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1. Libertäre Medienmesse im Ruhrgebiet 03.-05.September 2010

31. August 2010
6 Kommentare leave one →
  1. Limesse-Geherin permalink
    31. August 2010 11:38

    Die hätten mal den Mühland oder jemand anderes den Text sprechen lassen sollen. Das klingt hier ja wie eingeschlafene Füße…

  2. 3. September 2010 23:00

    Gibts denn schon was zu berichten von der LIME. Kann leider selber nicht dort sein und bin neugierig 🙂 Ist jemand dort und kann was dazu schreiben?

  3. 5. September 2010 20:52

    Hier ein erster Bericht auf der Seite Anarchistischer Funke

  4. Ein anderer Besucher permalink
    6. September 2010 10:04

    Mal so ein paar unsortierte Eindrücke von der 1. Libertären Medienmesse:

    1. Bücher sind zu schwer. Besonders wenn man einen Rucksack voll davon nach Hause schleppt. Aber bei der massiven Konzentration von allem, was in deutsch, englisch und spanisch spannend ist und was man sonst nie so zu Gesicht bekommen würde, konnte ich nicht widerstehen. Die Vielzahl der Stände und das Angebot war wirklich super. Von druckfrisch bis antiquarisch,

    2. Die Veranstaltungen, die ich besucht habe, waren durch die Bank weg interessant. Ein echtes Highlight war die von Rainer Thomann zum Thema Betriebsbesetzungen bei INNSE in Mailand und der Officine in Bellinzona. Da würde es sich sicherlich lohnen, mal eine kleine Rundreise zu veranstalten. Obwohl teilweise bis zu drei Veranstaltungen gleichzeitig waren (Ich hätte auch keine Idee, wie man das anders organisieren könnte) waren es teilweise bis zu 50 ZuhörerInnen.

    3. Es hätten noch mehr Radio und Internetprojekte sein können, die sich vorstellen. Ich verstehe zum Beispiel nicht, warum z.B. yndikalismus.tk nicht da war. An der Art und Weise, wie man die Non-Print-Projekte darstellt, könnten die OrganisatorInnen noch ein wenig feilen. Vorschläge gibt es, wenn ich richtig mitgehört habe. Aber schließlich ist das ja auch noch Neuland.

    4. Die Organisation des Drumherum war super. Es gab ständig Kaffee-Infusionen vom CLK für die teilweise übernächtigten BesucherInnen, die Essen von den netten NiederländerInnen von Le Sabot hat mich ein wenig mit veganer Küche versöhnt und ich habe sogar noch einen von deren schicken Bechern mit dem lustigen Logo (http://www.nadir.org/nadir/initiativ/le_sabot/de/algemein.html) geschenkt bekommen. Es gab einen Infostand mit GenossInnen, die einem schnell und hilfsbereit weiterhelfen konnten. Überall wieselten Leute rum, die beim Schnibbeln geholfen haben, Kaffee ausgeschenkt haben, die Veranstaltungen angekündigt haben usw. Ich kenne das aus unseren Zusammenhängen auch ganz anders und war echt positiv überrascht. Kudos an die vielen jungen bis grauhaarigen OrganisatorInnen aus der Ruhr-FAU und Drumherum!

    5. Die Atmosphäre war sehr angenehm und solidarisch und ich habe viele, viele Gespräche mitbekommen, wo Leute sich ausgetauscht haben, Verabredungen getroffen haben, Projekte angeleiert haben. Der Biergarten und die Sonne haben dazu geführt, dass es da die ganze Zeit zuging, wie in einem Bienenstock, wo Ideen durch die Gegend summten. Vielleicht führt das ja dazu, dass es in nächster Zeit mehr anarchistische Archive gibt, dass sich die anarchistischen Radioprojekte besser austauschen oder dass es mehr Kontakte zu AnarchistInnen in Osteuropa gibt. Wir werden sehen.

    6. Es hätten mehr BesucherInnen sein können. Ich war die ganzen drei Tage da und könnte nicht sagen, wieviele Leute da waren. Es war immer Betrieb und die Veranstaltungen waren, wie ich schon geschrieben habe, gut besucht, aber in drei Messe-Räumen und über drei Tage verläuft sich das natürlich ein wenig. Das ist z.B. auch auf der Nürnberger linken Literaturmesse so. Es waren aber diverse Leute nicht da, von denen ich vermutet hätte, dass ich sie sehen würde. Aber ich vermute mal, dass das ein typisches Anfangsproblem nach dem Motto „Mal sehen, was das so wird und es sich lohnt, hinzufahren“ ist. Die Anarchist Book Fair in London, soll mit weniger als 200 BesucherInnen angefangen haben, heute sind es mehr als 5.000. Wer nicht in Oberhausen war, hat definitiv etwas verpasst und bekommt hoffentlich die Gelegenheit, das beim nächsten Malen nachzuholen.

    7. Weitermachen! Lasst das bitte nicht eine Eintagsfliege bleiben. Es wäre schade, wenn es nicht erneut eine solche Gelegenheit zum Schnacken, Zuhören und zum Wegschleppen schwerer Rucksäcke mit Büchern und anderen Dingen geben würde. Ich kann mir zwar ungefähr ausmalen, was das für ein Organisationsaufwand gewesen sein muss und vermute mal, dass die OrganisatorInnen jetzt akut urlaubsreif sind. Aber vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, ihnen bei einem nächsten Mal irgendwelche Arbeiten abzunehmen oder sonstwie zu helfen. Ich würde mich jedenfalls über eine 2. Libertäre Medienmesse echt freuen und verpreche schon mal, dann auch einige FreundInnen mitzubringen. Und ich könnte auch ein paar Pennplätze in einer Nachbarstadt von Oberhausen organisieren.

  5. Matze permalink
    6. September 2010 10:49

    Danke für den Bericht! Ich war leider nicht dort wegen Arbeit. Wie waren denn die Konzerte?

    • Ein anderer Besucher permalink
      6. September 2010 12:49

      Kann ich dir nicht so wirklich sagen, Hip-Hop hört sich für mich nach zwei Stücken immer gleich an. Und für Party bis in den Morgen war ich zu müde. Wegen mir hätte es aber auch nicht unbedingt ein Konzert oder eine Party gebraucht, die kann ich auch zu Hause haben. Die Mischung an Leuten und Medien aber nicht,

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