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„Aber einmal folgt ihnen wie dem Gewitter der Atem der befreiten Erde“

19. Januar 2010

„ABER EINMAL FOLGT IHNEN WIE DEM GEWITTER DER ATEM DER BEFREITEN ERDE“

Das Russische Akademische Jugendtheater (RAMT) widmete am 16. Januar ihre Aufführung dem Andenken von Stas und Nastja. Das aufgeführte Stück von Tom Stoppard „Die Küste der Utopie“ beginnt im ersten Teil in Prjamuchino – dem Geburtsort Michael Bakunins. Ein Ort mit dem auch Stas und Nastja verbunden waren. Im Rahmen der alljährlichen vom Bakunin-Fond veranstalteten „Prjamuchino-Lesungen“ hielten dort jeweils 2007 und 2008 Stas und Nastja Vorträge. Stas war schon 1996 und 2001 mit seinen Gefährten am Wiederaufbau des Bakuninschen Gutsparkes beteiligt. Während Nastja zuletzt aktiv am „Awtonomnoje Dejstwije“ in Moskau – einer libertär-kommunistischen Organisation teilgenommen hat, erzählte Stas seinen anarchistischen Freunden gern, dass er „Sozialdemokrat“ sei. Seinen sozialdemokratischen Freunden erzählte er wiederum, er sei „Anarchist“.

Ein Jahr nachdem feige Killer Stas und Nastja aus dem Leben gerissen haben, hat sich die Situation in Russland etwas geändert. Dem russischen Staat beginnen die von ihm hochgezüchteten rechtsextremen Mörderbanden lästig zu werden – in diesem Kontext ist auch die Verhaftung der beiden militanten Nazis Chasis und Tichonow zu sehen, die aktuell als Täter präsentiert werden.

Wir wissen nicht wer die Täter sind, wir wissen aber wer unsere Gegner sind. Und eines Tages wird die Rechnung beglichen.

Siehe auch 19jan.ru


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