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BARRIKADE Nr.3 – Streitschrift für Anarchosyndikalismus erschienen

28. März 2010

Die neue, nunmehr dritte Ausgabe der BARRIKADE, Streitschrift für Unionismus, Anarchosyndikalismus und revolutionären Syndikalismus ist soeben erschienen.

Schwerpunkt der Nummer drei bildet das Thema „Sekte oder Kampforganisation“. Dazu finden sich interessante Dokumente aus den Diskussionen in der Freien Arbeiter Union Deutschlands (FAUD) im Jahre 1925 zu dieser strategischen Auseinandersetzung, die auch uns heutzutage einiges an Argumenten liefert. Weitere ausführliche Beiträge behandeln den „Fall Scala“ in Barcelona 1978 und die Aufstandsbekämpfungsstrategie des preußischen Staates. Weitergeführt aus der zweiten Ausgabe wird die historische Auseinandersetzung und Bewertung der Novemberrevolution von 1918/19 in Hamburg und deren konterrevolutionäre Verklärung durch den Historiker Paschen. Über dessen „alter Ego“ F.C. Holtz, dem Herausgeber der konterrevolutionären nationalistischen „Hamburger Warte“ wurde umfangreich recherchiert und die Ergebnisse finden sich im Heft.

Weitere Themen sind der Tod von Gustav Landauer, Buchbesprechungen über esoterischen Nationalsozialismus zum Titel „Im Schatten der Schwarzen Sonne“ von Goodrick-Clarke, sowie zu den Büchern Generalstreik von Helge Döhring und Arbeits(un)rechr von Werner Rügemer.

Wie immer sind die Beiträge gründlich recherchiert und zusammengestellt. Eine Fundgrube an Informationen und Motivation.

Barrikade Nr.3, 40 Seiten, 3.50 EUR.

Zu beziehen über den Syndikat-A Medienvertrieb

Abonnement: 3 Ausgaben – 10 €uro – ab 5 Exemplaren Wiederverkäufer/innen-Rabatt

Empfohlener Verkaufspreis in der Kolportage: 3,50 €uro (alle Preise inkl. 7% USt. und Versand) • Es gibt keine Buchpreisbindung!

10 Kommentare leave one →
  1. 28. März 2010 13:39

    Inhaltsverzeichnis der barrikade # 3 – April 2010

    Editorial ………………………………………………………………. 3

    Der »Fall Scala« Barcelona 1978 ……………………………….. 4
    Die Wandlungen des Diego Abad de Santillán ………………. 7

    Gustav Landauers Ende ……………………………………………… 8

    Schwerpunkt-Thema:
    Kampforganisation oder Sekte – FAUD-Diskussion 1925 ……. 10

    Der lange Schatten des F.C. Holtz ………………………………… 26
    Alarm und Freie Sozialisten – Hamburg 1919 …………………. 28

    Preußens Aufstandsbekämpfung – 2 Dokumente ……………. 39/40

    Rezensionen:
    – Peter Kuckuk zu „Frieden, Freiheit, Brot“ von J. Paschen ……. 32
    – „Im Schatten der Schwarzen Sonne“ von Goodrick-Clarke ….. 35
    – „Generalstreik!“ sSowie „Arbeits-Un-Recht“ ………………………… 37

    Ich gehe mal davon aus, das die druckfrische Ausgabe spätestens
    nach Ostern beim Syndikat-@ erhältlich sein wird. Über viele
    Bestellungen freuen wir uns natürlich.

    Im übrigens können wir noch Rezensent/innen und Mitstreiter
    oder Streiterinnen gebrauchen, die die Streitschrift verkaufen.

    Als dann, schönen Sonntag noch!

  2. Kickersfan permalink
    28. März 2010 19:27

    Ok…zu aktuellen Themen findet sich wohl nichts in der Barrikade. Aber das Heft klingt spannend und ich werds mir sicher zulegen. Rot-Weisse Grüße.

    • Arie Hahn permalink
      28. März 2010 20:10

      Die Stuttgarter Kickers tragen blau-weiss. Die Berliner Fans haben es einfacher, da stehen die Farben im Namen mit drin: Blau-Weiss 90 Berlin 🙂

  3. glouton permalink
    28. März 2010 19:28

    Ich freu mich immer wieder auf die Barrikade, allerdings finde ich Themen zur aktuellen anarcho-syndikalistischen Bewegung und ihren Entwicklungsmöglichkeiten eindeutig unterrepräsentiert. (Wink mit dem Zaunpfahl)

    • 28. März 2010 19:55

      @ glouton und Kickersfan (welche überhaupt, Emden oder Sturgatt?):
      Es könnten ja mal Manuskripte kommen oder Ideen, Versatzstücke, aktuelle Rezensionen … es ist ja nicht so, dass ich/wir keine „fremden“ Beiträge annehmen würden. Bei mehr Material würde ja auch nichts gegen ein dreimal jährliches Erscheinen sprechen, allerdings müßten dann auch die Verkaufszahlen etwas anziehen.

      Aber ihr könnt davon ausgehen, dass in der kommenden Ausgabe No. vier ein längerer aktueller Beitrag zur AS-Perspektive und Strategie & Taktik nicht zu übersehen sein wird. Versprochen, es wird ja schon dran geschrieben.

      Aber es bleibt dabei: wer seine Geschichte nicht kennt, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen, meist passiert das leider eben nur als Farce und böses Da-Ja-Vue (oder wie mensch das schreibt).

      • 28. März 2010 20:32

        Weder Stuttgart noch Emden (auch wenns wegen dem Namen natürlich eine Portion grundsätzlicher Symapthie gibt). Ne… ich bin Fan und Mitglied der Offenbacher Kickers!! Der einzige echte Fussballclub der keine Ultras hat und braucht. Wir machen die Stimmung ohne Vorturner!! Leider gabs gegen Scheiss-Unterhaching ne herbe Heimniederlage.
        Solidarische Grüße an euch hier.

    • Ding Dong permalink
      28. März 2010 20:11

      Wieso, der Paschen lebt doch noch….

      • Leo Lerche permalink
        28. März 2010 20:33

        @ Ding Dong

        Genau richtig, wenn Paschen allerdings die Rezension seines Buches durch Peter Kuckuk lesen sollte, trifft ihn möglicherweise der Schlag. Seine Verlegerin wird auf jeden Fall zwei Flaschen Rotwein zum Runterspülen benötigen und eine Großpackung französischer Taschentücher. Als Historiker dürfte Paschen erledigt sein, aber das ist ja nur die unwesentliche Meinung eines ebenfalls längst vergilbten Jenossen.

        Achso, drei weitere Rezensionen befassen sich mit aktuellen Themen – und einige der CNT-Spalter von 1978 leben ebenfalls noch (was ich ihnen ja nicht missgönne).

        Meine Fußball-Farben sind übrigens Schwarz-weiß-rot, Altona 93 forever!

  4. 28. März 2010 20:56

    Ich bin kein Fan von irgendeiner Mannschaft, aber immer gegen den FC Bayern 😉
    Selber spielen macht mehr Spaß, selbstorganisiert versteht sich.

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