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Viva con Agua – ein „revolutionäres Social Business-Modell“ ? (Aktualisiert und Ergänzt 01.01.2011)

31. Dezember 2010

Als »einmalig in Deutschland« stellt sich das neue Sankt Pauli-Produkt »Viva con Agua« im August 2010 vor: »Mindestens 60 % der Gewinne aus dem Verkauf des Flaschenwassers fließen in den Verein und die Stiftung Viva con Agua und kommen nachhaltigen Trinkwasserprojekten der Welthungerhilfe zugute.« – Motto: »Trink’ Wasser für Trinkwasser!« hört sich ja gut an. Dachte ich auch erst, aber dann habe ich mal kurz nachgeforscht – und war beinahe sprachlos.

In der Zeitschrift Forum Nachhaltig Wirtschaften (9/2010) wird der Ex-St.Pauli-Profi Benjamin Adrion als Initiator des gemeinnützigen Vereins wie folgt zitiert: »Durch den Verkauf von Wasser anderen Menschen zu helfen, bedeutet verantwortungsvolles globales Handeln. Unser innovatives Businessmodell basiert auf Werten wie Respekt, Ehrlichkeit und Offenheit“. (1)

Und stiften gehen sie dann auch noch:

„Viva con Agua geht stiften

Seit gestern ist die Trinkwasserinitiative Viva con Agua, die vor fünf Jahren durch Ex-Fußballprofi Benny Adrion gegründet wurde, eine Stiftung. Die Gründer sind Adrions langjährige Unterstützer Bela B., Mark Tavassol und Renate und Marcel Eger (2), die ihre Arbeit im „Central Park“ an der Schanze vorstellten und bei dieser Gelegenheit das neue Quellwasser von Viva con Agua ausschenkten. Für das in Glas- und PET-Flaschen erhältliche Wasser, dessen Verkaufserlöse zu 60 Prozent in die Stiftung fließen, wurde eigens eine GmbH gegründet. Noch wird das Wasser vorwiegend in der Gastronomie vertrieben, doch vor Kurzem kam auch die Drogeriekette Budnikowsky dazu. In Zukunft will die Stiftung mit dem Abfüller Husumer Mineralbrunnen auf Bio-Kunststofflaschen aus Maisstärke umstellen. Eine hatte Geschäftsführer Reinhold Seidel schon mitgebracht. „Jeder kann durch seine Kaufentscheidung Teil des Netzwerks von Viva con Agua sein. Unsere Kunden sind nicht bloß Konsumenten, sondern Mitstreiter“, so Adrion.« (Welt, 13.8.10)

Wer den Newsletter bestellt, bekommt ein freundliches »Viva la revolucion!« zu lesen.

Tja, wenn dem dann auch so wäre und nicht altbekannte Figuren wie Corny („Cornelius“) Littmann und der Doppel-Geschäftsführers des Vereins und der FC St. Pauli Vermarktungs GmbH & Co. KG, Michael Meeske, ihre Finger mit im Spiel hätten – für die FC St. Pauli Beteiligungs GmbH, deren Geschäftsführer Meeske und Littmann immer noch sind.

Benjamin Adrion ist für alles nicht bloß der Strohmann, er ist der Frontmann, aber alleine ist er ganz bestimmt nicht auf diese Idee mit dem Verein »Viva con Agua e.V.« gekommen. Als freiberuflicher Berater der Welthungerhilfe (seit Anfang 2009) und als Mitgesellschafter der Chantier Marketing GmbH (seit Januar 2008) in Hamburg bietet er »Kooperationen an zeitgemäßen Projekten, aus den Bereichen Kultur, Musik, Sport und Entwicklungshilfe, Projektmanagement Erfahrung, Netzwerke« (2) an. Mittlerweile ist daraus ein kleiner Wasser-Konzern geworden, dessen Profite möglicherweise nur so sprudeln werden. Es gibt genügend Pauli-Fans, die sich neben angeblichem Bier (»Astra«) nun auch noch – wenn’s mal nüchtern sein soll – normales Mildstedter Mineralwasser (Mildstedt liegt bei Husum) der Firmengruppe Weyher und Husumer Mineralbrunnen vermarkteten »Viva con Agua«-Durstlöscher hinter die Binde kippen werden. Die Firmengruppe vermarktet hauptsächlich St.-Willehad-Urquelle-Mineralwasser (die Weyher Mineralbrunnen GmbH & Co. KG hat ihren Sitz nahe Bremen).

Echt cool und »revolutionär«?

Neben dem gemeinnütziger Verein Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. [Vereinsregister VR 19145 Hamburg] entstand ganz unbemerkt (?) in wenigen Monaten ein kleines Firmenimperium, daß sich um die Vermarktung des Solidaritätswässerchens der neukreierten Marke »Viva con Agua« kümmern soll. Alles fing klein und nett an – mit dem Verein, aber dann wurde es unruhig ab:

Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. [Vereinsregister Hamburg – VR 19145, 29.6.2006]
Gegründet 2005 durch Benjamin Adrion und Freunde (keine öffentliche Unterlagen).

Viva con Agua Verwaltungs GmbH [HRB 113709] Diese Firma wird am 23. April 2010 vom Alleininhaber der Schulten Beteiligungs-und Beratungs-GmbH, André Schulten, gegründet; sie übernimmt auch das Gesellschaftskapital in voller Höhe von 25.000 Euro in zwei Anteilen à jeweils 12.500 Euro; André Schulten macht sich gleichzeitig zum Geschäftsführer dieser Verwaltungsgesellschaft der Firma Nr. 2 – der GmbH & Co. KG

Viva con Agua Wasser GmbH [HRB 114140] wird von der Firma Nr. 2 am 27. Mai 2010 gegründet; das Kapital beträgt 25.000 Euro – 50% davon werden eingezahlt, Anteil 1 – 12.500 Euro; Geschäftsführer wird John-Erik Schierhorn.  Unternehmensgegenstand ist »Marketing und Vertrieb von Trinkwasserprodukten«.
Am 29.9.2010 werden dann zu gleichberechtigten Geschäftsführern Benjamin Adrion und Reinhold Seidel, Husum, ernannt. Zum 23.12.2010 wird dann wirksam im Handelsregister die Neuverteilung der Einlage Nr. 1 eingetragen. Die Firma gehört nun zu folgenden Teilen a) der Beteiligungs-GmbH mit 10.000 Euro, b) dem Verein Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. mit 5.000 Euro und c) der Viva con Agua-Stiftung mit ebenfalls 10.000 Euro Gesellschaftskapital (17.12.2010)

Viva con Agua Beteiligungs GmbH & Co. KG [HRA 111542] . Gegründet wurde diese Firma durch die Nr. 2 als haftende Gesellschafterin (Komplementär) am 17. Juni 2010. Am 8.12.2010 werden dann als Kommanditisten folgende Personen und Firmen eingetragen:
• FC St. Pauli Beteiligungs GmbH – 2.500 Euro,
• „Appel“ Holding GmbH, Hamburg – 500 Euro (3),
• Husum Water International GmbH, Husum – 2.500 Euro,
• Folkert Koopmans, Hamburg – 2.000 Euro,
• Frank Otto, Hamburg – 2.500 Euro,
• André Schulten, Hamburg – erhöhte von 100 auf 2.500 Euro.
Die Firma haftet jetzt also insgesamt mit 25.000 Euro Kapital, jeweils mit 50% Prozent durch die Verwaltungs-GmbH und die Einlagen der sechs Kommanditisten.

Viva con Agua Wasser Stiftung [Justizbehörde Hamburg, Nr: 2342] 12.8.2010. Verantwortlich für die Internetseite und die VIVA CON AGUA Wasser GmbH, Neuer Kamp 32 in 20357 Hamburg-St. Pauli [Telefon: +49 (40) 38 67 44-36 / Fax: +49 (40) 38 67 44-39 / E-Mail: info@vivaconagua.com] sind als Geschäftsführung: John Schierhorn, Reinhold Seidel [Handelsregister: Amtsgericht Hamburg HRB 114140].

Hier einige Fragen:

Erstens – wer ist André Schulten, der Beim Schlump 84c seine Geschäfte betreibt?

Zweitens sollte einmal bedacht werden, daß alle diese Firmen Geschäftsführer haben werden, die garantiert umsonst für die gute Sache (Spenden sammeln gegen miese Grundwasserversorgung in der Welt – und/oder Profite für den FC St. Pauli einsacken) arbeiten werden. Die ersten veröffentlichen Bilanzen werden das beweisen!

Drittens fragt sich der Betrachter, warum denn André Schulten und die FC St. Pauli Beteiligungs GmbH [HRB 77691] ausgerechnet den St.-Willehard-Vermarkter aus Husum, Reinhold Seidel, mit dessen Husum Water International GmbH und den Medienbesitzer Frank Otto (u.a. Ex-Hamburger Morgenpost, Oldi95- und DeltaRadio) und Folkert Koopmans (FKP Scorpio). Am nötigen Kleingeld von 12.000 Euro fehlender Kommanditeinlage kann es ja wohl nicht gelegen haben.

Viertens – nimmt mensch an, daß der jeweilige Präsident des Kiez-Vereins FC St. Pauli aus organisatorischen Gründen auch Geschäftsführer und vermutlich auch Gesellschafter ist (letzteres ist nicht zu ermitteln, da die entsprechenden Dokumente nicht veröffentlich sind). Dann allerdings fragt mensch sich, warum Corny das zum Ende des Jahres 2010 immer noch ist. Littmann trat am 19. Mai 2010 „überraschend“ als Präsident zurück, erklärte aber gleichzeitig, die „Brücke, aber nicht das Schiff zu verlassen“. Er bleibt also dem Verein „als Geschäftsführer der FC St. Pauli Service GmbH, Freund und Fan“ erhalten. Aber beide FC St. Pauli-Firmen sind die Bilanzen für die vorletzte Saison 2008/09 (per 30. Juni 2009) noch nicht endgültig, es steht immer noch der entsprechende Gesellschafterbeschluß dazu aus (siehe eBundesanzeiger) …

Zur Erläuterung: die FC St. Pauli Beteiligungs-GmbH machte per 30. Juni 2009 – also der vorletzten Zweitligasaison des jetzigen Bundesligisten – einen Gewinn von 146.769,49 Euro. Das Kapital dieser Holding der Corny Littmann-FC St. Pauli-Firmen betrug damit allein 445.700,73 Euro. Allein die FC St. Pauli Vermarktungs-GmbH & Co. KG, die zu 79,78% der Beteiligungs-GmbH gehört, machte 2008/09 einen Gewinn von 613.773,76 Euro (lt. eBundesanzeiger). Im Übrigen ist die FC St. Pauli Service-GmbH eine 100%ige Tochter der Beteiligungs-GmbH (s.o.) aus der Meeske letztens als Geschäftsführer ausgeschieden ist. Auf wie vielen Brücken des Vereins steht Littmann damit immer noch als gottgleicher Kapitän? Der Sportverein FC St. Pauli von 1910 e.V. hat übrigens nur 50% Anteile an der FC St. Pauli Verwaltungs-GmbH, die andere Hälfte hält die FC St. Pauli Beteiligungs-GmbH …

Fazit

Wer profitiert also von diesem durchsichtigen Firmengeflecht? Die umsorgten Menschenkinder, die in Lateinamerika, Asien und Afrika kein sauberes Wasser haben? Die private, gemeinnützige Welthungerhilfe unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten, die dieses Projekt so rührend findet – oder eben einige abgezockte FC St. Pauli-Manager, die aus der Bundesliga-Teilnahme ihrer Vereins so viel Kohle wie möglich rausholen wollen? Aus den Fans muß eben alles rausgesaugt werden was geht. Die Devise lautet „Kommerz mit Kult“ verbinden und die Verrückten braun-weißen Fanatiker bundesweit ordentlich abzocken.

Welche 60% Gewinn (oder vom Verkaufserlös jeder Flasche wie es sicher vollends falsch in dem obigen Welt-Artikel heißt) welcher Firma oder welcher Firmen gegen nun an die Wasserprojekt für die „Bedürftigen“? Der Gewinn einer Firma – oder aller beteiligten Firmen? Deren Existenz besteht ja aber doch gerade im Runterrechnen der zu versteuernden Gewinne; die Aufgaben werden verteilt, jede Firma bezahlt Geschäftsführer, Mitarbeiter, Anwälte, Notare und Steuerberater für ihre „Arbeit“ – das steigert die betrieblichen Kosten und führt vielleicht dazu, daß gar keine Gewinne mehr entstehen und die Viva con Agua-Stiftung und der ehemals federführende Verein mit ziemlich leeren Taschen dastehen, bei all den hehren Ideen.

»Viva con Agua versteht sich als offenes Netzwerk!« Na, dann sind wir mal gespannt, wie dieses offene Netzwerk auf diesen Artikel reagiert und wie die engagierten St. Pauli-Fans diesen neuen Kommerzialisierungscoup finden, der auch noch rausposaunt »Viva con Agua ist die erste All-Profit-Organisation der Welt!« (4) – aber „all“ bedeutet hier maximal 60% des Profits.

Und dann beobachten wir mal, wann es das Sankt Pauli-Wässerchen auch auf Schalke ausgeschenkt wird, denn passenderweise findet sich auf den Buddeln nur noch das Viva con Agua-Logo ganz ohne den Zusatz »Sankt Pauli«. (5)

Das »Wasser für ALLE!« auch mit Kohlensäure, peppig »Laut« genannt – schmeckt übrigens wie eingeschlafene Füße – und das für 0,33l zum Preis von 39 Cent plus Pfand.

Klassenkämpferische St.Pauli-Fans?

Sicherlich ist diese kleine Geschichte nur ein alltäglicher Wirtschaftskrimi; nur eine unbedeutende Kogge auf dem Elb-Brackwasser des FC St. Pauli-Konzerns. Wie war die Parole der politischen Fans: »Kapitalismus abschaffen!« (6) Ihr seid der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen und den Kapitalismus versenken kann.

So ist auch dies nur ein weiteres typisches kapitalistisches Geschäft, das unter dem Mantel der Menschlichkeit versucht Profite zu machen.

(CopyLeft) • Ponder Stibbons – 31. Dezember 2010

Der Artikel mit Auszügen aus den Geschäftsunterlagen hier als PDF

Anmerkungen:

(1) http://www.forum-csr_PS_VcA_sep2010.pdf

(2) http://www.xing.de – und CHANTIER Marketing GmbH www.chantier.de

Zitat: »CHANTIER entwickelt Sportler zu erfolgreichen Marken. CHANTIER gestaltet Web-Auftritte und übernimmt Presse- und sonstige Öffentlichkeitsarbeit. CHANTIER sucht Sponsoren und vermittelt Sportler als Testimonial für Marken, mit denen sie sich identifizieren. Für Geschäftskunden übernimmt CHANTIER Werbe- und PR-Kampagnen – von der konzeptionellen Entwicklung, Planung und Organisation bis hin zur Durchführung. Mit seinen kompetenten Netzwerkpartnern bietet CHANTIER Grafik-, Webdesign- und Mediendienstleistungen aller Art.«

Ehemals: polarstern.das produktions-management.GmbH, Hamburg, Mönkedamm 13, 20457 Hamburg. Die Gesellschafterversammlung vom 26.02.2009 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in den §§ 1 Abs. 1 (Firma), 2 (Gegenstand) und 7 beschlossen. Neue Firma: CHANTIER Marketing GmbH. Geschäftsanschrift: Mönkedamm 13, 20457 Hamburg. Neuer Unternehmensgegenstand: die Betreuung von Sportlern, Künstlern und anderen Personen des öffentlichen Lebens, Erbringung von Managementdienstleistungen, Vermarktung und Verwertung von Namens- und Persönlichkeitsrechten, Entwicklung und Umsetzung von Marketing-Strategien sowie Erbringung von Vermittlungsleistungen im Bereich Sponsoring. Ausgeschieden Geschäftsführer: Korff, Wym, Hamburg, *06.12.1965. Bestellt Geschäftsführer: Dr. Lambrich, Thomas, Hamburg, *24.10.1970, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. (01.04.2009)

Der Ex-Wym Korff – gleichzeitig tätig für die Druckindustrie – u.a. der Berliner Druckerei BerlinDruck GmbH + Co KG (»Mein Freund der Baum«) und für das arte magazin über die Firma Alphabeta, [Hammerbrookstraße 93, w.korff@alphabeta.de] Deren Druckpartner ist natürlich BerlinDruck. http://download.www.arte.tv/permanent/u7/mediadaten_magazin_2011.pdf

Der neue Geschäftsführer ist Jurist und hat eine eigene Kanzlei – Rechtsanwalt Dr. jur. Thomas Lambrich, Elbchaussee 140 in Altona: »Die Kanzlei Lambrich berät ausschließlich zivilrechtlich. Schwerpunktmäßig in Rechtsgebieten, die insbesondere für alle in den Bereichen Medien, Entertainment und Sport Tätigen von großer Bedeutung sind: Arbeitsrecht, Persönlichkeitsschutz, Vertragsgestaltung.«
http://www.kanzlei-lambrich.de/

Marc Eger – ist beim FC St. Pauli eine der Identifikationsfiguren in der Innenverteidigung, der auch „abseits“ des Platzes als sozial engagierter Fußballspieler aktiv ist, z.B. für die Trinkwasserinitiative Viva con Agua de Sankt Pauli e. V. aktiv. Seine Vermarktung hat die CHANTIER Marketing GmbH übernommen, hat ihn zur Ware – Marke gemacht: http://www.marceleger.de/ wie auch den HSV-Spieler Jerome Boateng: http://jboateng.com/jerome-boateng-bundesliga-hsv-wm-nationalmannschaft/

(3) Die „Appel“ Holding GmbH ist an der CHANTIER Marketing GmbH [HR B ] mit 15.000 Euro Kapital beteiligt, die restlichen 10.000 Euro des haftenden Gesellschaftskapitals hält der Jurist Dr. Thomas Lambrich …

(4) http://www.vivaconagua.org/index.htm?wirsindvca

(5) »Schalker Kreisel gewährt exklusive Einblicke ins königsblaue Leben. In fast 90.000 Briefkästen in Deutschland ist seit Beginn der Saison eine ganz besondere Postsendung zu finden. Der neue Schalker Kreisel, der ab sofort ausschließlich für Vereinsmitglieder erhältlich ist. Das Magazin beleuchtet von nun an mehrmals im Jahr aufs Neue exklusiv das königsblaue Leben: den Fußball, die Menschen, die Legenden. Jedes Mitglied der Schalker Vereinsfamilie bekommt das monatlich erscheinende Magazin kostenlos direkt nach Hause geschickt. Die Inhalte sind vielfältig und spannend zugleich.«  www.schalke04.de/verein/publikationen/schalkerkreisel.html

Das S04-Mitgliedermagazin Schalker Kreisel wird von der Chartier Marketing GmbH herausgeben.

(6) http://www.sozialromantiker-stpauli.de und dazu auch
http://www.abendblatt.de/sport/fussball/st-pauli/article1739016/St-Pauli-21-Faninitiative-probt-den-Aufstand.html (Hamburger Abendblatt, 27.12.2010)

Antwort von Benjamin Adrion im FC St. Pauli-Fanforum vom 01.01.2011

Liebe Leute.
Als Erstes mal Frohes Neues! First things first. Gestern Abend wurde ich auf oben genannten Artikel hingewiesen. Es hat mir kurz die gute Laune vor Sylvester genommen und mich auf alle Fälle dazu veranlasst mir sofort einen Zugang zu diesem Forum freischalten zu lassen. Nun schreibe ich meinen ersten Beitrag pünktlich zu Beginn des Jahres 2011..wurde ja auch langsam Zeit;) Die folgenden Ausführungen werde ich versuchen sachlich zu verfassen und meine Emotionen dabei in Grenzen zu halten. Natürlich ist es aufwühlend und enttäuschend zu gleich mit einem Text wie dem obigen ohne vorherige Rückfragen und Vorwarnung konfrontiert zu werden. Es ärgert mich nicht kritische Fragen gestellt zu bekommen, es ärgert mich wenn Halbwahrheiten, Fakten und komplett falsche Dinge in einen Topf geworfen werden und damit versucht wird Wahrheit zu erzeugen.

Seit geraumer Zeit wurde uns immer mehr klar, dass wir uns entscheiden müssen wo wir mit VcA hinwollen.
Welche Ziele wir uns stecken und welche Begrenzungen wir uns selbst auferlegen. Entweder wir bleiben eine in St.Pauli aktive Stadtteilinitiative und damit unangreifbar. Oder wir entscheiden uns dazu weiter zu gehen – unseren Radius auszuweiten, über den Stadtteil hinaus, jenseits der Hamburger Stadtgrenzen und sogar außerhalb von Deutschland das Netzwerk wachsen zu lassen.

Wir haben uns entschieden das Spiel anzunehmen und das Ziel zu verfolgen möglichst viele Menschen mit sauberem Wasser zu versorgen. Dafür brauchen wir ein großes Netzwerk, möglichst viele Unterstützer und möglichst viele Spenden! Eins ist allerdings immer klar gewesen bei jedem Schritt der Entwicklung..
Wir bleiben uns treu und authentisch mit dem was wir sagen und tun!

Vor diesem Hintergrund will ich Stellung beziehen zu den Fragen und Unklarheiten die der Bericht aufwirft.
Wir sprechen von Transparenz und Offenheit..there you go: Fangen wir an mit den Fragen:

Frage 1: Wer ist Andre Schulten?

Andre Schulten ist ein privater Freund. Ihn haben wir vor ca. 2 Jahren angerufen als wir uns die Frage gestellt haben wie man die Idee Wasser zu verkaufen und damit die Projekte zu fördern am Besten umsetzen kann.
Seither hat er Stunden über Stunden investiert, um das Geschäftsmodell zu mit zu entwickeln, um mir beizustehen bei Terminen mit Rechtsanwälten und anderen Menschen (teilweise sprechen die eine Sprache, die ich vor Allem zu Beginn der Gespräche nicht vollständig beherrschte) und der in der Erstellung von Business Plan und ähnlichen Dingen sehr wichtig war für den Prozess. Geiler Typ!
Führt mich aber direkt zu Frage 2..

Frage 2: Wie ist das mit den Gehälter der Geschäftsführer?

– Andre Schulten als Geschäftsführer der VcA Verwaltungs GmbH + Co Kg übernimmt in dieser Position Verantwortung, geht ein Risiko ein, geht zeitliche Verpflichtungen ein und und und..was bekommt er dafür. Dreimal raten…NICHTS! Nen feuchten Händedruck von Zeit zu Zeit von uns. Auch schön.
– Ein weitere Name der gefallen ist: Reinhold Seidel.
Seines Zeichens GF und Gesellschafter von unserem netten Abfüller aus Husum. Wir haben es geschafft sein Know How, seine Erfahrung, seine Kompetenz direkt in die Wasser GmbH einzubinden in der Position von einem Geschäftsführer. Er hat sein Commitment abgegeben 1 Tag/Woche für VcA zu arbeiten. Wer schon mal bei einem Start Up mitgearbeitet hat weiß das..es gibt am Anfang immer mehr zu tun als geplant..so auch für Reinhold. Er investiert mittlerweile einen großen Teil seiner Zeit für VcA (Reinhold falls du das liest: Vorssatz 2011: Wir werden versuchen Dich zu entlasten)..was denkt Ihr was er dafür bekommt..richtig – er füllt diese Funktion als ehrenamtlicher Geschäftsführer aus!

Frage 3: Kommanditisten

Erstmal zur Klärung der Personalie Folkert Koopmanns. Folkert ist dabei als Privatperson. Er ist GF und Gesellschafter bei FKP Scorpio. Wer kennt das Hurricane, Southside, Area 4 und all die anderen Festivals. Das ist das Baby von Folkert. Die oben genannten anderen Firmen hinter dem Namen Koopmanns erzeugten bei mir ein leichtes Schmunzeln..)

Dann hab ich mich hier wohl vergaloppiert … ändert nichts … (Anm. Ponder Stibbons)

Frank Otto ist VcA Unterstützer 4 life. Er macht das seit vielen Jahren will dafür nichts, sondern tut dies weil er an die Idee glaubt und gehört zur Familie.

Husum Water International ist unser Abfüller, daher auch als Kommanditist dabei.

Appel Grafik ist ein Agenturnetzwerk aus Hamburg.
Wer kennt das alte Brunnenbüro bei 747 in der Brunnenstraße? Hier hat uns Appel schon 2007 umsonst die Möglichkeiten eines professionellen Umfeldes und einem Büro gegeben. Miete war schon damals für lau und jetzt sind sie mit im Boot beim Wasser.

Ansonsten gibt es noch den FCSP. Wir sind sehr glücklich seit dieser Saison im Stadion der Wasserpartner zu sein..alles andere macht ja auch keinen Sinn;) Was der FCSP dafür bekommt..wer glaubt hier wirklich, dass der FCSP Geld von VcA dafür annimmt?

Was Agenturen oder Rechtsanwälte angeht. An dieser Stelle ein Dankeschön an alle Mädels und Jungs von Freshfields für die monatelange PRO BONO (!) Leistung und Beratung, für all die Unterstützung im Gründungsprozess! Danke auch an alle Agenturen, die PRO BONO am Gestaltungsprozess der Labels und dem Relaunch mitgearbeitet haben.

Zu meiner Person. Meine Beschäftigung bei der WHH als freier Mitarbeiter beschränkte sich auf 2009 und meine Tätigkeit für Chantier beschränkte sich auf die Gründungsphase, hier bin ich seit nun mehr 2 Jahren nicht mehr aktiv dabei..es fehlte mir immer die Zeit für andere Dinge außer VcA.. Diese Infos sind wohl wissenschaftlich meinem nicht gepflegtem XING Profil entnommen..Ich sollte es wohl mal aktualisieren..

Auf das Geschäftsmodell soll baldmöglichst ímmer detaillierter auf unserer Internetseite zum Wasser (www.vivaconagua.com) hingewiesen werden. Bislang haben wir das noch nicht geschafft..besser gesagt hab ich es nich nicht geschafft. Die fast fertigen Texte liegen auf meinem Schreibtisch.

Ich will deswegen kurz hier darauf eingehen: Wir haben uns für eine Wasser GmbH entschieden, die das Wasser verkauft. Nun ist das Kaufen und Verkaufen von Wasser per Definition keine Spende. Das war der Grund warum wir solange gebraucht haben, um die richtige Lösung hierfür zu schaffen. Nun gibt es also die VcA Wasser GmbH. Sie gehört zu 20% dem Verein, zu 40% der Stiftung und zu 40% der VcA Verwaltungs GmbH Co KG mit den oben genannten Kommanditisten. Das heisst 60% der Gewinne gehen immer und in alle Ewigkeit an Stiftung und Verein!
40% der Gewinne gehen an die VcA Verwaltungs GmbH CO Kg.

Der große Unterschied!
Verein und Stiftung haben die Anteile geschenkt bekommen – die Verwaltungs KG garantiert für ihre Anteile Leistungen für das Wasser in den nächsten 4/5 Jahre! Nur durch die Leistungen der KG besteht die Möglichkeit das Thema mit Schwung und etwas Power auf die Straße zu bekommen. Durch Sie haben wir etwas Budget, Medialeistungen und vor Allem neue Netzwerke. Unabhängig von den Gewinnen und etwaigen Beteiligungen spendet die Wasser GmbH pro Flasche immer 1 Cent an die Projekte! Von anderen Mehrwerten die für Stiftung und Verein aus dem Wasser entstehen ganz zu schweigen! Bislang können auf diesem Weg schon jetzt die ersten knapp 10.000.- Euro gespendet werden. Wir haben uns daher für diesen Weg entschieden!

An dieser Stelle kann man das Geschäftsmodell diskutieren und andere Lösungen dafür besprechen. Wir tun das gerne, denn es bringt auch uns weiter. Uns erscheint dieser Weg als der stimmigste.
Noch immer steht unser Ziel im Vordergrund: Wir wollen möglichst viele Menschen mit sauberem Wasser versorgen!

Jeder der sich wünscht VcA steht an seiner Seite im Kampf zur Abchaffung des Kapitalismus … ich muss Euch enttäuschen!  (Anm. Ponder Stibbons)

Wir stehen mit Euch für soziales Engagement, für sauberes Trinkwasser, für Kooperationen und Netzwerke + Freude dabei!
Wir stehen auch mit Euch im Kampf gegen Nazis!
+ Wir stehen für den Versuch den Kapitalismus zu transformieren!
Zu zeigen, dass es auch anders geht.
Dass man ein Geschäftsmodell entwicklen kann was auch business ist und sein darf. Was aber vielmehr Ideale beinhaltet, viel mehr Familie und viel mehr Soziales!
Das wollen wir schaffen!

Uns war klar, dass Kritik aus dieser Richtung kommt. Wir wollen diese annehmen!
Wir wollen aber auch diese Lücke und diese Urängste überwinden, auch unsere Eigenen.
Die Verbindung zwischen sozialem und betriebswirtschaftlichem kann etwas Positives erzeugen. Bestenfalls findet sie Nachahmer!
Überall dort wo Menschen wirtschaften ohne auf die Umwelt zu schauen, ohne zu gucken wie gehts den Menschen in dem jeweiligen Geschäft, ohne Rücksicht zu nehmen auf Werte und Ideale.
Hier wollen wir aufwecken und aufzeigen, dass es auch anders geht. Business muss nicht maximal unmenschlich sein!

Raus in den Wind! Wir haben gute Dinge im Sinn! Wir können nicht alles richtig machen, aber wir wollen Stellung beziehen und wir tun unser Bestes!

Ich will eine Sache versprechen! Solange es VcA gibt werden wir nach bestem Wissen und Gewissen versuchen unser oberstes Ziel – viel Menschen + viel Wasser als Handlungsmaxime zu nehmen!
Wir werden immer versuchen Transparenz zu leben und werden nie versteckte Machenschaften für versteckte Interessen verfolgen.
Das ist nicht VcA und VcA wird auch nie so sein.

Es ist klar, das mit zunehmender Komplexität der Versuch immer alles transparent zu haben scheitern muss. Wir geben uns aber Mühe so viel wie möglich zu kommunizieren.
Entschuldigt daher diesen überlangen Eintrag wenn ihr in Euch bis hier her reingezogen habt und entschuldiget die noch fehlenden Infos auf unserer Wasserseite. they are coming!

Wann immer jemand das Gefühl hat sich damit tifergehend beschäftigen zu wollen oder mehr Infos braucht, um offene Fragen zu klären – kommt auf uns zu. Es ist wohl kein Geheimnis, dass ich regelmäßig meine Emails beantworte, also schreibt gerne mir persönlich auf benny@vivaconagua.org

Zum Abschluss noch eine Bitte an Euch Alle, die Ihr Euch die Zeit genommen habt das bis zum Schluss zu lesen.
Setzt Euch auseinander mit dem Thema wenn es Euch interessiert. Schaut genau hin und verurtelt nicht reflexartig und vorschnell.
Wir stehen bereit als Ansprechpartner, denn wir sind hier und wir bleiben hier noch viele Jahre!

Danke für Eure Aufmerksamkeit, Danke vor Allem für Eure andauernde Unterstützung und Danke für Alles was noch kommt!

Frohes Neues! BA

28 Kommentare leave one →
  1. Ponder Stibbons permalink
    31. Dezember 2010 17:35

    Nachtrag

    Diese ganze Geschichte ist symptomatisch für einen Verein, der seinen Fans als „offizielles Kaltgetränk“ – mit Doc Mabuses Skulls and bones-Fahne als Flaschenhals – im Stadion das Wein-Cola-Gesöff namens „Kalte Muschi“ anbietet und in einer der roten Separates auf der neuen Haupttribüne einen Tabledance-Show mit Striptease laufen läßt …

    … nun eben auch Brachwasser namens revolutionärem ‚Viva con Agua‘-Gedrühne …

    … der Verein Viva con Agua Sankt Pauli e.V. scheint ein ‚closed shop‘ zu sein – nirgends findet sich die Satzung zur Einsicht und mensch kann nur Fördermitglied werden … oder ehrenamtlicher Supporter als heißgesuchter ‚Feuerwehrmann‘ für Promotion-Aktionen rund um das Wässerchen.

    Amtshilfe erbeten:
    • Sollte eine~r der Leser~innen hier zufälligerweise Mitglied der S04-‚Familie‘ sein und über das neue Mitgliedermagazin SCHALKER KREISEL verfügen, würde ich mich über die Impressums-Angaben doch sehr freuen:

    Verlag: CHANTIER Marketing GmnH, Hamburg – dürfte klar sein
    Redaktion: ???
    Druckerei: ??? (BerlinDruck in Berlin vielleicht?)

    Zu erben gibt’s nichts, Einsichten muß jede/r selbst sammeln.

    Profifußball und „Kapitalismus abschaffen!“ passen eben nicht zusammen.

    Guten Rutsch!‘

  2. 31. Dezember 2010 21:16

    Sehr geehrter Verfasser.
    Es ist für mich sehr entttäuschend, dass Sie in der Weise Inhalte über Viva con Agua veröffentlichen.
    Darunter sind viele Spekulationen, alte Infos und vieles komplett Falsches!
    Gerne werde ich tiefergehend auf die offenen Fragen und Punkte eingehen im St.Pauli Forum unter dem Synonym Initiator.
    Mir bleibt aber nicht zuletzt fest zu halten, dass vor Allem der Zeitpunkt mich verärgert…
    in drei Stunden ist Neujahr und eigentlich sollten wir in Feierstimmung sein. Allerdings ist mir diese für den Moment gehörig vergangen, aufgrund etlicher unsauber recherchierten und dennoch veröffentlichten Inhalten. Wenn Sie wirklich daran interessiert sind wie die echten Umstände sind..lesen Sie meinen Eintrag im St.Pauli Forum oder kontaktieren Sie mich direkt unter benny@vivaconagua.org
    Offenheit und Transparenz – dafür stehen wir und das ist auch so gemeint!
    Frohes Neues und Alles Gute. BA

  3. Nachleser permalink
    1. Januar 2011 14:15

    Hier findet sich eine ausführliche Antwort von Benjamin Adrion!

    4. Beitrag

    http://www.stpauli-forum.de/viewtopic.php?t=60329

    • Ponder Stibbons permalink
      1. Januar 2011 16:10

      @ BA

      Ihr bzw. Du tönst herum: »Viva con Agua ist die erste All-Profit-Organisation der Welt!«
      Dann hast Du selbst Schuld, wenn irgendjemand, sich euren Scheiß mal näher anschaut.

      Und nicht mal das stimmt ja nun, wie Du selbst im St. Pauli-Forum Dich zu schreiben genötigt siehst:

      »Nun gibt es also die VcA Wasser GmbH. Sie gehört zu 20% dem Verein, zu 40% der Stiftung und zu 40% der VcA Verwaltungs GmbH Co KG mit den oben genannten Kommanditisten.
      Das heisst 60% der Gewinne gehen immer und in alle Ewigkeit an Stiftung und Verein!
      40% der Gewinne gehen an die VcA Verwaltungs GmbH CO Kg.«

      Dann verwechselst Du Deine eigenen Firmen – es gibt eine VcA Verwaltungs GmbH (auf die biste gar nicht erst eingegangen, vergessen?) und die VcA Beteiligungs GmbH & Co. KG …

      Ich habe auch nicht erwartet, daß Du den Kapitalismus abschaffen willst:
      »Jeder der sich wünscht VcA steht an seiner Seite im Kampf zur Abchaffung des Kapitalismus … ich muss Euch enttäuschen.« Aber Du laberst die ganze Zeit von „revolutionärem Projekt“ und kokketierst mit dem kubanischen Schlachtruf „Viva la revolución!“ – während Du selbst feststellen mußtest, daß diese menschenverachtende Castro-regime nicht mal für eine anständige Wasserversorgung sorgen. Ein Dreifach-Viva!

      Wenn Du deine Genregroß-Angaben im Internet nicht aktualisierst, was ist das mein Problem?

      Dass ich mir bei Folkert Koopmans (FKP Scorpio) vergaloppiert habe – dafür entschuldige ich mich und ändere das umgehend hier in dem Beitrag. So hattest Du ja wenigstens einen (!) Treffer in deiner ansonsten mehr nach Ausflüchten suchenden Antwort.

      Kleiner Tipp (kostenlos): wenn man derartige Projekte hochzieht, sollte man die Öffentlichkeit oder interessierte Kreise VORHER fragen und sie einbeziehen. Im Nachhinein wirken alle Erklärungsversuche ziemlich nach Ausflüchten, weil man ertappt wurde.

      Und zu guter Letzt: warum muß eigentlich jede/r der was zu dem Marketingsverhalten Deines Vereins sagt, automatisch einer aus den eigenen Fanreihen sein. Ich bin kein FC St. Pauli-Fans,
      aber auch Fans anderer Vereine haben etwas Gripps zwischen den Ohren und wollen sich nicht durch solche Kasper wie Dich & Co verarschen lassen.

      Zu Corny und Meeske und deren Anteil an der Beteiligungs GmbH & Co. KG hat es Dir wohl die Sprache verschlagen.

      • tcPastor permalink
        19. Juli 2014 12:00

        Liebe Leute, wenn ich diesen Text mit seinen stumpfen Hasstiraden und beleidigenden Formulierungen so lese, kann ich mir geradezu bildlich den Verfasser vorstellen: Ein vom Leben enttäuschtes Individuum, das sich seinen Frust – egal bei welchem Thema – von der Seele schreiben muss. Ich bin sicher, zu einem direkten Gespräch, vis a vis, in aller Öffentlichkeit fehlt dieser Type der Mumm.
        Aber so ? Gehen Sie doch bitte nach Kuba oder Nordkorea, den letzten dem Kapitalismus abgewandten Staaten – dort müssten Sie sich pudelwohl fühlen, aber sicherlich geniessen Sie doch mehr die Vorzüge des etwas anders gepolten Deutschland ……..
        Irgendwie habe ich auch ein bißchen Mitleid mit Ihnen !

      • 25. Juli 2014 10:57

        danke für die lachnummer

        ps
        bin nicht der verfasser

  4. Spundflasche permalink
    1. Januar 2011 14:34

    @ Bundesverdienstkreuzträger BA

    Beantworte doch einfach die Fragen und stelle die Vereinssatzung online.

    Und erkläre den Leuten, denen ihr das Geld aus der Tasche zeiehen wollt, einfach mal, warum ihr soo viele Firmen gründet, die allein jedes Mal 2.500 Euro Gründungskosten verursachen – bei vier Neugründungen einfach mal 10.000 Euro oder 25.000 Buddeln Trinkwasser Viva con Agua … was kostet das Gutmenschenheilwasser eigentlich im Stadion?

    Im St. Pauli-Forum meinte jemand, daß Du & Co. euch zu „Vermarktungshuren“ entwickeln.
    Stimmt wohl, und deshalb jaulst Du hier so auf.

    Das ein antikapitalistischer Journalismus eine andere Blickrichtung und einen anderen Blickwinkel an den Tag legt, wird Dir natürlich als ganz unfair erscheinen. Wenn dem nicht so wäre, dann würde an dem Konzept investigativer Journalismus irgendetwas nicht stimmen.

    Und anrufen braucht sicherlich Dich auch niemand – die Unterlagen sind für jedermensch öffentlich einsehbar – und nicht veraltet.

    Ruf Du also lieber Deinen Frisör an.

  5. 1. Januar 2011 17:17

    Die suchen alle nur einen „Platz an der Sonne!“ … laßt sie spielen, denn am deutschen Wesen soll die Welt genesen.

  6. Erik Alfredsson permalink
    1. Januar 2011 23:37

    Aber Hallo!

    Trinkwasser, d.h. sauberes Trinkwasser, wird ein Zukunftsgeschäft.

    Tut doch nicht so scheinheilig.

    !Viva con aqua!? — zum Glück sterbe ich vorher…

  7. Folkert permalink
    2. Januar 2011 15:08

    Es ist doch alles zum Heulen. Bitte überbeansprucht doch einen Ex-Fußballprofi und die vielen St. Pauli-Fans (immerhin wurde der ketzerische und „instrumentalisierende“ Beitrag dort bereits über 560 Male angeklickt) nicht mit so viel Kleinkrams wie Grundrechenarten oder gar Buchhaltung. Das kann nicht gutgehen.

    Ich versuche es dennoch mal – mit einem einfachen Rechenbeispiel, ausgehend von BA-Ausspruch »die Wasser GmbH spendet pro Flasche immer 1 Cent an die Projekte!«

    Es wäre sinnvoller und extrem viel weniger aufwendig (von Aufwand, Kraftanstrenung, Organisation etc. pp.), einfach an der EventShoppingMail namens Millerntorstadion vor die Eingänge Plastikcontainer für das überflüssige Leergut zu stellen und diese als Spende einzusammeln. Da kommen bei 25 Cent Dosenpfand und 8 Cent pro leere Astra- oder Bierflasche mehr Spenden zusammen als wenn jeder der knapp 20.000 Heimspielbesucher nur eine einzige Flasche VcA-Mineralwasser trinken oder nur kaufen würde.

    Abgesehen davon – besteuert doch einfach den Wasserverbrauch in den Klos mit einer VcA-Umlage. Das spart dann die Gründung von vielen kleinen lieblichen Firmchen und ihr bräuchtet nur eine niedliche Einnahme-Überschuss-Abrechnung auf Eure Internetseite des Vereins zu stellen.

    Leider ist Vertrauen eben ganz gut – aber Kontrolle wohl doch noch besser, jedenfalls in diesem so kuscheligen System mit so netten Freunden und Bekannten wie sie Benny Adrion um sich versammelt hat.

    Ansonsten: Erik Alfredson hat mal Recht – es geht hier um das bereits weltweit hartumkämpfte Trinkwassergeschäft. Nicht ‚umsonst‘ (ha!) heißt Seidels Wasservermarktungsklitschee in Husum wohl anmaßend Husum Water INTERNATIONAL. Und seinen einen ehrenamtlichen Tag für VcA bekommt er doch als Geschäftsführer dieser Firma entlohnt, wer was anderes glaubt, ist nicht blauäugig, sondern (sorry) dummdreist blöde.

    Gutes Neues Jahr allen Syndikalismus.tk-Genoss~innen.

  8. Tesa permalink
    3. Januar 2011 15:22

    ich finde es schade wie ihr versucht ein gutes und soziales projekt mit halbwahrheiten und falschen daten in den dreck zu ziehen.

    mehr hab ich dazu nicht zusagen.

    !!!viva con agua 4 live!!!

    Anmerkung Syndikalismus.tk: Falsche Daten? Halbwahrheiten? Belüg dich ruhig weiterhin selber.

  9. Ponder Stibbons permalink
    3. Januar 2011 17:39

    @ Tesa & FCSPler~innen,

    Es ist schon ärgerlich, wenn man so blauäugig wie ihr durch die Gegend läuft.

    Am kommenden Dienstag wird vor einem Hamburger Gericht die FCSP-Klage gegen UpSolut Sports AG wohl endgültig entschieden. Aber es dürfte euch wohl auch nicht weiter stören, daß die ehemaliges Miles Fashion GmbH in Norderstedt seit November 2008 zum Textilimperium der Hongkonger Li & Fung Ltd. gehört … die beliefert Aldi und Tschibo z.B. mit „Bekleidung“ … seitdem also auch den FCSP.

    Und der werte Herr Adrion, der ja so lieblich ungestraft seine Märchen schreiben darf: er macht gerade ein Hochschulstudium für „Internationales Management“ und bezeichnet sich selbst als „Businesscoach“. Mag ja sein, daß er noch nicht sehr weit gekommen ist in seinem, aber er sollte keine wohlbekannten falsche „Freunde“ benötigen, um eine Firma zu gründen.

    Macht weiter und unterstützt den Kampf gegen die Verknappung von Trinkwasser in der Welt durch kapitalistische Konzerne – aber hört auf, Leute zu verteidigen, die von sich behaupten, sie wollen den Kapitalismus „transformieren“, damit er nicht weiter „maximal unmenschlich“ ist (BA will daran teilhaben, das ist das „revolutionäre Business-Enterprise“ dieser Herrschaften).

    Ich habe auch -erinnere ich jedenfalls nicht- die bisherigen Leistungen der VcA-Aktivitäten nicht in den Dreck gezogen, das machen gerade andere durch ihre undurchsichtigen Machenschaften. BA hätte da man besser am Ball bleiben sollen.

    Zu guter Letzt: ich bin kein „frustrierter HSV-Fans, der in seinem Leben nichts auf die Reihe bekommen“ hat. Aber das werde ich euch natürlich nicht erzählen, angeben tun hier andere schon viel zu viel.

    • Ponder Stibbons

    Im übrigen empfehle ich mal einen Vergleich zwischen den nicht vorhandenen Inhaltsinformationen einer VcA-Wasserflasche und einem normalen herkömmlichen Mineralwasser. Da springt einen die Informationsvielfält gerade zu entgegen. Allerdings nicht beim VcA-Wasser.

  10. 3. Januar 2011 19:13

    Richtig, immer schön weiter belügen lassen. Und im Namen der guten Sache die Wasserprivatisierung fördern!
    http://www.wasser-macht-reich.de
    Von mir bekommt ihr keinen Becher mehr!

  11. Ponder Stibbens permalink
    3. Januar 2011 22:28

    Das haut jetzt selbst mir noch die Beine weg. Unglaublich dreist

  12. Ablasshändler permalink
    7. Januar 2011 01:42

  13. Ke Rui permalink
    11. Januar 2011 23:36

    @Ponder Stibbons & Co

    Selbst wenn hier wirklich einige Deiner schlecht recherchierten Dinge wahr sein würden, dann würde mich mal interessieren, was Du so machst, um die Welt zu verbessern außer die „Dagegen-Tasse“ in der Hand zu halten?

    Ich finde es völlig in Ordnung Dinge kritisch (inklusive einer Menge der Themen die auf dieser Website angeschnitten werden) zu hinterfragen, aber Du hast Dir eine Initiative ausgesucht, die einer Menge Menschen ein besseres Leben verschafft, ohne sich selber zu bereichern.

    Mich würde einfach mal interessieren, wen Du von Viva con Agua eigtl wirklich kennst? Welche Projekte hast Du vor Ort in Entwicklungsländern besucht? An welchen Veranstaltungen hast Du teilgenommen? Wie oft hast Du gesehen was bereits umgesetzt wurde und wie dankbar die Menschen dafür waren?

    Ich bin kein Viva con Agua-Interner, aber jemand der spendet und mir auch vor Ort ein Bild gemacht habe. Daher überlasse ich es den Wissenden auf Deine Kritik zu reagieren, aber beim Überfliegen bemerke ich eine Menge Wunschgedanken und Fehler in deinen Ausführungen.

    – z.B. beliefert die Firma Miles aus Norderstedt zwar den FCSP als Ausrüster mit der Marke DO YOU FOOTBALL, wurde diese jedoch als einzige Marke nicht an Li & Fung aus Hong Kong verkauft, weil diese kein Interesse hatten. Prüf das doch bitte mal nach!
    – der Vorschlag einen Container vor einem Supermarkt aufzustellen, um Flaschen zu sammeln hört sich super an. Jedoch erkläre mal, wer holt dieses Pfand ab? Wie wird er bezahlt? Kommt er mit seinem Fahrrad oder braucht er einen Transporter? Wer hat den Container bezahlt? Den Erlös – packt er den auf sein Privatkonto oder soll es auf ein Firmenkonto? Braucht man evtl irgendeinen Verein oder eine Gmbh, um ein Firmenkonto zu besitzen? Sowieso ist diese Idee doch lange schon ein Bestandteil der Philosophie, freiwillige Helfer sammeln Pfandbecher (die Ihr ja nicht mehr spenden wollt) in mobilen Containern (VCA-Tonnen).
    – Du weisst doch sicher auch, dass der FC St.Pauli in seinen sehr schlechten Zeiten seine Vermarktungsrechte für Kleines abgetreten hat. Dann macht es doch auch Sinn, dass eben diese nun versucht das bestmögliche rauszuschlagen. U.A. mit schlechten Ideen wie der Kalten Muschi, die weder die Idee vom FC St.Pauli noch von Benny Adrion oder Viva con Agua war. Also wieso erwähnst Du das in diesem Zusammenhang?
    – Weiter finde ich fragwürdig, dass St.Pauli-Fans hier als zu blöd für Buchhaltung dargestellt werden. Worum genau geht es Euch? Ich bin mir sicher, dass Du eine zu hohe Grundintelligenz hast, um so eine Scheiße wirklich zu glauben. Was genau soll in dieser Diskussion verkauft werden? Das Viva con Agua schlecht ist, St.Pauli Fans dumm, Miles Klamotten an Aldi verkauft?

    Ich bin sogar bei einer Menge Deiner Artikel auf Deiner Seite, obwohl ich im Anzug zur Arbeit gehe (Kapitalistenschwein) und dummer St.Pauli Fan bin und zusätzlich noch an Viva con Agua spende. Aber diesen Artikel hier hättest Du eventuell vorher besser recherchieren und Dich nicht zu sehr auf Xing, Facebook & Co verlassen sollen. Du machst Dich unglaubwürdig, wenn Du Halbwissen präsentierst. Weiterhin greifst Du oben Viva con Agua und Gründer Benny Adrion an, schreibst weiter unten im Kommentar aber er soll aufhören Leute zu beschützen die sich nur die Taschen voll machen wollen.

    Und noch eine generelle Frage, die ich an Dich habe. Was genau stört Dich so sehr am VCA-Wasser? Diese Aktion läuft doch nur oben drauf auf alle bisherigen Aktionen. Du beschwerst Dich, dass nur Summe X, die vielleicht wirklich eine Unbekannte (zumindest Dir und mir sogar auch, aber ich werd mich einlesen) ist, davon gespendet wird. Aber welche Summe würde denn gespendet werden, wenn es das Viva con Agua Wasser nicht geben würde? Diese wäre dann nämlich nicht unbekannt, sonder bekannt – nämlich 0 Euro! Willst Du das bewirken? Du solltest mal mit an den Start kommen in ein Dorf in Äthiopien und dem Dorfchef mal erklären, warum es für ihn keinen neuen Brunnen gab in diesem Jahr. Weil Du Dich angepisst fühlst, weil irgendwer für seinen Aufwand entlohnt wird und Du möchtest das alle alles umsonst machen?

    Mich würde das persönlich, vielleicht auch nicht unbedingt bezogen auf VCA mal interessieren, wie Deine Gedankengänge sind. Wenn Du mal in Hamburg bist, würd ich Dich gern mal auf einen Drink treffen. Ich bin mir sicher, dass ich eine Menge dabei lerne…aber auch Du wirst ein zwei Aha-Effekte haben!

    Cheers

    • Ponder Stibbons permalink
      12. Januar 2011 18:18

      @ Ke Rui

      Bedankt, daß Du mir eine „hohe Grundintelligenz“ zugestehst, die ich Deiner Meinung nach dazu benutzt haben soll, das tolle Projekt Viva con Agua kaputt zu machen. Zuviel der Ehre, und das war ja auch gar nicht das Ziel meiner Zeilen. Aber Du kannst eben auch nicht lesen und drehst Sachverhalte so durch den Fleischwolf Deiner braun-weißen Brille, daß ich gar keine Lust und Veranlassung sehe, darauf inhaltlich zu antworten (von wegen Grundintelligenz), leider juckt es mich gerade in den Fingern, und so …

      Wenn VcA sich als „revolutionäres Business“ hinstellt, dann darf ich – ohne FCSP-Fan zu sein – gegen diese Verarschung und marketinggeile Strategie öffentlich wehren!

      Hier wurde nebenbei gepostet, daß B.A. als Pausenclown im Holzfällerhemd auf einer Wasser-Investment-Veranstaltung in Frankfurt zusammen mit Franz Alt aufgetreten ist (‚Ich will investieren und gutes Geld verdienen und ein gutes Gewissen haben‘). Hat sicherlich genauso wenig zu bedeuten, wie der Fakt, daß B.A. im Redaktionsbeirat der Schickimicki-Nachhaltigkeitspostille namens „enorm – Wirtschaft für Menschen“ aus Ottensen mitmacht.

      Wenn er Geld braucht, kann er doch arbeiten gehen – oder sich für sein Engagement bei VcA einen halbwegs normalen Facharbeiterlohn bezahlen (Vereine haben auch bezahlte Geschäftsführer). Keine Widerrede, aber warum denn nun fünf oder sechs Firmen gründen, die falsche Kapitalisten (Geldgeber) in’s absaufende Boot holen (wo sie doch alles umsonst und ehrenamtlich und pro bono machen)?

      Aber solche Typen wie er und Du auch – ihr seid wie umgedrehte, zivilisierte Wehrwölfe – tagsüber heult ihr mit dem „maximal unmenschlichen“ Kaputtilismus [als wenn ihr keinen eigenen Willen habt und entscheiden könntet, WO und bei WEM ihr WOFÜR arbeitet – niemand wird in einen Rüstungsbetrieb reingeprügelt oder in eine perverse Investmentbank oder die HSH Nordbank] – und nach Feierabend pellt ihr euch aus dem Schlipsundkragenanzug oder zieht die Stöckelpömps aus und die Normalo-Klamotten an – und werdet kritische Wutbürger/innen. Wie spaßig. Und wenn du dann auch noch ein paar Almosen spendest, weil du vielleicht zuviel Mist per „Deine“ Firma mitgemacht hast, naja, dann heulste einfach etwas mehr.

      Es beleidigt eigentlich Deine Intelligenz, wenn Du meint, ich würde Halbwissen verbreiten. Was geht mich der FCSP an? Ich habe da keine „Aktien“ drin, seit 1984 kenne ich Deinen Verein als benachbarten Stadtteilverein – als Gegener meines Vereins (der für seine Farben von nicht wenigen FCSP-Fans als Nazi-Verein bepöbelt wird und wurde) – ihr habt genügend aktive und dabei auch echte Klasse-Fans, die sich Gedanken um den Verein und die Fußballkultur machen.

      Daß DO YOU FOOTBALL irgendetwas mit der Norderstdter Miles zu schaffen hat, habe ich nicht behauptet. Diese Firma gehört nicht zu Li & Fung, dennoch wurde sie am 6.10.10 vom Amtsgericht aufgelöst – die ist insolvent, pleite – der Insolvenzverwalter leitet sie gerade. Sie hat nämlich nicht genügend Kapital, um weiter für den FCSP, Union Berlin, den FCK und VfL Bochum die Vorfinanzierung der Klamotten zu übernehmen, die die Fans dann auch noch teuer bei denen kaufen. Das war ein gelungener Seitfallrückzieher, der nur das Gebahren des FCSP beleuchten sollte. Aber ‚kritische‘ Kommentare darüber kannste ja selber genügend im eigenen Forum lesen.

      Zu guter Letzt. Ich mache mich also „unglaubwürdig“, weil ich B.A.s Selbstbeweiherungen auf XING für bare Münze genommen habe. Ich würde meinen, er macht sich unglaubwürdig, wenn er meint, sich so darstellen zu müssen. Wenn er seine Profile nicht zeitnah updated – so what’s my problem?

      Aha-Effekte brauche ich nicht – und meine Bierchen trinke ich immer noch mit Leuten, die ich mir aussuche. Schlag weiterhin „das bestmögliche“ aus Deinen Erkenntnissen raus.

      Achso. Muß man jetzt erstmal in Entwicklungsländer fliegen (rudern dauert ja zu lange) und sich die allseits bekannte Armut, Ausbeutung und Unterdrückung (nein, nicht durch dich persönlich, never, ich teile ja mein Wasser mit denen!) anschauen, um hier selbstgefällige Investments in Wasserprojekte und die globale Privatisierung und Ausbeutung des Trinkwasser zu bekämpfen?

      So, jetzt bin ich fertig und Du mußt Dir zukünftig deinen eigenen Kopp machen.

      Ponder

      p.s.: diese Internetplattform ist nicht meine Seite – nur mal zur Klarstellung, ich kann mein und dein unterscheiden.
      —————————————————————————————————————
      06.10.2010:
      Do You Football GmbH, Hamburg, Gasstraße 6 a, 22761 Hamburg. Durch Beschluss des Amtsgerichts Hamburg (67a IN 323/10) vom 01.10.2010 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Vertretungsbefugnis des Geschäftsführers ist eingeschränkt. Die Gesellschaft ist aufgelöst
      —————————————————————————————————————-

  14. Ke Rui permalink
    13. Januar 2011 10:59

    @Ponder

    Du verdrehst meine Worte genauso wie Du Fakten über VCA verdreht hast. Ich denke nicht, dass ich hier durch eine braun-weiße Brille gesprochen haben, denn stell Dir vor, ich kann über den Tellerrand hinwegsehen. Die Tatsache das Du erneut auf die beiden benachbarten Vereine eingehst, sagt mir eher, dass Du durch die Brille schaust. Mich persönlich interessiert der HSV nicht, aber wenn Du über Business-Modelle schreibst, dann nehm doch mal Bernd Hoffmann auseinander, der bereichert sich seit Jahren mehr am HSV als Benny Adrion an VCA.

    Die Aussage „revolutionäres Businessmodell“ höre ich im Zusammenhang mit VCA zum ersten Mal und das auch aus Deinem Mund. Klar, lese ich nicht jede Zeile und bin bei jedem Event am Start, aber ich sehe wie BA & Co sich gegenüber mir und anderen Helfern verhalten. Da wird nicht mit derartigen Aussprüchen nach Spenden gerufen. Ich persönlich habe mir eben diese Initiative ausgesucht, weil ich ehrliche Menschen sehe und ein absolutes transparentes Projekt dahinter, zumindest die, die ich mitbegleitet habe. Keiner ruft an und nervt oder schickt mir Werbung mit kranken Kindern, damit ich ein schlechtes Gewissen bekomme.

    Verstehst Du nicht, dass BA & Co eventuell auch einfach gerne das tun, was sie gerade machen, nämlich Menschen zu unterstützen. Wenn Sie dann selber damit Geld verdienen können (ich kenne keinen Summen, weiß aber dass da jeder mit dem normalsten Job der Erde besser dastehen würde), was man nunmal benötigt in der heutigen Welt, dann finde ich das in Ordnung. Das Gegenteil würde ja bedeuten, dass BA & Co Ihre Familien nicht ernähren könnten und sich einen Job suchen müssten, wobei VCA eingestampft werden müsste. Du ziehst daraus, dass da irgendeine schiefe Nummer geschieht! Benny hat Dir seine Email hinterlassen, schreib ihn doch an und frag wer sein Gehalt bezahlt, da wirst Du evtl Deinen Aha-Effekt bekommen!

    Du hast Dir jetzt auch ein Urteil über mich gemacht, nur ich muss Dich enttäuschen, ich kann mir aussuchen für wen ich arbeite, wann ich es mache und wo es geschieht. Ich habe keinen Mist in meiner Firma gemacht (die übrigens sowohl als Firma, als auch die einzelnen Mitarbeiter Spender bei VCA sind) und muss mein Gewissen rein waschen. Wieso bildest Du Dir Urteile über Dinge, von denen Du nichts weisst? Genau das ist der Punkt, der mich an Deinem Artikel stört!

    DO YOU FOOTBALL wurde von Miles ins Leben gerufen. Du sagst, Miles (jetzt Li & Fung) beliefert St.Pauli. Mein fragender Kommentar war, ob Du Dich da nicht irrst, dass Li & Fung aus Hong Kong liefert, da die DYF gar nicht mit übernommen haben.

    Ja, Du machst Dich unglaubwürdig, wenn Du etwas aus einem unaktualisierten Profil nimmst, genauso wie Du schlechte Quellen hast anscheinend. Natürlich kannst Du sagen es ist sein Pech, aber Du hast es doch übernommen und falsch weitergegeben und Du bist der, der hier einen fehlerfreien Artikel ins Netz stellen wollte (so denke ich zumindest). Wenn der Spiegel am 1.April postet, dass Ghandi Bundeskanzler wird, kannst Du es doch auch nicht übernehmen, nur weil es auf irgendeiner Website steht.

    Du brauchst keine Aha-Effekte? Demnach hast Du keine Toleranz für andere Meinungen? Das würde ja bedeuten Du hast immer Recht und weisst alles.

    Du sprichst von meinen Erkenntnissen, ich habe keine einzige Erkenntnis gewonnen in Deinem Artikel und Deinen Kommentaren, nur die, dass Du auf einem zu hohen Thron sitzt, um mit Leute wie mir oder BA mit Stil zu kommunizieren.

    Cheers

  15. Swäng permalink
    26. Januar 2011 21:48

    Sind es technische Probleme oder Zensur, dass mein Kommentar hier nicht angezeigt wird?

    Anmerkung Syndikalismus.tk: Was für einen Kommentar meinst du?

  16. Barbara permalink
    30. Januar 2011 16:47

    Habt ihr nichts Besseres zu tun als das ehrenamtliche Engagement von Leuten mit Halb- und Unwahrheiten zu verunglimpfen. Echt Armselig. Vielleicht schaut ihr euch mal an wie viele Menschen durch dieses Projekt schon mit sauberen Wasser versorgt werden konnte.

    • Bierleiche permalink
      30. Januar 2011 20:10

      Ein zwo drei vierfach Hoch
      auf das
      ährenamtliche Engagement
      der Brauereien.

      :-(rüüülps)

  17. Ein Wissens- und Arbeitsspender permalink
    21. August 2011 23:37

    Es ist eine interessante Diskussion, die Ihr hier führt, allerdings frage ich mich, was Ihr möchtet? Aus Sicht einer relativ unbeteiligten Person geht es um einen Klassenkampf. Den Führen die meiste allerdings in passiver Form: „Ihr findet jede Aktivität doof und wisst es besser! Aber das Geheimnis Eures Wissens behaltet Ihr für Euch!“ @Benny: Toll, Du machst was und verteidigst Deine Idee……@Die Kritiker: Was macht Ihr?

  18. Übersteiger permalink
    22. August 2011 22:07

    Lustig, das hier. Wenn etwas kritisiert wird, ruft der 08/15-Gutmensch: Haltet den Kritiker – er hat meine Ehre bekleckert, weil ich so blöde bin, auf den scheinheiligen Verkauf von Billig-Leitungswasser im coolen Outfit reingefallen zu sein. Achso, und dann soll der Rechercher auch noch nachweisen, dass er/sie auch was „Gutes“ tut – für wen? Die eigene Tasche kann man auch dadurch füttern, das BA und seine Kollaborateure durch ihre uneigennützigen Geschäftsreisen zu durstigen Menschen in der unterentwickelt gehaltenen Restwelt aus Spendengeldern finanzieren – Urlaubsreisen quasi für umsonst; wegen der guten Arbeit, die sie machen. Ist auch umweltverträglich.

    Und das es hier um „Klasenkampf“ geht – na, worum denn wohl sonst? Lest andere Webseiten, ihr Biedermännchen und -frauchen, vielleicht legt BA ja auch noch ein FCSP-Weihwasser in die Regale, um den Klassenkampf um die Rückkejr in die 1. Bonzen-Bundes-Liga zu unterstützen. Dann wäre doch wieder alles braun-weiß, oder?

    Und wenn hier anonymisiert „geantwortet“ wird, ist das ja genauso doof, weil ja keiner weiß, was für ein Weichspüler sich hinter so einem Dumpfbackenkommentar verstecken muß.

    Und „jede Aktivität“ finde ich auch nicht „doof“, wenn’s denn die richtigen sind. Und „das Geheimnis“ unseres Wissens liegt in der Dummheit der Viva-con-Agua-Fritzen, die einfach den Wasserhahn überdreht haben, in der Maßlosigkeit ihrer unappetittlichen Werbung und ihrer Missionarsstellung.

    Also: die ätzende Kritik an VcA hat also gesessen – das ist gut und das freut dann doch.

  19. 25. Dezember 2011 19:22

    Ich finde nichts darüber, wie es sich mit den Schürfrechten dieser Brunnen verhält, wer ist z.B. Eigner dieser Brunnen?
    Falls wie ich annehme, die Rechte Bei VCA bleiben, habe ich keine weiteren Fragen mehr.

  20. Rechtschreibfee permalink
    26. Dezember 2011 14:37

    Schlürfrechte.

  21. buffo permalink
    26. Februar 2014 22:22

    Rätsel für die Hardliner unter den Kritikern (die VcA scheiße finden):
    Was macht ihr, wenn ihr eine FLASCHE Wasser braucht? (Ne Flasche Wasser hat wohl jeder schon mal gekauft.)

    SCHEIßE (VcA) oder DOPPELTE SCHEIßE (Hella, Gerolsteiner, Volvic und Co) kaufen?

    Ansonsten stimme ich der Kritik grundlegend zu, aber bleiben wir in der Realität. Es wird versucht das beste im Rahmen des Systems zu erreichen – das sollte man nicht niedermachen, sondern unterstützen.

    Die Kritik hier ist eher destruktiv als konstruktiv.

    • Froschschenkelklopfer oder Das Zuckerl der Woche permalink
      27. Februar 2014 17:28

      😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆

      „Das beste im Rahmen des Systems zu erreichen!!!“

      😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆 😆

  22. Nic Brügge permalink
    28. September 2017 14:40

    Hallo,
    mich würde interessieren, was aus der Geschichte geworden ist, nachdem ein paar Jahre ins Land gegangen sind.
    Gruß
    Nic

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