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Wikileaks: Hacker Angriffe auf Mastercard, Postfinance und die schwedische Staatsanwaltschaft

8. Dezember 2010

Welt-Online berichtet über Hacker-Angriffe auf Master Card, die schwedische Staatsanwaltschaft und die Homepage der Postfinance aus der Schweiz. Hintergrund sind die Sperrungen der Spendenkonten für Wikileaks. Die Aktion der HackerInnen fand unter dem Titel „Pay-Back“ statt. Ein amüsantes Detail am Rand: Wikileaks hatte aufgedeckt das der FDP-Büroleiter von Guido Westerwelle, Helmut Metzner, vertrauliche Informationen aus den Koalitionsverhandlungen zwischen der FDP und der CDU an die US-Botschaft weiterleitete. Er wurde heute gekündigt. Derweil spielt Angela Merkel die Enthüllungen herunter.

Wikileaks-Anhänger greifen Websites an

Berlin (dpa) – Nach der Festnahme von Wikileaks-Gründer Julian Assange weitet sich der Konflikt um die Enthüllungsplattform zu einem Hacker-Krieg aus. Unbekannte Internet-Aktivisten blockierten am Mittwoch für Stunden die Website des Kreditkarten-Riesen Mastercard.

Zuvor hatte der Finanzdienstleister angekündigt, keine Zahlungen an Wikileaks mehr zuzulassen. Auch die Website der schwedischen Staatsanwaltschaft, von der der Haftbefehl gegen Assange stammt, wurde angegriffen. Sie blieb jedoch online.

Zu dem Hacker-Angriff auf Mastercard bekannte sich die «Anonymous»-Bewegung, die 2008 mit Protestaktionen gegen die Organisation Scientology bekannt wurde. Sie bezeichnete die Aktion als «Operation: Payback» und sprach von einer andauernden Kampagne gegen «freiheitsfeindliche Organisationen». 

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12 Kommentare leave one →
  1. 8. Dezember 2010 23:25

    Zu der Vergewaltigungssache nochmal. Man drückt sich seit einer Weile darum, auf die Geschichte hinzuweisen, dass Julian Assanges federführendes Vergewaltigungsopfer CIA-Verbindungen hat – ich möchte das auch nicht völlig unter den Tisch fallen lassen. Insofern will ich wenigstens auf eine gute Zusammenfassung linken. bitte sehr:
    http://www.crikey.com.au/2010/12/02/when-it-comes-to-assange-r-pe-case-the-swedes-are-making-it-up-as-they-go-along/

  2. http://213.251.145.96/ permalink
    9. Dezember 2010 13:42

    http://www.tagesschau.de/multimedia/video/ondemand100_id-video822276.html

    From Cyberwar to Classwar

  3. Anarcho-Revolutionärer-Depeschendienst permalink
    9. Dezember 2010 14:15

    Keinerlei Handhabe

    http://www.tagesschau.de/multimedia/video/ondemand100_id-video822424.html

    • 10. Dezember 2010 07:45

      ich war schon überwältigt, was so viele phreaks über die ganze welt verteilt aber „auf einem cyberhaufen“ für ne geile blockade-onlinedemo hinkriegen können! mastercard, visa, paypal sogar mitsuperweichen knien am einknicken, aber schatzeleins, das hat schon gerockt!
      auf den immer wieder neuen seiten auch bei schaiss- twitter und fb konnte man merken, wie viele da mitmischen- das war kein hack, sondern ne massen-online-blockade, gegen die das mit den abschiebefliegern damals echt winzig aussieht.
      und wie bei jeder demo gabs auch greiftrupps:
      http://www.nu.nl/algemeen/2398443/nederlandse-jongen-gepakt-wikileaks-aanvallen.html

  4. Isländerin permalink
    10. Dezember 2010 20:31

  5. Folkert permalink
    10. Dezember 2010 23:37

    Wir sollten mal mit dem Scheiß vom Cyber- oder Datenkrieg aufhören.
    Lt. meiner Zeitung von heute haben sich „mehr als 1.700 Personen“ an den Attacken gegen VISA und MasterCard beteiligt. Wahrlich eine höllen Menge Leute für so wenig Geschiß (selbst wenn da noch eine dieser digitalen Nullen fehlen sollte)! Da ist mir jede reale Demo lieber, weil für die brauche ich keinen Teilanahme-€/$ oder GBP auf die Paypal-Konten dieser Spakkos abdrücken. Wenn ich das schon höre, CyberRevolution! Als Staatsfeind brauche ich keine zehntausende pdf-Kopien von Geheimdienst-Dossiers, um zu wissen, was für einen Scheidreck die da oben machen – und das es eine Teflon-Kanzlerin und ein Außenamts-Weichei namens Westerschwelle gibt.

    • 11. Dezember 2010 09:59

      hey, Folkert, dass da nur das gescheisse über die doofen politiker drin steht, stimmt so nicht- jeden tag kommen da weitere depeschen raus, und da wird auch dem letzten, der sich dafür interessiert, deutlich, welche riesensauereien da noch alle passiert sind, – das war der – bitte weitergehn-gar nix los hier- propagandaapparat der herrschenden presse.
      mittlerweile sind da die richtigen hämmer am start – und es wird doller –

      es geht auch nicht nur um den blonden selbstdarsteller- sondern um alle spatzen, die wahrheiten von den dächern pfeifen, um sich befreienden journalismus- und welche mächte mit welchen kanonen solche spatzen von allen dächern holen wollen-

      und zwar beileibe nicht nur bei den amis, ja einige sachen wie den panzerhandel in afrika z, B. vor etwas über einem jahr, konnte ich mir durch lektüre der cables jetzt erst erklären – an den paypal, postfinance, mastercard- und visa- blockaden waren auch weitaus mehr beteiligt, als uns weisgemacht wird-
      nun geb ich dir recht, dass wir keine scriptkiddies sind, aber auch die gehören für mich dazu, – besonders, da sich anonymous jetzt auf informieren verlegt, sieht man, dass die nicht bloß hacken wollen- sondern bewegung schaffen –
      wenn an der front der freien zugänglichkeit von informationen gerade nicht so viele ernst zu nehmende kollegen, und auch anarchogenossen übrigens – arbeiten würden, könnte die wirtschaftliche macht der konzerne mit den gesetzesänderungen der staaten hier ziemlich schnell all unsere informations- infrastruktur dichtmachen, an die auch wir alten säcke uns inzwischen gewöhnt haben-
      der rollback der kontrollfreaks aus staat und geschäftemachern ist auch netzpolitisch voll im gange – noch sind sie zum glück ein wenig blöder als diese älter gewordenen script-kiddies, die heute z. B. mit linux, verschlüsselung, multiplen kommunikationsformen etc. in lockeren assoziationen so dezentral gemeinsam agieren können, dass jede zentralbehörde dagegen abkaggt!- geld- d.h. mehrere zahlungswege wurden kurzzeitig „abgeschafft“, nicht bloß deren webseiten – ein fernziel für uns!
      „Anonymous“ sind z, B. mittlerweile wieder von Ddos-Attacken auf Informationsverbreitung umgeschwenkt- wohl nen schreck gekriegt, und das scheint nicht nur mir gerade schlauer.
      (das prinzip dezentral aufn punkt kennen wir ja aus unseren strukturen – wenn eine firma in -xx-land zu den arbeitern besonders shice ist, und aus allen ländern wo genossen sind kommen aktionen zu diesem thema, solidarität von überall- dann ist der kampf vor ort gegen die aufgescheuten bonzen auch gewinnbarer )
      die lauten stimmen der ewiggestrigen, alle die die wahrheit über deren mord und totschlag verbreiten, verbieten, ja erschiessen zu wollen, sprechen da für sich- so ein pillepalle kann der ganze cablegate- kram schon daher nicht sein- lies dich da mal rein und du kriegst nen schreck, was die mächtigen arschlöcher da noch so alles auf der pfanne haben.

      • Folkert permalink
        11. Dezember 2010 12:57

        @ micha

        dann wäre es gut, darüber mal zu schreiben bzw. es zusammenzufassen.
        Und ich bleibe dabei – Internationale oder direkte Klassensolidarität ist mir hundertmal lieber als Cyper-Ddos-Attacken.
        Was die Arschlöcher noch so alles auf der Pfanne haben – so viel Phantasie habe ich leider immer noch …

  6. Anonymous permalink
    11. Dezember 2010 16:00

    hallo folkert: einige links zu den interessanten und von den tätern immer dementierten sauereien findet man weiter oben unter guardian, etliche in meinem blog, und da darüber schon viel geschrieben wurde, mach ich bei mir heute abend nur noch mal ne auswahl meiner newsposts aus facebook etc.plus der neuigkeiten von heute, wenn was heikles dabei ist. (bin gerade mobil am start, da geht das nicht) sicher geb ich dir recht, dass wir eher unsere aktionsformen gewohnt sind, und die arbeit vor ort mit den kollegen das wichtigste ist. Aber deswegen müssen wir die online-aktivisten ma nich unbedingt shice finden. Gruß, micha

  7. Recording of secret meeting between Julian Assange and Google CEO Eric Schmidt permalink
    24. April 2013 18:57

    Recording of secret meeting between Julian Assange and Google CEO Eric Schmidt

    The 23 of June, 2011 a secret five hour meeting took place between WikiLeaks publisher Julian Assange, who was under house arrest in rural UK at the time and Google CEO Eric Schmidt.

    Also in attendance was Jared Cohen, a former Secretary of State advisor to Hillary Clinton, Scott Malcomson, Director of Speechwriting for Ambassador Susan Rice at the US State Department and current Communications Director of the International Crisis Group, and Lisa Shields, Vice President of the Council on Foreign Relations.

    Schmidt and Cohen requested the meeting, they said, to discuss ideas for „The New Digital World“, their forthcoming book to be published on April 23, 2013.

    We provide here a verbatim transcript of the majority of the meeting; a close reading, particularly of the latter half, is revealing.

  8. WHO AM I - KEIN SYSTEM IST SICHER permalink
    24. September 2014 01:22

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