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Von Lenin lernen? – Never ever, ihr Kronstadt-Mörder und Arbeiter-Opposition-Totschläger!

8. Januar 2011

„1920 konnte Lenin erwarten, daß sich kommunistische Massen organisieren würden. Und es gab einen Sowjetstaat, der ihnen eine Heimat war. Der Sieg über den deutschen Faschismus 1945 hat dieser Erwartung recht gegeben, aber nur teilweise. Der Revisionismus, der die Leninsche Erkenntnis verleugnete, daß sich der Aufbau des Sozialismus nur in schärfsten Klassenkämpfen vollziehen kann, und statt dessen einer sozialdemokratischen Harmonisierungsideologie folgte, gab dem Imperialismus die Chance eines Auswegs. Nun muß der Kampf gegen die Barbarei von neuem begonnen werden. Nationale Kerne einer revolutionären Bewegung müssen gebildet, und sie müssen international vernetzt werden. Bei niemand anderem als Lenin finden wir so klar die Erwägungen, die von Situation zu Situation fortschreitend die Leitlinien der politischen Praxis vorzeichnen. Nicht die Situation von 1920 ist es, die wir heute meistern müssen. Aber von Lenin ist zu lernen, wie man mit einer Situation wie der heutigen umgeht.“

Hervorragende Analyse Herr Professor! Lenin hätte also nach seinem Tod (1923) erstmal auf den Faschismus warten müssen – einem kapitalistischen Abklatsch seiner bolschewistischen Diktatur, um dann mit „kommunistischen Massen“ das III. Reich zu stürzen. Nur dumm, daß eben dieser erste Arbeiterstaat auf Erden – Sowjetrußland bzw. die UdSSR – den Aufstieg des deutschen Faschismus, besser des faschistischen Nationalsozialismus, befördert hat, durch die Ausbildung und militärische Ausrüstung der Schwarzen Reichwehr und dann den Hitler-Stalin-Pakt zum Aufteilung Polens. Hakenknallen bei Adolf, während in Moskau dieser Vertrag 1939 besiegelt wurde.

• „Nationale Kerne einer revolutionären Bewegung“ müssen gebildet werden? Vielleicht solch national-revolutionäre Kerne wie sie die KPD formte, als sie den Schlageter-Kurs 1923 auf Geheiß von Radek im Namen Stalins durchsetzte?

• Man sollte nicht vergessen – der bolschewistische Sozialdemokratismus der leninistisch-stalinistisch-trotzkistischen Spielart (Millionen Ermordete in den staatseigenen GuLags!) ist nur eine andere, zuerst dagewesene Variante des Faschismus – es ist nichts anderes gewesen als Nationalsozialismus in einem Land! An Stalin soll die Welt genesen.

Der Kampf gegen den Faschismus beginnt mit dem Kampf gegen den Bolschewismus!

Am 24. August 1939 (mit Datum vom 23. August 1939) unterzeichneten in Moskau der deutsche Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop und der sowjetischen Volkskommissar für Auswärtige Angelegenheiten Wjatscheslaw Molotow in Anwesenheit Josef Stalins und des deutschen Botschafters Friedrich Schulenburg diesen faschistisch-stalinistischen »Nichtangriffspakt«.

So einen Scheiß druckt die junge Welt von heute – bzw. schreibt ihr Schreiberling Prof. Dr. Hans Heinz Holz (Autor zahlreicher Publikationen zu marxistischer Philosophie, Kunsttheorie und Politik). Vielleicht sollte mal dessen Doktorarbeit rausgesucht werden und nachgeforscht, wer den zum Professor ernannt hat – bezahlt aus Steuergeldern.

18 Kommentare leave one →
  1. Jure permalink
    8. Januar 2011 13:02

    Der Kampf gegen den Faschismus beginnt mit dem Kampf gegen den Bolschewismus!

    Lesenswert!

    http://www.fau.org/texte/historie/art_050114-094026

  2. Folkert permalink
    8. Januar 2011 14:59

    Sag‘ ich doch!
    Immer feste druff und die ideologische Auseinandersetzung nicht scheuen.
    Das alternativlose Gesülze vom „demokratischen Sozialismus“ im Kapitalismus ohne eine Vorstellung der Durchsetzung (sozialer Generalstreik!) und dann der gesellschaftlichen Umsetzung (Rätedemokratie!) – dieses „Huibu“-Gespenst bricht wohl bald endgültig mit einem lauten Getöse auf dem Misthaufen der Geschichte zusammen. Zumal die anderen Sozialdemokröten ähnliche Worthülsen weiterhin in den Mund nehmen.

  3. Rüdölf Röcker das rötnosige Röntier permalink
    8. Januar 2011 17:54

    Wie kommt ihr denn auch auf die hanebüchene Idee, dass ProfessorInnen schlauer sein könnten als andere Menschen?

    aber gut, dass syndikalismus.tk endlich das Skandalon aufdeckt, dass bei der Jungen Welt orthodoxe Marxisten-Leninisten arbeiten und schreiben. Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet.* Ich werde sofort einen bösen Brief an die Zeitung schreiben und mein Abo kündigen, dass ich bisher wegen der hervorragenden Berichterstattung über den serbischen und palästinensischen linkskommunistischen Befreiungskampf sowie über die Erfolge des chinesischen Kommunismus nicht kündigen wollte.

    *Anmerkung Syndikalismus.tk: Mit deinem Nick sieht dir das ähnlich das du sowas nicht merkst. Deswegen helfen wir dir hier gerne weiter.

  4. Granado permalink
    8. Januar 2011 18:06

    Man muss die politischen Auffassungen von Hans Heinz Holz wahrhaftig nicht akzeptieren, aber „wer den zum Professor ernannt hat – bezahlt aus Steuergeldern“ ist ein BILD-Reflex – mir fallen da ganz andere Professoren ein! Siehe aber
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43279334.html

  5. Folkert permalink
    8. Januar 2011 21:35

    @ Granado
    Wie nett, dass Du solche Figuren auch noch finanzieren magst … zu einem BILD-Reflex (welche geistreiche Absonderung Deinerseits!) reicht es bei mir nicht mehr seit ich bei Springer meine Lehre beenden „durfte“ (74-75) und ich auch den RAF-Terrorismus dort zu spüren bekommen habe – andere Arbeiter hat’s in der Rotation richtig weggehauen.

    Diese Feiglinge und kriminellen Politikanten denunziere (!) ich, solange es mir mal unterkommt. Wer liest denn schon dieses Kadavergehorsamsblatt, ich jedenfalls nicht jeden Tag. Aber laß man, Deine Toleranzschwelle muß ich ja nicht akzeptieren.

    Heute hat Inge Viet auf die kommunistische Pauke gehauen … sie will eine neue reviklutionär-kommunistische Organisation gründen

    http://www.jungewelt.de/2011/01-04/010.php?sstr=viett

    • 10. Januar 2011 12:30

      Unabhängig davon, was und wie man nun die einzelnen Dinge bewerten möchte, auf der RL-Konferenz wurde recht anschaulich dargestellt, dass ALLE Parteien sich derzeit in einer Sache einig sind, unabhängig von ideologie und Praxis, nämlich das dieses System, dieser Staat in den nächsten Jahren nur schwer aufrechtzuerhalten ist. Jetzt schon knarzt und knackt es überall im Sozialen Gefüge. Und dass auch Weltweit.
      Interessant waren auch die Ausführungen zum Nah-Ostkonflikt und der Bewertung, dass der nächste Weltkrieg wohl aus einem Lokalen Konflikt heraus entstehen könnte.
      Und wohin geht Israel? Die Bewertung war folgendermaßen, entweder zunehmendes Autoritäres Regime mit faschistischen Anleihen (derzeit massiv zunehmende Repression gegen alle Bevölkerungsgruppen!) mit Absammeln progressiver Kräfte in Gefangenenlagern und Schicken an Kriegsfronten oder Bürgerkrieg (man schaue sich allein die Verstrickung des Militärs bis in höchste Siedler-Gruppierungen an, was die Aufgabe der besetzten Gebiete mit der Gefahr eines Militärputsches begleitet!)
      Und wie es um die Wehrhaftigkeit Israels in der Grundversorgung anbelangt hat man vor kurzem erst gesehen:
      Keine 10 Raketen würden ausreichen Israel so in Brand zu setzen, um die Feuerwehrversorgung und damit die Grundversorgung vollends auszuschalten.

      Auch interessant sein dürfte der Umbau der Bundeswehr in den nächsten Monaten, auf .Tk wurde ja schonmal über die Wehrkreiskomandos und die Befürchtung als Aufstandsbekämpfungstruppe genutzt zu werden geschrieben, hier wird sicherlich einiges passieren. Hinzu kommt die Zusammenlegung von MD, BKA und polizeilichen Einheiten.
      Dieses Gesellschaftsverhältnis ist rissig! Fangen wir den Tageskampf an!

      Organisieren! Kämpfen! Miteinander siegen!

  6. Bonaventura permalink
    9. Januar 2011 02:24

    Ein paar Anmerkungen:

    1. Nationalsozialismus (allein in diesem Wort stecken ein halbes Dutzend Lügen) ist nicht identisch mit dem italienischen Faschismus (oder dem Francismus in Spanien oder dem Peronismus). Obwohl sie durchaus einander sympathisch waren, haben sie sich auf durchaus unterschiedliche Klassen in der jeweiligen Gesellschaft gestützt, ihre Herrschaftspraxis hat sich unterschieden, und – vor allem – haben sie keinen fabrikmäßig organisierten Völkermord betrieben. Es nervt mich, daß das immer durcheinandergemust wird. Nicht umsonst sind viele französische Juden in den italienisch besetzten Zipfel Frankreichs geflüchtet. »Faschistischer Nationalsozialismus« ist nicht mal ein Pleonasmus, sondern ein schwarz-braun karierter Schimmel. Ich bin für präzise Begriffe. Kein „sorry“.

    2. Die »nationale[n] Kerne einer revolutionären Bewegung« sind sicher nicht im Sinne des – übrigens recht kurzfristigen – „Schlageter-Kurses“ der KPD während der Ruhrbesetzung 1923 durch französischen und belgische Truppen gemeint (der nicht von Stalin initiiert wurde, sondern von Sinowjew, dem seinerzeitigen Vorsitzenden der III. Internationale, und damals im Kampf mit Stalin um die Nachfolge Lenins). Vielmehr ist das ein Rückgriff auf das „Kommunistische Manifest“: »Obgleich nicht dem Inhalt, ist der Form nach der Kampf der Proletarier gegen die Bourgeois zunächst ein nationaler. Das Proletariat eines jeden Landes muß natürlich zunächst mit der eigen Bourgeoisie fertig werden« (Manifest der Kommunistischen Partei [1848]; MEW 4, S. 473). Bei aller Kritik an Holz Artikel/Rede ist dieser Punkt eine verfehlte Polemik.

    3. Den Bolschewismus in seiner stalinschen Ausprägung mit dem (italienischen) Faschismus gleichzusetzen, ist in der Tat legitim und zulässig – wenn Punkt 1 beachtet wird. Die Analogien und Ähnlichkeiten sind durchaus frappierend. Mussolini hat von Lenin und seinen Epigonen gelernt – man war ja mal vor dem 1. Weltkrieg schließlich auf der gleichen Seite. Daß Mussolini bis zum Kriegsbeginn zum antiparlamentarischen Flügel der italienischen Sozialisten gehörte und als Herausgeber des „Avanti“ einer der einflußreichen Linken in Italien war, ist nicht unbedingt Allgemeinwissen – er war vielleicht der bedeutenste ‚Umlerner‘ der Linken in Europa.

    4. Holz ist seit einigen Jahren emeritiert (in Rente), und Granado hat recht – ich behaupte mal frech, auf einen stalinistischen Professor in der ex-BRD kommen mindesten 1000+ Nazis, die ihren Titel, ihren Lehrauftrag und ihre Pension problemlos behalten, ausführen und verzehren konnten.
    Und schließlich: wir brüllen doch nicht nach dem Staat, speziell diesem, um einen stalinistischen Dogmatiker zu strafen. Da gibt es andere, die das eher verdient haben, und denen nichts passiert ist

    5. Es gibt noch einiges an und in dem Holz-Artikel, was einer polemischen Anmerkung wert ist – dazu demnächst vielleicht mehr.

    PS: Rüdölf Röcker das rötnosige Röntier hat, glaube ich, eine etwas derbe Satyre betrieben -er weiß schon, was Sache ist.

  7. Klaus permalink
    9. Januar 2011 15:45

    Der Artikel – abgesehen von bildzeitungsähnlichem & somit intelligenzfernen Duktus – enthält, & das finde ich sehr viel schlimmer, eine „anarchistische“ Variante der kapitalistisch-bürgerlichen Extremismustheorie. Außerdem macht er in erschreckender Weise deutlich, daß Anarchisten bislang noch nie schlüssig nachweisen konnten, wie sie a) eine flächendeckende Revolution zustande bringen, & b) diese verteidigen wollen. Wie auch, man könnte ja seine „antibolschewistische“ Unschuld verlieren. Um nicht falsch verstanden zu werden, natürlich geht es beim eben Gesagten nicht um die Rechtfertigung des stalinistischen Terrors. Nur: propagandistische Ausfälle auf Bildzeitungsniveau helfen nicht weiter.

    • Markus permalink
      9. Januar 2011 22:30

      @Klaus
      Mit dem vom Verfassungsschutz erfundenen Extremismusbegriff hat der obige Artikel nichts zu tun. Was Du vermutlich meinst ist die Totalitarismustheorie. Und ja, da gibt es sowohl eine anarchistische wie eine rätekommunistische Variante und genau wegen dieser
      freiheitlich-sozialistischen Herkunft sind diese Varianten der Totalitarismustheorie und
      – kritik eben gerade NICHT kapitalistisch-bürgerlich.
      Tatsächlich sehe ich es als Errungenschaft freiheitlich-sozialistischen Denkens an, dass Rudolf Rocker und Otto Rühle schon frühzeitig vergleichende Analysen bezüglich des totalitären Charakters von Faschismus, Nationalsozialismus und Stalinismus anstellten. Sicherlich sind sie dabei gleichsetzungstheoretisch hin und wieder zu weit gegangen, was sich aus heutiger Sicht leicht kritisieren lässt. Dennoch stellen ihre totalitarismuskritischen Ansätze gerade eine Alternative sowohl zur bürgerlich instrumentalisierten Totalitarismustheorie als auch zu den trivialen autoritär-marxistischen Abwehrreflexen dar.

      Aus anarchistischer Perspektive kann der Staat zwar nicht als von der Ökonomie unabhängig betrachtet werden, dennoch ist er ein relativ autonomer „Ort der Macht“, mit ausgeprägter eigenständiger Wirkkraft auf die Gesellschaft. Die soziologische Struktur des Staates – jedes Staates – seine notwendigerweise hierarchische Gliederung mit der Aufspaltung in Herrschende und Beherrschte reproduziert die Klassenherrschaft zwangsläufig, ganz gleich mit welchem ökonomischem System der Staat auch gekoppelt sein mag. Ausgehend von dieser Erkenntnis kann es nur als Irrsinn betrachtet werden einen Sozialismus mit Hilfe des Staates errichten zu wollen. Nicht die anarchistische Revolutionstheorie, sondern die historisch-materialistische Revolutionstheorie gehört auf den Müllhaufen der Geschichte. Der Beweis dafür wurde immer wieder erbracht. Ist schon die Eroberung des Staates selbst zwangsläufig der Schritt zur neuen Klassenherrschaft, so gewinnt der Staat durch die Wahnideen von Parteidiktatur und Verstaatlichung der Produktionsmittel eine derart gewaltige Macht über die Gesellschaft, dass nur Barbarei daraus folgen KANN.
      Der Kapitalismus kann demnach nur gemeinsam mit dem Staat abgeschafft werden, indem sowohl das politische als auch das ökonomische Teilsystem der Gesellschaft radikal direktdemokratisch vergesellschaftet werden.
      Die große Errungenschaft anarchistischer Staatskritik ist es bekanntlich, dass anarchistische Theoretiker der personalisierten Staatskritik des klassischen Marxismus eine strukturell-soziologische Staatskritik entgegengestellt haben.

      Davon ausgehend ist es naheliegend die Analyse und Kritik extrem autoritärer bzw. totalitärer Staatsformen in vergleichender Form in den Blick zu nehmen. Aus klassisch-marxistischer Perspektive ist der Staat im Wesentlichen ein Reflex der Produktionsverhältnisse. Aus anarchistischer Perspektive ist der Staat wie gesagt ein mit der Ökonomie verbundenes, aber darüber hinaus in seiner eigenen soziologischen Struktur hochproblematisches Machtgebilde. Ähnliche Staatsstrukturen tendieren daher auch zu ähnlichen gesellschaftlichen Wirkungen.
      Und daraus ergibt sich dann ein Ansatz libertärer Totalitarismustheorie und -kritik, der radikal kapitalismuskritisch und damit alles andere als bürgerlich ist und der gleichzeitig die Ignoranz autoritär-marxistischen Denkens bezüglich der gesellschaftlichen Wirkkraft staatlicher Strukturen im Allgemeinen und totalitärer staatlicher Strukturen im Besonderen konsequent anprangert.

      Der Genosse Bonaventura hat sicherlich Recht damit, dass aus dem vergleichenden Blick auf extrem autoritäre staatliche Gebilde keine einfache Gleichsetzung folgen sollte. Es gilt sowohl die Gemeinsamkeiten als auch die Unterschiede zu erfassen. Dennoch halte ich den anarchistisch und rätekommunistisch geprägten Ansatz zur Totalitarismustheorie und –kritik als gemeinsame Klammer für extrem autoritär geprägte Staatsgebilde für sinnvoll.

      Rocker und Rühle diesbezüglich auch auf ihre Fehler hin abzuklopfen ist selbstverständlich richtig, wir müssen unsere Theorien beständig aktualisieren. Aber den freiheitlich-sozialistischen Ansatz zur Totalitarismustheorie und –kritik zu verwerfen, nur weil manche Marxisten das gerne so hätten, das hieße m.E. das Kind mit dem Bade ausschütten. Die linksideologisch-marxistische Abwehr gegen jede Totalitarismustheorie kann für Anarchisten, Syndikalisten und Rätekommunisten keine Bedeutung haben.
      Was totalitär ist, das sollte auch so benannt werden!

  8. 9. Januar 2011 19:29

    Na na, der Schluß von dem Artikel ist aber sehr staatsbürgerlich. Wen würdest denn du gerne mit Steuergeldern zum Professor küren?
    Außerdem nehme ich einmal an, die Ausbildung dieses Prof. wurde nicht mit westdeutschen Steuergeldern, sondern mit DDR-Arbeiterschweiß finanziert.
    Waaas? Und so einer darf nach der Wiedervereinigung noch unterrichten?!
    Krieg dich einmal ein, Mann!

    Und die Gründe und Hintergründe des Molotov-Ribbentrop-Pakts könnte man auch einmal erklären, anstatt da mit Schaum vor dem Mund dagegen zu hetzen, wie es die ganze bürgerliche Presse voriges Jahr gemacht hat.

    • Sabine permalink
      9. Januar 2011 23:09

      Achso, Arbeiterinnen schwitzen nicht, alles klar.

    • Bonaventura permalink
      10. Januar 2011 20:27

      Nur zur Information: Hans Heinz Holz ist Jahrgang 1927, er hat bei Ernst Bloch promoviert; von 1971 bis 1978 war er Professor in Marburg, danach bis zu seiner Emeritierung Professor in Groningen/NL – er ist also nicht „mit DDR-Arbeiterschweiß finanziert“ worden.
      (für mehr siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Heinz_Holz).

      Ach so, Nestor, natürlich sollte man den Hitler-Stalin-Pakt erklären (immer mal wieder, damit so viele wie möglich verstehen, was er bedeutet); aber dagegen hetzen – das geht garnicht. Es sei denn, du denkst, dieser Pakt hätte irgendeine positive Auswirkung auf die Lage der arbeitenden Klassen gehabt – geschweige denn auf den Kampf gegen die Nazis.

  9. Erik Alfredsson permalink
    10. Januar 2011 00:38

    Ich möchte — mich wie üblich einer eigenen „Meinung“ enthaltend — auf einen historischen Text hinweisen:

    Otto Rühle: Brauner und roter Faschismus.

    [Quellenangabe entfällt, weil mir einst das Original geklaut wurde. Ersatzweise:
    Otto Rühle: Schriften. {Reinbek bei Hamburg 1971; rororo-Klassiker # 255}]

    Wer besser „googeln“ kann als ich, wird den Text auch finden.

    Jedenfalls wünsche ich eine furchtbare (äh, nö, fruchtbare) Diskussion!

    Gruß

    Erik (A)

  10. Clearasil hilft nicht gegen Eispickel permalink
    16. Juli 2011 18:11

    Ein Kübel stalinistischer Schmutz über den politischen Wirrkopf Trotzki, mit einem nicht unerheblichen Wahrheitsgehalt.

  11. Kronstadt 1921: Eine kritische historische Debatte tut Not ... permalink
    27. Februar 2012 23:58

    Kronstadt 1921: Eine kritische historische Debatte tut Not …(3:10min/flv)

    http://www.labournetaustria.at/Kronstadt21b.htm

  12. Black Kronstadt permalink
    11. September 2015 20:16

    Black Kronstadt – Last Supper

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