Kommentare auf syndikalismus.tk zeigen.

      • Ernst Doofig permalink
        28. Januar 2011 11:00

        Schad dös die Graswurzler koan öegenen Blog han, gell?

    • schorsch permalink
      26. Januar 2011 01:21

      @ Ernst S(a)chlich

      danke!!!

      • Ernst S(a)chlich permalink
        28. Januar 2011 15:03

        Ernst Doofig, ist dir schon aufgefallen, das wir beide den selben Vornahmen haben? Entschuldigt bitte diesen persönlichen Kommentar, aber auch dazu muss hier mal Platz sein.

        Schorsch, jetzt muss ich mich glaube ich zweimal bei dir bedanken. Großartig.
        Bei einem dritten Danke, wird mir dann richtig.

        Warm um´s herz

        Also, Schorschie

        Danke, Danke

        So langsam find ich´s richtig schön hier!

      • Erst sachlich dann schorschig und doofig permalink
        28. Januar 2011 16:17

        Ihr 3 seid vielleicht Komiker.

  35. Konrad Duden permalink
    24. Januar 2011 23:39

    POLEMIK [frz. zu griech. polemos „Krieg“]
    1. Scharfe […] Auseinandersetzung in Literatur, Kunst, Ethik oder Religion, Philosophie, Politik usw.; 2. unsachl. Angriff, scharfe Kritik; ….
    [Meyers Taschenlexikon, 1987]
    POLEMIK, die
    ([publizist.] Meinungsstreit, literarische Fehde)
    [Der große DUDEN. VEB Bibliographisches Institut 1990]

    • Granado permalink
      25. Januar 2011 12:08

      In der DDR durfte es allerdings nur einen „Meinungsstreit“ geben, nicht etwa einen Auffassungs-/Kenntnisstreit!

  36. Bonaventura permalink
    26. Januar 2011 00:13

    Nur mal so zum Überlegen:

    »Das Denken der Arbeiterbewegung, dessen eigentliches Ziel die umwälzende Praxis ist, muß notwendig kritisch sein. Immer erneut muß das bisher Erreichte, das bisher Geschaffene, die Methoden des Kampfes, die Organisationen, die Anschauungen, kurz, die Waffen der Arbeiter­klasse, einer grundsätzlichen Kritik unterzogen werden. Immer aufs neue, bis sie so gestählt sind, daß die Waffen der Kritik durch die Kritik der Waffen ersetzt werden kann.
    Diese Kritik darf aber nicht halt machen vor der eigenen Organisation, nein, wenn sie wirklich fruchtbar sein soll, muß sie sich sogar mit besonderer Schärfe gegen diese richten. Es muß geprüft werden, was sich von den Grundsätzen, Methoden, Anschauungen der Organisation im wirklichen Klassenkampf bewährt hat und was nicht. Man muß den Mut haben, das tatsächliche Urteil der geschichtlichen Entwicklung der Arbeiterbewegung auch gegen sich anzuerkennen. Nur so kann unsere Organisation wieder den Anschluß an die lebendige Wirklichkeit des Klassenkampfes gewinnen, nur so kann sie ein ernsthafter Faktor in ihr werden.«
    (Allgemeine Arbeiter-Union, Bezirk Mitteldeutschland (Hrg.), Kritik an den Waffen. Eine Betrachtung über wirtschaftliche und politische Arbeiterorganisationen, ihr Wesen, ihre Rolle im Proletarischen Klassenkampf [1931])

    • 26. Januar 2011 09:49

      klingt ein wenig wie das, was auch Karl Korsch im selben Zeitraum geschrieben hat … hast du den vollständigen Text?

      • Bonaventura permalink
        26. Januar 2011 22:28

        Jau, leider in schlechter Qualität – ist nur als Typoscript erschienen. Die Digitalisierung ist mühsam und zeitaufwendig, aber ich hoffe, dieses Halbjahr damit durch zu sein. Dann muß ich mal schauen – vielleicht kann man daraus eine Broschüre machen – oder, wenn das nicht klappt, ’ne PDF. Vielleicht sogar hier ;-). Mal schauen.

        Ansonsten gibt es ein Exemplar im IISG (Signatur habe ich leider nicht parat), wenn du nicht so lange warten willst.

        Mit Karl Korsch, dem »Marxist Friend of Anarchism« (Giles-Peters), kannst du recht haben. Der hat sich ja auch in den Kreisen der AAU/KAP-Reste ‚rumgetrieben (aber nicht nur – mit Augustin Souchy war er 1931 auf dem Kongreß der CNT).

      • syndikalismus.tk permalink
        27. Januar 2011 12:24

        Wo, wenn nicht hier?

      • Bonaventura permalink
        27. Januar 2011 23:36

        @ syndikalismus.tk

        Ich nehm‘ euch beim Wort 🙂

        Anmerkung Syndikalismus.tk: 🙂

  37. Erik Alfredsson permalink
    26. Januar 2011 15:57

    „Bonaventura“
    hat mit seinem Beitrag einen uralten Schatz der Linksradikalen (ja, nicht gehoben, aber:) präsentiert.
    Als die „Kritik an den Waffen“ erschien, hatte die AAU wohl deutlich weniger Mitstreiter, als „Syndikalismus.tk“ Anwender hat.

    „Wer aber fürchtet die Kritik; die kommunistische Partei oder die Kuomintang? Die Kuomintang fürchtet die Kritik, und deshalb wird sie untergehen.“
    Mao Tse-Tung

    [Ungenau, weil aus dem Gedächtnis zitiert…]

    • 27. Januar 2011 11:40

      lustiger ist der:

      Die Kommunistische Partei hat vor keiner Kritik Angst, weil wir Marxisten sind, weil die Wahrheit auf unserer Seite ist und die Hauptmassen – die Arbeiter und Bauern – zu uns stehen.

      Rede auf der Landeskonferenz der Kommunistischen Partei Chinas über Propagandaarbeit (12. März 1957)

      • Bonaventura permalink
        28. Januar 2011 19:03

        Wo wir gerade bei Sinnsprüchen sind, fällt mir einer von dem seinerzeitigen da-Redakteur E. Markus (Hamburger da-Redaktion Ende 80er-Anfang 90er) ein:

        »Der Marxismus-Leninismus braucht die historische Wahrheit nicht zu fürchten. Umgekehrt sieht es da schon etwas anders aus.«

      • Nestor Burma permalink
        28. Januar 2011 19:17

        🙂 You made my day! Der Spruch ist super geil. Und wahr.

        Übrigens war die DA als sie noch von der Hamburger Redaktion um Folkert, e.Markus, Zarah L. und Marley gemacht wurde viel lebendiger und interessanter. Ist natürlich subjektiv, so eine Aussage, schon klar. Aber man spürte noch das da Bewegung und Wille drinnsteckte. Heute versprüht die DA weder den Charm einer militanten Gewerkschaft noch den einer lebendigen Bewegung. Alles wirkt auf mich bieder. Und mit dem neuen Konzept der Schwerpunktthemen wird sie weitere Attraktivität einbüßen. Schade eigentlich.

    • günther permalink
      31. Januar 2011 12:27

      für alle, die immer mit mao zitaten um sich werfen, 500 sozialstunden bei der mlpd! mindestens.

      • Onkel Hotte permalink
        31. Januar 2011 12:46

        Lieber Kerker!

      • 31. Januar 2011 14:04

        weiss nicht, ob die das mit sich machen lassen, die fürchten immer noch die Auferstehung von Erwin Scholz

      • Tante Lotte permalink
        31. Januar 2011 14:28

        500 Stunden reichen locker, da ham die Erik und Co garantiert umerzogen.

      • Bonaventura permalink
        31. Januar 2011 23:31

        Zum Glück wissen wir alle, was Ironie ist

      • 1. Februar 2011 11:19

        ausser diejenigen, die am HIR-Syndron leiden, … und leider ist die „Hartnäckige Ironie-Resistenz“ innerhalb Sekten aller Art weit verbreitet

  38. 27. Januar 2011 11:37

    @ Bonaventura

    wäre super

    • Folkert permalink
      29. Januar 2011 09:08

      @ Nestor Burma

      Danke für die Blumen – die gehören allerdings – wie Mome Cambra schon sagte – in den Garten. Und – Du würdest Dich wundern, wieviele von unserer alten DA-Redaktion hier auf S.tk tagtäglich mitschreiben … Woran das wohl liegt!

  39. Janosch permalink
    29. Januar 2011 23:02

    eigentlich würd ich ja über so ein kleinliches Gezanke lachen, aber dafür is es alles viel zu bitter. Ich find es unglaublich wichtig sich zu organiseren, aber wenn ich seh was daraus wird könnt ich echt kotzen. Sich gegenseitig zu verstümmeln, anstatt Solidarität praktisch umzusetzen und den eigentlichen Sinn nicht aus den Augen zu verlieren, ist wirklich traurig. Angesichts solcher Entwicklungen ziehe ich es eher vor allein\ in einer kleinen Gruppe zu arbeiten, statt auf langer Sicht sich in unsinnigen Drumrumgelaber zu verlieren. Weg vom PC und auf die Straße!! Alles andere in Kontraproduktiv. Diese ganze Aufspalterei is Dreck! Tut mir leid (nein tuts mir nicht) wenn ich irgend jemanden damit ans Bein pisse. Mag sein das ich was die Organisation angeht keinen Funken Ahnung hab. Aber is das wichtig? Im Endeffekt geht es doch darum zusammenzuhalten und zusammen zu kämpfen.

  40. Erik Alfredsson permalink
    30. Januar 2011 22:06

    „Die wahren Helden sind die Massen, wir selbst aber sind oft naiv bis zu Lächerlichkeit; wer das nicht begriffen hat, wird nicht einmal die minimalen Erkenntnisse erwerben können.“
    [Mao-Bibel 1986, p. 140]

    @ Janosch:
    Du hast vollständig recht!
    „Die ganze Aufspalterei ist Dreck!“
    Hast Du vielleicht eine Idee, wie wir — gemeinsam — aus dieser Sackgasse wieder herauskommen?

    Wäre schön, von Dir zu hören. Ansonsten sieht man sich auf den Barrikaden!

  41. Janosch permalink
    31. Januar 2011 09:52

    Genau das meinte ich. Menschgen die einfach nur verbittert sind, weil sie nix geschissen bekommen und statt dessen lieber rumnörgeln als in ihren Arsch hochzukriegen und selbst was zu reissen. Das is ja wie im Bundestag. Nur Gelaber. Haarspalterei. Ihr Politiker!

    verlasst euren vollgepupsten schreibtischsessel und geht auf die Strassen!

    Natürlich hab ich keine Lösung. Trotzdem vergeude ich meine kraft nicht damit die schuld bei meinen Mitmenschen zu suchen und diese anzuklagen.

    Die armen Spitzel vom VS! Das zu lesen is bestimmt genau so spannend wie ein zankendes Pärchen abzuhören…

    ich habe mal in einer broschüre (Von der FAU?) gelesen, dass es manchmal besser ist, sich von Leuten{Gruppen zu trennen, die einen nur aufhalten und nix einbringen. Ist das die Lösung? es bestehen ja nur zwei Möglichkeiten. Entweder reisst man sich zusammen und macht gemeinsam weiter oder man trennt sich, endgültig, und keine Kompromisse!

    Aber diese gewerkschafts-„Trennung“ läuft wie bei einem alten ehepaar ab. Schuldzuweisungen, ankacken, schlecht machen… und was bringts??? Nix! Also vergisst man seine Differenzen und macht gemeinsam weiter oder Schluss Ende Aus! Ich persönlich hab keine Lust meine energie zu verschwenden um irgendwelche Stur köpfe zu „bekehren“ .

  42. 3. Dezember 2012 14:08

    eins teilt sich in zwei … und dann in drei, vier, viele: http://libcom.org/forums/history/french-syndicalists-cnt-ait-cnt-vignoles-csr?page=3#new

    6 years after this article initially appeared, the number of French organisations with CNT as a prefix has at least doubled compared to 2006. Earlier this year the CNT-F/AIT –the faction from the 1993 split that was later recognized by the IWA– split into 2 organizations. And in late 2012 CNT-F’s Paris cleaning syndicate left the federation. This syndicate, claiming to have 700 to 800 members had been by far the biggest one in the federation and had historically been one of the mayor reasons for the 1993 split. In november it was (the only) founding member of the so-called CNT Solidarité Ouvrière (CNT-SO), by now there is only one more syndicate (from Perpignan) that anounced to federate with the CNT-SO.

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