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„Er will unter sich keine Sklaven sehn – und über sich keinen Herrn“

4. April 2010

7. August 1936. Ein Symbol der Herrschaft, Verdummung und Unfreiheit in Cerro de los Ángeles (bei Madrid) wird von anarcho-syndikalistischen Milizionären exekutiert.

18 Kommentare leave one →
  1. 4. April 2010 09:26

    Sehr schönes Bild zum Ostersonntag. Ich verstehe 🙂 Von wegen Auferstehung von den Toten. die Milizionäre haben ihn zum wieder hinlegen gebracht 🙂 Sehr schön.

  2. Rudi Kargus permalink
    4. April 2010 12:43

    Eine schreckliche Symbolik, einfach auf einen unbewaffneten zu schießen. Warum haben die den nicht lieb, versteh ich garnicht, so viel Haß 🙂

  3. glouton permalink
    4. April 2010 12:50

    Das war doch sicherlich ein unschuldiges Opfer…

  4. Sado-Maso permalink
    4. April 2010 13:22

    Man sollte nicht voreilig urteilen. Vielleicht steht er da ja drauf und die Anarchisten wollten ihm nur einen gefallen tun…

  5. 4. April 2010 22:54

    großartig. 🙂

  6. 6. April 2010 18:05

    Das geilt Euch alle wiedermal so richtig auf, Ihr seid genauso wie die Taliban, als die die Buddhastatuen sprengten. Wer auf Jesus schießt ermordet auch unschuldige Kinder, die ein Kreuz als Glaubensbekenntnis tragen. Die Anarchosyndikalist_innen im spanischen Bürgerkrieg sprengten auch die Kirchen und verbrannten die Geistlichen gleich mit. In Wahrheit seid Ihr nichts weiter als anarchosyndikalistische Talibane. Wer an den Weg der Gewalt glaubt, wird Gewalt unter die Menschen tragen und keine klassenlose und gewaltfreie Welt errichten.

    Anmerkung Syndikalismus.tk: Wolltest du nicht dein Glueck woanders versuchen? Aber hast dich umentschieden. Auch recht. So ists lustiger.

    • Markus permalink
      6. April 2010 20:51

      Hallo Graswurzler,
      Du vergisst dabei aber, wie die meisten Christen es gerne tun, dass Jesus allen vier Evangelien des Neuen Testamentes zufolge selbst ein gewalttätiger Randalierer war.
      MK 11: 15-16: „Und Jesus ging in den Tempel und fing an auszutreiben, die Verkäufer und Käufer im Tempel, und die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler stieß er um und ließ nicht zu, dass jemand etwas durch den Tempel trage.“
      Oder Joh 2: 15. „Und er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle zum Tempel hinaus samt den Schafen und Rindern und schüttete den Wechslern das Geld aus und stieß die Tische um (…)“
      Wer so mit der Peitsche auf die armen Händler und Geldwechsler einprügelt, und nicht aufhört, bis sie alle das Weite gesucht haben, taugt wohl kaum zum Vorbild für streng gewaltlose AktivistInnen.
      Auch Jesus Respekt vor manchen kulturellen Gütern war leider nicht sehr viel stärker ausgeprägt, als derjenige der Genossen auf dem Foto.
      MT 24: 1 – 2: „Und Jesus ging aus dem Tempel fort, und seine Jünger traten zu ihm und zeigten ihm die Gebäude des Tempels.
      Er aber sprach zu ihnen. Seht ihr nicht das alles? Wahrlich, ich sage euch: Es wird hier nicht ein Stein auf dem anderen bleiben, der nicht zerbrochen werde.“
      Auch manche seiner Zitate verweisen auf alles andere als einen gewaltfreien Graswurzel-Aktivisten. „Glaubet nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit der Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter.“ (Mt 10:34-35)
      Fazit: Was auch immer mensch vom biblischen Jesus halten mag, zum Vorbild für Gewaltfreie taugt er sicher nicht.
      Hier ein nicht uninteressanter Text, in dem sich ein Christ mit den Schattenseiten des biblischen Jesus auseinandersetzt, wie sie im Neuen Testament sichtbar werden. Obwohl ich das christliche Weltbild des Autors nicht teile, präsentiere ich den Text hier mal, da er eine lehrreiche kritische Auseinandersetzung mit Jesus enthält, um die sich die Mehrzahl der Christen gerne drückt.
      http://bs.cyty.com/menschen/e-etzold/archiv/papers/jesusvorbild.htm

  7. Erich H. permalink
    6. April 2010 20:21

    „Wenn wir der Ausbeutung ein Ende bereiten wollen, dann müssen wir dem Staat den Garaus machen; und das nicht mit Worten, sondern mit bewaffneter Hand.“ (Herbert Wehner)

  8. 6. April 2010 22:10

    Es ist schön, dass sich an Jesus noch jemand aufgeilen kann. So brauche ich mich nicht allein zu fühlen und werde auch einmal darüber sprechen können.

  9. günther permalink
    7. April 2010 08:20

    @ graswurzler. wenn die bauern im butjadinger land (nordenham, heutiges bremerhaven und umland) von ihren pfaffen und ihrer unterdrückung unter den anweisungen durch den bischof von bremen so richtig bedient waren, wurde besagter pfaffe in die kirche gesperrt und verbrannt. ich nenne das notwehr.

  10. Graswurzler permalink
    7. April 2010 17:22

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    • 7. April 2010 18:47

      Hier, Graswurzler, sind deine echten Gefühle. Du tust nur so stark 🙂

      • Franzl permalink
        7. April 2010 19:32

        Hennes, das ist echte Köperverletzung. Auch die Kommentare bei dem Video sind ja der Hammer. Damit der Graswuzzel ein vernünftiger Mensch geworden wäre, hätten ihm seine Eltern oder seine Kommune oder was auch immer dieses Lied nicht vorspielen dürfen. Das macht einen ja Meschugge. Sicherlich wäre er nicht zum Graswuxxel geworden hätts stattdessen mehr Motorhead gegeben.

    • 7. April 2010 22:29

      Du Sexist, ich zieh dir gleich die Eier lang!

    • Amoralist permalink
      11. April 2010 13:46

  11. glouton permalink
    7. April 2010 18:24

    @ Graswurzler: Sexismus ist Scheisse.

  12. Anarchosyndikalist permalink
    7. April 2010 19:29

    @ Graswurzler

    Haste Dir das selber tätowiert?
    Kommt bei den Mädels sicher nicht so gut an, wenn das auch so Scheiße ausschaut.

  13. 9. April 2010 21:10

    Interessantes Bild, aber ihr hättet es mit den Wechslern doch genauso gemacht.

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