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Horst Köhler: Der treue Diener der Reichen tritt ab – bis ans Lebensende zahlt ihm die Arbeiterklasse 213.000 Euro jährlich

16. Juni 2010

Befürwortet imperialistischen Krieg für Rohstoff und Profit: Horst Köhler.

Der oberste politische Repräsentant der Bundesrepublik wurde gestern mit dem „Großen Zapfenstreich“, den höchsten „militärischen Ehren“ verabschiedet. Horst Köhler hatte in seiner staatlichen Funktion als Bundespräsident in einer Rede vor zwei Wochen die Wahrheit gesprochen, als er erklärte, das Deutschland Krieg um Rohstoff-Ressourcen führe und dies rechtfertigte. Wörtlich sagte der Christdemokrat: „Meine Einschätzung ist aber, dass insgesamt wir auf dem Wege sind, doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen negativ durch Handel, Arbeitsplätze und Einkommen. Alles das soll diskutiert werden, und ich glaube, wir sind auf einem nicht so schlechten Weg.“

15.06.2010: Militärische Ehren für den Kriegsbefürworter Horst Köhler.

Aufgrund des massiven Protestes gegen seine kriegsbefürwortende Rede trat Köhler am 31. Mai 2010 von seinem Amt als Bundespräsident zurück.

Verabschiedet wurde er von Kanzlerin Merkel und Außenminister Westerwelle. Die Laudatio hielt der sozialdemokratische Bremer Bürgermeister Jens Böhrnsen. Dieser sagte, Köhler habe „wichtige Fragen gestellt, und haben in Frage gestellt, was fragwürdig war. Die Bürgerinnen und Bürger waren Ihnen dankbar dafür.“

Köhler war vor seinem Amtsantritt als Bundespräsident Geschäftsführer des „Internationalen Währungsfonds“ (IWF), welcher in zahlreichen Ländern der Welt massiven Einfluss auf Regierungen ausübt, um dort Sozial- und Lohnkürzungen, sowie einen generellen Sozialabbau durchzuführen.

Der Krieg-für-Rohstoff-und-Profit- Befürworter Köhler erhält bis an sein Lebensende jährlich mindestens 213.000 Euro als „Ehrenpension“ aus den Steuern, die die arbeitende Klasse an den Staat abführen muss. Zusätzlich stehen dem nunmehrigen Privatmann Horst Köhler weiterhin ein Wagen, ein Fahrer, ein Büro und Personal zur Verfügung – ebenfalls bezahlt von den Steuern, welche der arbeitenden Klasse abgepresst werden.

Wikipedia-Eintrag zu Horst Köhler hier


10 Kommentare leave one →
  1. 16. Juni 2010 10:55

    Wir wolln unsern Horst Wiederham!!!

  2. 16. Juni 2010 11:10

    Unser Bismarck, der Lotse ging 1890 von Bord und wurde doch ein Volksheld!
    Man wird noch an Horst Köhler denken, wenn Deutschland in Trümmern liegt!

    Anmerkung Syndikalismus.tk: Naja, vielleicht kommt dann der Trümmer-Horst aus seinem Schloss Belevue gekrochen und stellt einen Rechtsanspruch auf die Fortzahlung seiner Pension.

  3. 16. Juni 2010 17:40

    Es muss einen Grund geben, weshalb Hr. Köhler zurückgetreten ist.
    Ich hoffe, die Wahrheit kommt irgendwann raus.

    • 16. Juni 2010 20:57

      Vielleicht war er früher auch mal zu „aktiv“ in der Kirchenkinderbetreuung.
      Aber Du hast recht, wenn Du auf Deiner Seite schreibst:
      „Zum Glück hat der Papst sich im Namen der Kirche entschuldigt! “
      Alles klar Jesus, Du kannst mich auch mal kreuzweise …………

      • Nestor Burma permalink
        16. Juni 2010 21:39

        Ich bring Nägel und Hammer.

      • Syndikalist-A permalink
        16. Juni 2010 21:59

        Achtung er rutscht, er ruscht!

  4. 17. Juni 2010 00:14

    Der Papst treibt ab!

  5. 17. Juni 2010 22:05

    weiss nicht, wo das besser hin passt, aber diese nachricht wollt ich weitergeben:

    Sprengsatz war keine Bombe
    Kriminaltechnische Untersuchung beendet
    Sprengsatz war keine Bombe

    Berlins Innensentinel bestätigt, dass bei der Demonstration am Samstag in Deutschland nicht zugelassene Pyrotechnik für Berufsfeuerwerker zum Einsatz kam. Sie war nicht extra präpariert.

    Weitere Infos: http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendId=249834712&blogId=535965127

    auch die chronologier der presseeskalation ist bei schweinetaz ausnahmsweise sauber recherchiert – hier:
    Samstag, 12. Juni, gegen 14.30 Uhr: Wuuuuuuum. Der dumpfe Knall, der auf der Demonstration „Die Krise heißt Kapitalismus“ in Berlin zu hören ist, unterscheidet sich deutlich von den scharfen Knallgeräuschen der auf Demos häufig gezündeten Böller. Doch danach passiert – nichts. Nicht einmal Krankenwagen oder Sanitäter eilen herbei. weiterlesen…

    http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/ein-dumpfer-knall-mit-folgen/

    Weitere Infos: http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendId=249834712&blogId=535965127#ixzz0r8Xw8Gfw

  6. 21. Juni 2010 14:24

    Damit wir uns nicht missverstehen: Ich glaube nicht an die offizielle Begründung für den Rücktritt von Hr. Köhler. Es muss noch andere Gründe geben. Zum Beispiel könnte es sein, dass Hr. Köhler die schnelle Unterschrift unter dem Sparpaket von über 80 Milliarden EUR setzen musste…

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