Zum Inhalt springen

Der 9. November 1918 – Novemberrevolution

9. November 2010

„Es lebe das revolutionäre internationale Proletariat!“

Ausgehend vom Aufstand der Kieler Matrosen, die am 29. Oktober 1918 den Befehl zum Auslaufen der Flotte verweigerten, kam es mit dem Hintergrund der Menschenschlachterei im 1. Weltkrieg zur Ausweitung revolutionärer Aufstände in zahlreichen Gebieten und Städten des deutschen Reichs. (Aber auch in anderen europäischen Ländern, wie z.B. in Ungarn). Vielerorts wurden Arbeiter- und Soldatenräte gebildet, die von Anfang an von der Sozialdemokratischen Partei mit Lügen und Verleumdungen bekämpft und schließlich durch den Einsatz der prä-faschistischen Freikorps militärisch besiegt wurden. In einigen Städten bildeten sich Räterepubliken, in welchen die arbeitende Klasse eine Form von Selbstverwaltung und direkter Demokratie praktizierte. Doch auch an eigenen Unzulänglichkeiten, wie z.B. mangelnder Organisation und Entschlossenheit – z.B. bei der Enteignung der Banken und Betriebe, scheiterte die Revolution.

Wir gedenken den Kämpferinnen und Kämpfern der Räterevolution und den Arbeiter- und Soldatenräten von vor 92 Jahren mit Zuneigung und Verbundenheit und werden uns bemühen weiterhin unseren Beitrag zur Vorbereitung der sozialen Revolution zu leisten. Dabei wissend um die verbrecherische konterrevolutionäre Politik der Parteien und ihren Taktiken zur Zerschlagung und Zersetzung der Revolution, sowie der Notwendigkeit bewusster anarcho-syndikalistischer Revolutionärinnen und Revolutionäre.

Die Rätekämpferinnen und Rätekämpfer sind nicht vergessen!

Es lebe die soziale Revolution!

Es lebe die freie Gesellschaft!

Vom faschistischen Abschaum, den Freikorps, erschossene Genossen.

Revolutionäre Arbeiter am Brandenburger Tor in Berlin.

 

12 Kommentare leave one →
  1. Nestor Burma permalink
    9. November 2010 18:39

    Sehr schön dass ihr an diesen wichtigen Moment in der Geschichte unserer Klasse erinnert. Ehre dem Andenken der Revolutionäre von 1918/19!

  2. 9. November 2010 22:24

    Mehr gibt es zum 9.11. nicht zu sagen?

    • Workingclass permalink
      9. November 2010 22:37

      Hab gerade mal bei der FAU Halle geschaut. Die sagen gar nichts zum 9.11.

      • 666 permalink
        10. November 2010 03:26

        Hauptsache Online6

    • Folkert permalink
      10. November 2010 01:44

      Solange auf der FAU Halle-Webpage Werbung für McDonalds in Hamburg erscheint, wissen wir ja woher jetzt diese Provo wieder kommt. Bin schon auf die AD-Erkenntnisse gespannt, dass der Generalstreik gegen Kapp und die verkackte NovRev. ein antisemitischer Hinterhalt gewesen sind.

      Merkwürdig nur, dass genau die entsprechenden Hetzer auf der anderen Seite der Gewehrläufe der Arbeiterklasse gestanden haben.

      Gute Nacht, Halle6!

    • 10. November 2010 13:29

      Sind in Halle Infokrieger~innen eingesickert? Das wirrt ja immer bunter, die gute alte FAU hält ja so manches aus.

    • 10. November 2010 15:15

      Mich gibts noch als Bonustrack

  3. glouton permalink
    10. November 2010 03:21

    @fauhal16:
    „Mehr gibt es zum 9.11. nicht zu sagen?“
    Na, was willste denn hören? Ja? Gut. PC-erfüllt begeben wir uns zur Nachtruhe.

  4. "Vortrag von Historiker Prof. Dr. Axel Kuhn über die Ereignisse (Ende Oktober 1918 bis Januar 1919) und die Hintergründe der Novemberrevolution; Mitschnitt einer Veranstaltung in Stuttgart im Okt. 2008." permalink
    8. Dezember 2011 11:26

    Novemberrevolution 1918 – Eine gescheiterte sozialistische Revolution

    „Vortrag von Historiker Prof. Dr. Axel Kuhn über die Ereignisse (Ende Oktober 1918 bis Januar 1919) und die Hintergründe der Novemberrevolution; Mitschnitt einer Veranstaltung in Stuttgart im Okt. 2008.“

    Quelle & Vortrag als MP3: http://www.freie-radios.net/25759

  5. Sage mir, mit wem Du umgehst ... permalink
    1. März 2012 20:16

    Sage mir, mit wem Du umgehst …

    Am 17. Februar fand in einem Berliner Hotel die Hochzeit des Hauptmanns Waldemar Pabst statt, der nach bisher unwiderlegten Meldungen dringend der Behilfe am Mord an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg verdächtig ist. Dem Feste wohnte auch der berüchtigte Hauptmann von Pflug-Härtung bei.

    Die Hochzeit stand unter dem besonderen Schutze der Soldateska, die nicht nur die Nebenräume der Festsäle sondern während der Trauung auch die Kirche bewachten.

    In dieses Hochzeitsfest platzte das folgende Telegramm des „Arbeiters“ Noske hinein:
    „Seiner treuen Stütze und dessen junger Gemahlin sendet die herzlichsten Glückwünsche.
    Reichswehrminister N o s k e
    nebst Chef des Stabes Major v. Gilsa.“

    Der Bräutigam verlas das Telegramm und triumphierte:
    „ Der lernt ja schon Manieren, na, haben wir ihn nicht gut erzogen?“

    ——

    aus: Der Syndikalist – Seite 2
    http://digital.a-bibliothek.org/Der%20Syndikalist%201918%20-%201932/01.15.29.03.1919SynD.pdf

Trackbacks

  1. Der 9. November 1918 – Novemberrevolution « KARAKÖK AUTONOME tr/ch
  2. Neues aus den Archiven der radikalen (und nicht so radikalen) Linken « Entdinglichung

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s