Schwarz-Roter Ticker (61) [4 Meldungen]
Südafrika: Klassenkampf in Platinummine
Das schreibt die kapitalistische FAZ zu dem Streik der Minenarbeiter: “Ein illegaler Streik bei Impala Platinum in Südafrika ist eskaliert. Der zweitgrößte Platin Förderer der Welt hat 17.000 Mitarbeiter entlassen. Jetzt folgen steigende Platinpreise. [...] Der illegale Streik zog schnell weitere Kreise, bald arbeitete niemand mehr auf dem Minengelände. Impala Platinum schaute sich das nicht lange an. 17.000 Mitarbeiter wurden fristlos entlassen, weil sie nicht zur Arbeit erschienen waren. Massenkündigungen nach nicht genehmigten Streiks sind in Südafrikas Bergwerksbranche nicht ungewöhnlich. In der Regel werden die meisten Arbeiter danach wieder beschäftigt, wobei sie freilich über die Jahre hinweg angesammelte Ansprüche auf Bonuszahlungen oder Renten verlieren. In der Rustenburg-Mine aber heizte dieser Schritt die Stimmung noch zusätzlich an.Tatsächlich handle es sich um eine Rebellion gegen NUM, sagte Brown. Die Arbeiter werfen ihrem bisher einzigen Interessensvertreter Verrat vor. Eigentlich stünden die Gewerkschaftsführer auf Seiten des Managements, beschwerten sich Demonstranten auf der Straße. Kurzum stellten sie ein eigenes Komitee auf, um ihren Forderungen Gehör zu verschaffen. Komplizierter wird die Sache noch durch das plötzliche Auftauchen einer kleineren Gewerkschaft, der Association of Mine Workers and Construction Union (Amcu), die sich mit den abtrünnigen NUM-Mitgliedern solidarisiert. „Denen geht es nur darum, Leute zu rekrutieren“, beschwerte sich Sydwell Dokolwana, NUM-Regionalsekretär in Rustenburg, „sie sind einfach hierher gekommen und haben den Leuten versprochen, bis zum Tod für deren Forderungen kämpfen zu wollen“. Amcu hat schon des Öfteren als Außenseiter Streiks angezettelt, beispielsweise in den Bergwerken von Xstrata oder auf Baustellen des Baukonzerns Murray&Roberts. Impala lehnt bisher Gespräche sowohl mit dem inoffiziellen Arbeiterkomitee als auch mit Amcu ab, weil beide nicht als Vertreter der Belegschaft legitimiert sind.” (FAZ)
Schäuble packt ein – Sozialkürzungen sollen Schuldenbremse vorfristig möglich machen
Während die bundesdeutsche Öffentlichkeit derzeit auf den Rücktritt des Bundespräsidenten und dessen Folgen fixiert ist, plant Finanzminister Schäuble weitere soziale Einschnitte. Er möchte den für 2016 festgeschriebenen Start der sogenannten Schuldenbremse um zwei Jahre vorziehen. Mit der im Grundgesetz verankerte »Schuldenbremse« – 2009 von der Föderalismuskommission beschlossen – soll die strukturelle jährliche Nettokreditaufnahme des Bundes auf maximal 0,35 Prozent des Bruttoinlandsproduktes zurückgefahren werden. Für die Länder wird die Nettokreditaufnahme ganz verboten. (Neues Deutschland)
Internationaler Solidaritätstag gegen die Entlassung von Arbeitern bei ABB Cordoba
Am Freitag, den 17. Februar 2012, kam es zu einem internationalen Tag der Solidarität, zudem die IAA aufgerufen hatte. Mit Protestposten in mindestens sechs verschiedenen europäischen Ländern und der Besetzung einer ADECCO-Niederlassung im spanischen Valladolid demonstrierten GewerkschafterInnen und SympathisantInnen gegen die ungerechtfertigte Entlassung von 34 ArbeiterInnen aus einer Maschinenbaufabrik des Unternehmens ABB in Cordoba und erhoben Einspruch gegen die Entsendung von Streikbrechern durch das transnationale Leiharbeitsunternehmen ADECCO. In Moskau waren die AktivistInnen erheblichen Repressionen ausgesetzt. Der russischen Sektion der IAA (KRAS) waren nicht mehr wie fünf Personen erlaubt und ein privater Sicherheitsbeamter gängelte die Beteiligten. In Deutschland organisierten Mitglieder der Freien ArbeiterInnen Union (FAU) Protestposten in Halle, Hamburg und Berlin. In der französischen Hafenstadt Can beteiligte sich das lokale Syndikat der CNT-AIT an den Protesten. Die Związek Syndykalistów Polski (ZSP) ging in Warschau, Katowice, Sosnowiec und Gliwice auf die Straße, wobei sie von Mitgliedern der Federacja Anarchistyczna unterstützt worden ist. Befreundete GenossInnen des Vrije Bond in den Niederlanden organisierten einen Protestposten in der Stadt Ghent und in Amsterdam gab es eine Kungebung der Anarchistische Groep Amsterdam (AGA) mit dem Aufruf „Staking breken? Adecco breken!“ – Streik brechen? Adecco brechen! (Linksunten Indymedia)

















Die neue Wohnungsnot
Über 600 Kältetote in Ost- bzw. Ostmitteleuropa erregten zuletzt großes Aufsehen. Gleichzeitig explodiert die Zahl der Obdachlosen in Griechenland, das von der EU und dem IWF „kaputtsaniert“ wird, geradezu. Dort ist es zwar wärmer als im Osten des Kontinents, ein Leben auf der Straße aber nicht minder beschämend, besonders für jene „Neuarmen“, die als unmittelbare Opfer der rigiden „Sparauflagen“ des Finanzimperialismus vom sozialen Absturz betroffen sind. Auch hierzulande sind erfrorene und an offenen Feuern verbrannte Obdachlose zu beklagen, ohne dass sich Politik und Öffentlichkeit bisher ernsthaft mit dem Problem beschäftigt hätten. Dabei gehört eine warme Wohnung aufgrund der klimatischen Gegebenheiten bei uns zur verfassungsrechtlich geschützten Menschenwürde. Sein Obdach etwa im Falle der Überschuldung durch eine Zwangsräumung zu verlieren bedeutet einen Schritt in die absolute, extreme oder existenzielle Armut. Von Christoph Butterwegge.
Mehr…http://www.nachdenkseiten.de/?p=12280#more-12280
In den Krisenstaaten sollen die Einkommen sinken und das Arbeitsrecht gelockert werden. Ganz ähnlich ging auch der IWF vor 30 Jahren vor. [...]
Als Kanzlerkandidatin hat Merkel Anfang 2005 in der Financial Times Deutschland einen sehr grundsätzlichen Aufsatz (“Das Prinzip der individuellen Freiheit”) veröffentlicht. In dem Text vertritt sie den Standpunkt Friedrich August von Hayeks (des bedeutendsten Vorkämpfers des Neoliberalismus): Die “historische Mission” von Hayeks Werk “Die Verfassung der Freiheit” sei mit dem “Zusammenbruch der sozialistischen Diktaturen” zu einem Teil erfüllt. “Der andere Teil ist dagegen heute Gegenstand heftiger Diskussionen. Denn die Vorzüge des Wohlfahrtsstaates werden in der politische Diskussion mehr denn je abgewogen gegen die daraus folgenden Probleme einer hohen Staatsverschuldung und einer Lähmung der wirtschaftlichen Antriebskräfte.” Ausführlich kritisiert sie in ihrem Beitrag den “ungezügelten Ausbau des Wohlfahrtstaates”.
Quelle: ZEIT http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-02/sparpolitik-krisenlaender/komplettansicht
http://www.neues-deutschland.de/artikel/218947.schaeuble-packt-ein.html?action=print
20.02.2012 / Wirtschaft/Soziales / Seite 9
Schäuble packt ein: Sozialkürzungen sollen Schuldenbremse vorfristig möglich machen
Von Dieter Janke
Während die bundesdeutsche Öffentlichkeit derzeit auf den Rücktritt des Bundespräsidenten und dessen Folgen fixiert ist, plant Finanzminister Schäuble weitere soziale Einschnitte. Er möchte den für 2016 festgeschriebenen Start der sogenannten Schuldenbremse um zwei Jahre vorziehen.
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http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&dig=2012/02/17/a0100&cHash=a083760eed
17.02.2012
Ihr ganz persönliches Drama
Vor zwei Jahren hatte der Athener Stadtteil Glyfada noch keine Armenküche. Heute geben die Helfer 2.000 Mahlzeiten täglich aus
AUS ATHEN RODOTHEA SERALIDOU
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http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2012/feb/19/nick-cohen-greece-european-union-crisis/print
Greece is being destroyed by ‘respectable’ fanatics
The EU, which boasts that solidarity is its founding principle, is forcing Greece into destitution and chaos
Nick Cohen, The Observer, Sunday 19 February 2012
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Erinnert sei an die “Strategie der leeren Kassen” (Wirtschaftsideologe Herbert Giersch)
http://www.heise.de/tp/druck/mb/artikel/36/36421/1.html
Berlin: Neuer Flughafen-Asylgewahrsam fürs “Gesamtkonzept”
Birgit v. Criegern 20.02.2012
Der Bund gibt vor, die Länder führen aus, während Kritik an “Abschreckungspraxis” meist nichtstaatlich bleibt
In Berlin-Schönefeld läuft der Ausbau zum neuen Großflughafen BER Willy Brandt und zieht zur Stunde die Erörterung der Flugrouten mit ihren regionalen Auswirkungen nach sich. Im Vordergrund steht außer der “Lärmdebatte” die Öffnung für den Großtourismus, die etwa von Flughafenchef Rainer Schwarz und den Landesregierungen vor rbb-Kameras gerne beworben wird.
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http://www.heise.de/tp/blogs/8/print/151465
Gauck – kein Freund der Erwerbslosen?
Nach seiner Nominierung melden sich auch die ersten Kritiker des Rostocker Theologen zu Wort, die ein “blaues Wunder” mit Gauck befürchten
Peter Nowak 20.02.2012
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http://www.heise.de/tp/druck/mb/artikel/36/36442/1.html
Immaterialgüterrechtsverstöße von Internetkontrollextremisten
Peter Mühlbauer 20.02.2012
Das Wiki Netend sammelt “Momente, in denen die Kreuzritter der Inhaltsverwerter selbst schwach wurden”
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http://www.heise.de/tp/druck/mb/artikel/36/36445/1.html
Siemens, Desertec und die Nato
Christoph Marischka 20.02.2012
Gemeinsam Märkte erschließen in “Gebieten ohne Selbstregierung”? [Westsahara]
Office worker’s survival guide (via libcom.org)
The modern office is fraught with dangers. From the risk of getting fired, to stress, repetitive strain injury (RSI), mindnumbing boredom and more. This helpful guide from libcom.org will help you navigate these hazards to a happy work life, and perhaps a slightly better world… Quelle: http://libcom.org/blog/office-workers-survival-guide-20022012
Die Tagebücher des Erich Honecker
Fast 18 Jahre nach seinem Tod werden nun auch die letzten Aufzeichnungen von Erich Honecker veröffentlicht. Verfasst nach dem Sturz, verfasst im Gefängnis von Berlin-Moabit.
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9560496
Auf dem Weg in eine andere Republik (von Christoph Butterwegge)
Vor genau zehn Jahren setzte Rot-Grün die Hartz-Kommission ein. Ihr Gesetzespaket war der gravierendste Eingriff in das deutsche Sozialsystem der Nachkriegszeit Quelle: Freitag >> mehr http://www.freitag.de/politik/1207-auf-dem-weg-in-eine-andere-republik
Kommentar Querulant:
Aktuelles Beispiel Fraport AG. Im Laufe der Jahre haben einheitliche Unternehmen sich immer mehr zersplittert, um die Löhne drücken zu können. Nun beschweren sie sich darüber, daß es keinen einheitlichen Tarifvertrag mehr gibt, daß die von ihnen herbeigeführte Zersplitterung dazu führt, daß eine kleine Gewerkschaft den ganzen Betrieb lahm legen kann. Ist das nicht witzig? Weniger witzig ist jedoch, daß selbst dieser eindeutige Zusammenhang niemandem aufzufallen scheint, außer der Fraport Ag selbst, die ihn aber wohlweislich verschweigt.
Solidarität mit Angelika-Maria Konietzko
Es ist unfassbar, was diese Frau seit sechs Jahren erlebt hat. Klar und sachlich schildert Angelika- Maria Konietzko ihre Situation, als sich am Freitag, den 10.2.2012 im attac-cafe in Berlin- Friedrichshain ein Solidaritätskomitee bildet. „Ich werde mich nicht brechen lassen“, so Konietzko. Sie hat sich gegen unhaltbare Zustände in der Pflege aufgelehnt, nun soll sie am 28. Februar dafür ins Gefängnis.
Die Vorgeschichte
Im September 2011 gab es einen Aufschrei in Neukölln, in dem Sektor der ambulanten Pflegedienste hätten sich mafiöse Strukturen herausgebildet, so der Sozialstadtrat Büge. Er gehe davon aus, dass die Hälfte der ambulanten Dienste bei den Kassen Leistungen abrechneten, die nie erbracht worden seien. Allein in seinem Bezirk wären die Pflegekassen im Jahr um bis zu fünf Millionen Euro geprellt worden. Auch der Senat beschäftigte sich mit dem Thema.
Angelika- Maria Konietzko hat sich gegen solche Zustände in der Hauskrankenpflege Berlin Mitte HS GmbH gewehrt, nur ihr glaubt fast niemand. Im Gegenteil: Ihr droht Erzwingungshaft, da sie nicht bereit ist, die Kosten für verlorene, mittlerweile rechtskräftige Urteile zu zahlen und eine eidesstattliche Versicherung verweigert. Kosten, die Ergebnis von Prozessbetrug des Arbeitgebers und von Fehlurteilen durch Gerichte sind. Konietzko fordert die Aufklärung des Prozessbetrugs durch eine Neuaufnahme des Verfahrens.
Der Unternehmensbetrug der Hauskrankenpflege Berlin Mitte HS GmbH
Seit 1999 verspricht das Unternehmen eine 24- Stunden- Versorgung für Demenzkranke. Die Pflegekräfte müssten also über die gesamte Zeit präsent sein. Stattdessen unterschrieb die Hauswirtschafterin Konietzko am 1.2.2001 einen Arbeitsvertrag, der drei Stunden Arbeitsleistung und den Rest als Bereitschaftsdienst vorsah. Der Stundenlohn betrug 6 Euro, ab 2003 6,77 Euro Brutto pro Stunde. Der Arbeitgeber zahlte statt 11 nur 10 Stunden für die Nachtschichten. Lohn für die notwendige Nachtwachenleistung verweigerte er. Zuständigkeiten in der Pflege waren nicht geklärt. Das alles kritisierte Angelika- Maria Konietzko.
Die Pflegexpertin Adelheid von Stösser, Gründerin und Vorsitzende des Pflege-Selbsthilfeverbandes, unterstützt die Kritik von Konietzko. Die Hauskrankenpflege Berlin Mitte könne als Einrichtung der Sozialen Pflegeversicherung nur zugelassen werden, wenn die pflegebedürftigen Bewohner ständig unter der Obhut einer ausgebildeten Pflegekraft stehe. Die Schreiben des Anwaltes der HKP an die Gerichte lieferten den Beweis für eine geradezu betrügerische Art, in der dieses Unternehmen nicht nur mit Mitarbeitern, sondern auch mit den Demenzkranken und ihren Angehörigen/ Betreuern umginge. Man kann davon ausgehen, dass es darum geht, sich ähnlich wie in den Neuköllner Fällen Geld anzueignen…
Zersetzungsmaßnahmen von Seiten des Geschäftsführers Seibold und des Rechtsantwalts Hartmann gegen Frau Konietzko
1. Mobbing bis zur Arbeitsunfähigkeit von Juni bis September 2006, auch der Betriebsarzt verweigerte jegliche Unterstützung
2. unangemeldeter Hausbesuch des Geschäftsführers, nötigte sie die erste Abmahnung zu unterschreiben, zog diese im ersten Gerichtsverfahren wieder zurück
3. Der Rechtsanwalt der HKP überrumpelte unangemeldet Frau Konietzko während der Nachtschicht, sie solle dem Auflösungsvertrag zustimmen. Er drohte, wenn sie weiter zur Arbeit komme, werde für sehr unangenehme Arbeitsbedingungen und auch für Kündigungsgründe gesorgt.
4. Frau K. meldete sich am 13.12.2006 arbeitsunfähig, der Rechtsanwalt rief 5 Minuten später an, um sie erneut unter Druck zu setzen. Frau Konietzko legte auf, 4 Stunden später erhielt sie die 2. Abmahnung.
5. Das Mobbing hörte nicht auf, sie erhielt zwei weitere Abmahnungen. Frau Konietzko erlitt erneut eine Depression und war zehn Wochen in einer Klinik.
6. Seit 2007 kämpft Frau Konietzko vor Gericht um ihre Rechte. Sie reichte bisher Klagen gegen die HKP wegen der Abmahnungen, des Mobbings, des nichtbezahlten Lohns und der Kündigung ein. Der Arbeitgeber und Anwalt versuchen seither Frau Konietzko zu psychiatrisieren, sie als untragbar und unzurechnungsfähig darzustellen. Gegenüber der Pflegeexpertin Fr. Stösser erwähnte der Anwalt ernsthaft, Konietzko entmündigen zu lassen. Sie schrieben an Interessensverbände der Pflege, an Behörden und an Gerichte. Dem Integrationsamt ließen sie neun Seiten Anschuldigungen zu kommen. Die Kündigungsschutzklage wurde vom Arbeitsgericht Berlin abgewiesen. In diesem Urteil, ohne ärztliche Untersuchungsgrundlage !, heißt es, Frau Konietzko hätte eine Psychose entwickelt, aus der sie nicht mehr herauskomme. Das Gericht bestreitet, dass die Erkrankung, d.h. Depression und nicht Psychose !, durch das Mobbing, also den Psycho-Terror von Arbeitgeber und Anwalt entstanden sei.
7. Die HKP versuchte, sie mit mehreren Klagen juristisch mundtot zu machen, was jedoch scheiterte.
8. Das Verfahren wegen des nicht bezahlten Lohns verlor Konietzko jedoch. Die anstehende Erzwingungshaft betrifft dieses Verfahren.
Die Erzwingungshaft
Am 28. Februar erwartet man Angelika- Maria Konietzko im Knast, da sie für die berufliche „Rufschädigung“, den Ausschluß aus der Arbeitswelt und die soziale Verarmung nicht noch zahlen möchte, während sich die Täter als „Ehrenmänner“ mit sauberer Weste präsentieren können.
mehr infos/Solidaritätskomitee: http://konietzko.blogsport.de/
Syrien und der Westen – Neue Thesen zum Freiheitskampf
Günter Meyer, Leiter des Zentrums für Forschung zur arabischen Welt an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, ist überzeugt: Die Oppositionellen in Syrien werden vom Westen ausgerüstet und logistisch unterstützt. Es geht um starke geopolitische Interessen des Westens in diesem Raum. Wir haben mit ihm gesprochen.
Quelle: 3sat Kulturzeit http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/160642/index.html
US-Heimatschutzministerium will ganze Städte überwachen von Florian Rötzer 22.02.2012
Von Drohnen aus soll eine Fläche von vier Quadratkilometern dauerhaft beobachtet und Ziele verfolgt werden können In Deutschland hat die Bundesregierung bereits die Weichen für die Verwendung von großen, bis zu 1500 kg schweren Drohnen gestellt. Letzte Woche wurde im Bundestag mit den Stimmen von CDU/CSU, FDP und SPD ein Gesetz verabschiedet, nach dem Drohnen normalen Flugzeugen gleichgestellt und so prinzipiell im deutschen Luftraum zugelassen werden können (Bundestag genehmigt den Einsatz von Drohnen). Quelle: Telepolis http://www.heise.de/tp/artikel/36/36314/1.html
Überwachung in Deutschland
Bundesregierung plant Ausbau der Drohnenflotte
Hightech-Spione am Himmel: Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen verfügen Bundeswehr und Polizei über 331 Drohnen zur Überwachung aus der Luft. Mit Hochdruck soll die Flotte ausgebaut werden. Bald könnten die Flieger auch im zivilen Luftraum unterwegs sein. Von Veit Medick Quelle: Spon mehr…http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,816644,00.html
Amerikas politischer Aufschwung von Tomasz Konicz 22.02.2012
Bis zu den Wahlen im kommenden Herbst werden die Vereinigten Staaten einen Wirtschaftsaufschwung erfahren – koste es, was es wolle Das einflussreiche Wirtschaftsmagazin Forbes übte Mitte Februar harsche Kritik an dem Haushaltsentwurf, den US-Präsident Obama für das laufende Fiskaljahr vorstellte. Wenn man der Ansicht sei, dass steigende Regierungsausgaben, ein Rekorddefizit und rasch anschwellende Schuldenberge, die mit erhöhten “Steuern auf Arbeitgeber, Investoren und kleine Geschäftsleute” einhergingen, den “Schlüssel zum Wirtschaftswachstum” bildeten, dann sei “Obama der richtige Mann”, schäumte das neoliberale Wirtschaftsblatt in einem Leitkommentar. Es seien derzeit schlicht die “Regierungsausgaben, die den Wirtschaftsaufschwung antreiben”, so der Forbes-Kommentator. Quelle: Telepolis http://www.heise.de/tp/artikel/36/36448/1.html
Die permanente Rettungszone feiert einen weiteren Sieg, das nächste Rettungspaket von 130 Mrd. Euro für Griechenland ist durch, wie zu erwarten war, die falsche Strategie der Troika in Bezug auf Griechenland bleibt am Leben und das griechische Elend innerhalb der Eurozone geht in die Verlängerung. Die Beteiligung der privaten Gläubiger erfolgt etwas höher als erwartet, sie verzichten auf 53,5% der Forderungen, alles in allem kommen -107 Mrd. Euro von der Schuldenuhr runter. Allerdings müssen die einzelnen Gläubiger dem Schuldenschnitt noch zustimmen, die Umsetzung des Forderungsverzichts und die Umwandlung des “Restes” der Forderungen von 93 Mrd. Euro in neue langlaufende Anleihen ist ein zeitraubende Angelegenheit.Ein den Finanzministern der Eurozone vorgelegtes streng vertrauliches Papier (Preliminary Debt Sustainability Analysis) der Troika (IWF, EU, und EZB) vom 15.02.2012 verdeutlicht die Dramatik und die Hoffnungslosigkeit der Situation. Selbst in diesem Bericht, wird im optimistischen Baseline Szenario nur mit einem Absenken der Bruttostaatsschulden auf 129% des nominalen BIPs bis 2020 gerechnet. Im negativeren Alternative Scenario (Downsideszenario) sinkt allerdings bis 2020 der Bruttoschuldenstand nur auf 159% des nominalen BIPs, aber zuvor in 2015 klettert er noch auf 178%! Diese Rettung ist schon jetzt reine Makulatur, kleinste externe Schocks werden die Verlautbarungen in Luft auflösen lassen und zum Ziel einer relevanten Schuldenverringerung werden sie nicht führen. In dem Papier der Troika wird der Finanzierungsbedarf Griechenlands bis 2020 mit gewaltigen 245 Mrd. Euro angegeben. Allein 50 Mrd. Euro werden als Rekapitalisierung für die griechischen Banken benötigt. Die Troika stellt in dem Papier fest, dass sich die makroökonomischen Aussichten in Griechenland wesentlich verschlechtert hätten! Daran wurde seitens der Troika auch hart gearbeitet, denn mit dem rigiden Spardiktat tat sie alles, um die griechische Wirtschaft in die Depression zu bringen, was einem realistischen Weg zu einer Schuldenabsenkung klar konterkariert. (…)
Quelle: Querschuesse http://www.querschuesse.de/griechenland-gerettet-wahnsinn-ohne-ende/
http://gis.blogsport.de/2012/02/21/griechenland-stalinisten-ermoeglichen-nazis-den-zutritt-zu-einer-streikveranstaltung/
http://www.jungewelt.de/2012/02-22/120.php?print=1
22.02.2012 / Thema / Seite 10
Stunde der Technokraten
Hintergrund. Vor zehn Jahren nahm die sogenannte Hartz-Kommission ihre Arbeit auf
Helga Spindler
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http://www.jungewelt.de/2012/02-22/116.php?print=1
22.02.2012 / Titel / Seite 1
Lohnausgleich verlangt (Leiharbeit)
Daniel Behruzi
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http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/2.220/mehr-alte-erwerbstaetige-deutsche-arbeiten-immer-laenger-1.1290057
Mehr alte Erwerbstätige Deutsche arbeiten immer länger
21.02.2012, 18:12
Von Detlef Esslinger und Claus Hulverscheidt, Berlin
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http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/-fortschrittsreport-altersgerechte-arbeitswelt–die-rente-mit-67-entzweit,10808230,11682302,view,printVersion.html
Wirtschaft – 21.02.2012
“Fortschrittsreport Altersgerechte Arbeitswelt”: Die Rente mit 67 entzweit
Von Stefan Sauer
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http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/gesundheitswesen-pfleger-uebernehmen-jobs-der-aerzte,10808230,11680310,view,printVersion.html
Wirtschaft – 21.02.2012
Gesundheitswesen: Pfleger übernehmen Jobs der Ärzte
Von Daniel Baumann
Wunden checken, Überweisungen schreiben, Behandlungen empfehlen: Manche medizinischen Aufgaben dürfen künftig Pfleger übernehmen. Die Ärzte sind davon nicht begeistert.
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http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=bl&dig=2012/02/21/a0150&cHash=539a84601b
21.02.2012
Wenig Hilfe in der Not
OHNE WOHNUNG Immer mehr Menschen aus Osteuropa leben in Berlin als Obdachlose. Im Gegensatz zu Deutschen fallen sie durch alle sozialen Netze
MORITZ WICHMANN
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http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-02/kirche-christen-berufsfreiheit/komplettansicht?print=true
Arbeitnehmer im Kirchendienst Christlich auch nach Dienstschluss
Religiöses Recht im Alltagsleben – das ist keine neue Idee von Muslimen. Der Fall einer Kita-Leiterin zeigt, wie die christlichen Kirchen ihr eigenes Recht durchsetzen.
Von: Hermann Horstkotte
20.02.2012 – 14:45 Uhr
Alles gesparte Geld muss über Kredite zurück in den Geldkreislauf gelangen, anderenfalls bricht die Volkswirtschaft zusammen. Weil aber die Geldvermögen, die sich bei nur wenigen Prozent der Bevölkerung konzentrieren, durch Zins und Zinseszins anwachsen, muss auch die Gesamtverschuldung exponentiell wachsen. Und da der mittelständischen Privatwirtschaft die Schulden bereits „Oberkante Unterlippe“ stehen, muss sich der Staat weiter verschulden, um den Geldkreislauf aufrechtzuerhalten. Wer ernsthaft an eine staatliche „Schuldenbremse“ glaubt, leidet an Realitätsverlust. Eine Reduzierung der Verschuldung bedingt eine spiegelbildliche Reduzierung der Geldvermögen! Sozialistische Bestrebungen, dies durch eine so genannte „Vermögensteuer“ oder gar Zwangsenteignung zu erreichen, sind im 21. Jahrhundert nicht mehr als zivilisiert zu betrachten, abgesehen davon, dass sie nur eine drastische Symptombekämpfung darstellen und die Ursache des Problems gar nicht antasten. Und welcher leistungsbereite Mensch will in einem Staat leben, in dem das, was man sich über Jahrzehnte aufgebaut hat, immer wieder enteignet wird, sobald es „Big Brother Staat“ nicht mehr in den Kram passt? Die freiheitliche Antwort auf das Problem der Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz (Kapitalismus) formulierte der bedeutendste Ökonom der Neuzeit, Silvio Gesell, mit den folgenden Worten:
„Das Geld schafft das Proletariat, nicht weil die Zinslasten das Volk um Hab und Gut bringen, sondern weil es das Volk gewaltsam daran hindert, sich Hab und Gut zu schaffen.“
Bevor wir verstehen können, was damit gemeint ist, machen wir uns erst einmal bewusst, was höchstwahrscheinlich noch in diesem Jahr passieren wird, wenn es nicht gelingt, den exponentiellen Anstieg der Geldvermögen und damit auch der Verschuldung auf friedlichem Wege zu reduzieren:
http://opium-des-volkes.blogspot.com/2012/01/2012.html
DAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA
HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA
HAHAHAHAHAHAHAHAHAHNKE
http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=12310
Titel: Kein Grund zum Feiern: 10 Jahre Hartz-Kommission
Datum: 22. Februar 2012 um 9:03 Uhr | Rubrik: Andere interessante Beiträge | Verantwortlich: Wolfgang Lieb
Am 22. Februar 2002 richtete die rot-grüne Regierung eine Kommission “Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt” ein, die Peter Hartz, seinerzeit Personalvorstandsmitglied der Volkswagen AG, leitete und eigentlich nur Vorschläge zur Organisationsreform der Bundesanstalt für Arbeit (Umwandlung der Nürnberger Behörde in eine moderne Dienstleistungsagentur) machen sollte. Nachdem diese wegen gefälschter Vermittlungsbilanzen ins Kreuzfeuer der Kritik geraten war, nutzten die sozialdemokratischen und bündnisgrünen “Modernisierer” den Skandal, um den von ihnen beklagten “Reformstau” auf dem Arbeitsmarkt aufzulösen. Von Christoph Butterwegge
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http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/2.220/kritik-an-bmw-streit-um-die-leiharbeit-1.1289137
Kritik an BMW Streit um die Leiharbeit
20.02.2012, 18:36
Von Sibylle Haas
Die IG Metall will die Leiharbeit eindämmen – besonders bei BMW. Denn der Münchner Autohersteller gilt aus Gewerkschaftssicht als Unternehmen, bei dem die Leiharbeit überhandnimmt.
http://www.heise.de/tp/blogs/8/print/151480
Kinder als “Feinde” der spanischen Polizei
Der Versuch, Proteste gegen Kürzungen im Bildungsbereich gewaltsam im Keim zu ersticken, führt zur Massenmobilisierung
Ralf Streck 22.02.2012
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http://www.heise.de/tp/druck/mb/artikel/36/36450/1.html
Drohnen: 5 Prozent stürzen ab
Matthias Monroy 22.02.2012
Der Markt für “unbemannte Luftfahrtsysteme” boomt auch bei der Bundeswehr. Doch mindestens 17 Drohnen unterschiedlicher Gewichtsklassen sind bereits abgestürzt
Urteil des Bundesverwaltungsgerichts – Sanitätssoldaten müssen nicht zur Waffe greifen
Müssen Sanitätssoldaten der Bundeswehr im Einsatz auch zur Waffe greifen? Diese Frage hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. Zwei Sanitätsoffiziere hatten ein Recht auf Kriegsdienstverweigerung eingefordert. Die Richter gaben ihren Klagen nun statt. Von Franziska Weber und Kristin Schwietzer. [video]
http://www.tagesschau.de/inland/sanitaeter100.html
Die unbarmherzigen Schwestern
Tele5 Vorschau —– A L T
Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei eine „nach authentischen Zuständen aus der Perspektive der gefangenen Mädchen erzählte Geschichte“, die ein „eindeutiges Feindbild“ in der Gestalt des Ordens und der „restriktiven Gesellschaft“ schaffe. Der Film sei „virtuos inszeniert und gespielt“.
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_unbarmherzigen_Schwestern
A K T U E L L E R – S E N D E T E R M I N
Tele 5
Mittwoch, 29.02.2012
20:15 bis 22:40
Die unbarmherzigen Schwestern
GB, IRL 2002
Wdh. um 2.35 Uhr
Kommentar von Deniz Yücel, Quelle: die tageszeitung, taz
http://taz.de/Kommentar-Gauck/!88277/
“Mit Tötungsdelikten ist zu rechnen”: In einem vertraulichen Lagebild beschreibt das Bundeskriminalamt, für wie gefährlich es rechtsterroristische Kleingruppen und fanatische Einzeltäter inzwischen hält. Die Ausführungen sind beunruhigend. (..)
Von Jörg Diehl. Quelle: Spiegel-Online
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,816940,00.html
xxR.
Forum der Nichtarbeit | Sendung 422 (08/2012)
Beitragsanfänge ab (Minute)
1. Liebig 14 Zombiewalk 04.02.2012 (02:02)
2. Anti-ACTA Demo 11.02.2012 (07:03)
3. Ausstellung im Coop-Cafe Teil 2 (12:40)
4. Kurzfilm (17:10)
5. Protestkurzfilm gegen Berlinale (20:33)
6. Schwabenstreich bei Berlinale (23:50)
aufgezeichnet am 16.02.2012
haha! die versuchens immer wieder, illegale methoden zu verwenden!>>
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-brilon-marsberg-und-olsberg/unternehmen-in-westheim-streicht-betriebsrats-kandidaten-den-lohn-id6391260.html
Unternehmen in Westheim streicht Betriebsrats-Kandidaten den Lohn
Westheim. In einer Firma im hochsauerländischen Marsberg-Westheim gärt es. Den 24 Mitarbeitern, die für den Betriebsrat kandidieren, wurde für Januar kein Lohn überwiesen. Ein leitender Angestellter von Kombi-Massiv-Bauelemente soll gedroht haben: Wenn der Betriebsrat sich nicht auflöse, werde der ganze Betrieb „vor die Wand gefahren“.
In der Firma Kombi-Massiv-Bauelemente (KMB) gärt es: Wenn der Betriebsrat sich nicht auflöse, werde der ganze Betrieb „vor die Wand gefahren“. Das soll Dienstagnachmittag ein leitender Angestellter namens der Geschäftsführung in einer Mitgliederversammlung angedroht haben. Sagt jedenfalls Bodo Matthey, Gewerkschaftssekretär der IG Bau, Agrar, Umwelt (BAU).”
Täterwissen, staatsseitig: http://people.howstuffworks.com/riot-control.htm
HowStuffWorks “How Riot Control Works”
people.howstuffworks.com
Riot control is an important part of any police force. Learn about riot control, what tactics police use to control riots how police prevent riots from erupting.
mehrseitig und aufschlussreich – leider gerade gar keine Zeit, das zu übersetzen…;-(
Wäre toll – wenn Du wieder Zeit dafür hast.
http://www.fr-online.de/arbeit—soziales/bundessozialgericht-zieht-bilanz-finger-weg-von-den-sozialkassen,1473632,11684848,view,printVersion.html
Arbeit & Soziales – 22 | 2 | 2012
Bundessozialgericht zieht Bilanz: Finger weg von den Sozialkassen
Von Katja Schmidt
Deutschlands oberste Sozialrichter warnen vor einer Kürzung sozialer Leistungen. Gleichzeitig verzeichnen sie noch immer Hunderttausende Klagen zu Hartz IV.
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http://doku.iab.de/kurzber/2012/kb0212.pdf
Gründungszuschuss für Arbeitslose: Bislang solider Nachfolger der früheren Programme
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http://www.neues-deutschland.de/artikel/219394.wieder-warnstreik-bei-diakonie.html?action=print
24.02.2012 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15
Wieder Warnstreik bei Diakonie
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http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,druck-817113,00.html
23. Februar 2012, 12:32 Uhr
Insolvente Drogeriekette: Schlecker-Betriebsrat fordert Staatshilfe
Von Simon Hage
Die Drogeriekette Schlecker braucht dringend Geld – jetzt bittet der Betriebsrat den Staat um Hilfe. Das Argument: Das Unternehmen erfülle eine gesellschaftliche Aufgabe, Dorfbewohner seien auf die Versorgung durch Schlecker angewiesen.
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http://doku.iab.de/forschungsbericht/2012/fb0312.pdf
IAB Forschungsbericht 3/2012
Flexibilität am Arbeitsmarkt durch Überstunden und Arbeitszeitkonten
Messkonzepte, Datenquellen und Ergebnisse im Kontext der IAB-Arbeitszeitrechnung
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http://doku.iab.de/aktuell/2012/Befristete_Beschaeftigung_Uebernahme.pdf
IAB Aktuell 23.02.2012
Befristete Neueinstellungen
Der Anteil befristeter Verträge bei Neueinstellungen ist zwischen 2001 und 2011 von 32 Prozent auf 45 Prozent gestiegen. In der Tendenz hat sich der Anteil befristeter Neueinstellungen in den letzten Jahren auf unter 50 Prozent eingependelt. Die Angaben beziehen sich jeweils auf die erste Hälfte eines Jahres.
Übernahmen aus befristeter Beschäftigung
Betrachtet man alle befristeten Verträge, die in unbefristete Verträge umgewandelt wurden oder für die es keine Weiterbeschäftigung gab, so halten sich innerbetriebliche Übernahmen und Abgänge in etwa die Waage. Die Übernahmequote unterliegt dabei konjunkturellen Schwankungen. Während sie 2008 noch bei 52 Prozent lag, sank sie im Krisenjahr 2009 auf 45 Prozent. Im Jahr 2011 stieg die Übernahmequote auf 56 Prozent. Die Angaben beziehen sich jeweils auf die erste Hälfte eines Jahres.
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http://www.haz.de/Nachrichten/Wirtschaft/Deutschland-Welt/Zahl-befristeter-Jobs-auf-Hoechststand
Arbeitsmarkt: Zahl befristeter Jobs auf Höchststand
Von Gabi Stief | 22.02.2012 20:37 Uhr
Der Trend zu befristeten Arbeitsverhältnissen ist ungebrochen. Mit 2,7 Millionen befristet Beschäftigten – einer Million mehr als vor zehn Jahren – ist ein neuer Höchststand erreicht. Nahezu jeder zweite neu abgeschlossene Arbeitsvertrag trägt mittlerweile ein Verfallsdatum.
Berlin. Dies geht aus den Daten des sogenannten Betriebspanels hervor, die das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) auf Anfrage der Grünen-Fraktion ausgewertet hat.
Flexible Arbeitsverhältnisse würden zunehmend genutzt, um die Risiken einseitig auf die Arbeitnehmer abzuwälzen, kritisierte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Grünen, Brigitte Pothmer, am Mittwoch gegenüber dieser Zeitung. Pothmer forderte erneut eine Verschärfung der Gesetzesvorgaben. Die Möglichkeit der Befristung auf maximal zwei Jahre “ohne Sachgrund” müsse gestrichen werden.
Laut IAB-Betriebspanel, einer repräsentativen Arbeitgeberbefragung, waren im ersten Halbjahr 2011 eine Million von insgesamt 2,2 Millionen Neueinstellungen befristet. Fast jeder zehnte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte hat keinen Dauerarbeitsplatz; vor zehn Jahren lag der Anteil befristeter Verträge noch bei 6,1 Prozent. Damals waren es 1,7 Millionen, heute sind es 2,7 Millionen Arbeitnehmer.
In Niedersachsen ist die Lage noch prekärer. Seit 2001 hat sich die Zahl der befristeten Verträge nahezu verdoppelt; sie stieg von 122.000 auf 241.000 im ersten Halbjahr 2011. In den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres wurden 92.000 Beschäftigte in Niedersachsen nur befristet eingestellt, so viel wie noch nie in den zehn Jahren davor. Laut IAB entspricht dies einem Anteil von 46 Prozent aller Neueinstellungen. Besonders betroffen sind Frauen: Mehr als jede zweite (53 Prozent), die im ersten Halbjahr 2011 einen neuen Job bekam, hatte einen befristeten Vertrag.
Befristete Beschäftigung bedeute häufig geringe Bezahlung, hohes Risiko für Arbeitslosigkeit und schlechte Weiterbildungschancen, kritisierte Pothmer. Betriebliche Flexibilität müsse auf die Bedürfnisse der Beschäftigten Rücksicht nehmen. “Der Zweck, über die Befristung kurzfristig Spitzen im Arbeitsaufkommen abzufedern oder zeitlich begrenzt Personal zu ersetzen, gerät zunehmend in den Hintergrund.”
Bereits im September hatten SPD, Grüne und Linke im Bundestag eine Streichung der sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen im Teilzeit- und Befristungsgesetz gefordert. Die Koalition lehnte die Anträge ab. 2001 hatte Rot-Grün das Gesetz noch selbst auf den Weg gebracht, um den Unternehmen mehr Flexibilität zu ermöglichen.
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http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,druck-817161,00.html
23. Februar 2012, 14:25 Uhr
Neue Studie: Fast jede zweite Neueinstellung befristet
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http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=in&dig=2012/02/24/a0051&cHash=498f07501a
24.02.2012
So viele befristete Jobs wie nie
ARBEIT Arbeitgeber setzen Befristungen als “Disziplinierungsmittel” ein, kritisieren Gewerkschafter. 2,7 Millionen Beschäftigte sind betroffen
Die Praxis und Ideologie des Neoliberalismus, der nahezu ungehemmten Marktradikalität (mit all ihren bekannten Folgen) hat nach dem Militärputsch in Chile 1973 und den folgenden Jahren erstmals von sich Reden gemacht. Es war kein Zufall, dass diese, die Kapitalseite und Großgrundbesitzer extrem begünstigende Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik zum ersten Mal in Chile mittels brutaler Gewalt einer Militärdiktatur eingeführt wurde (sodann auch bald in Uruguay, etwas später Argentinien).
von Dieter Boris Quelle: Website der Zeitschrift Sozialismus
http://www.sozialismus.de/kommentare_analysen/detail/artikel/der-neoliberalismus-in-lateinamerika/
In this third volume of the Arena series (£9.95 inc p+p) we gather around the proverbial camp fire where we might listen to tunes to make our toes tap and to words which might reach into our hearts and pull us into a future of wild possibilities, daring us to dream. These songs of freedom push against convention, sing of finding ways and means to move beyond the confines of staid convention and the litany of war, poverty and misery that are the direct consequence of the edifice of capitalism and those frightened elites who hide cowering behind it.
In ancient Rome, after Constantine bent his knee to Christ (or at least saw the convenient propaganda in such a coat of many colours), the music of theatre and of festival dismayed the naysayers of the ascending Christian empire that grew in his wake; the frivolity and joyousness of celebrating life became anathema to the new social order bent on obedience to the will of God and, by divine right, those masters who perpetuated his will. And so they banned it.
Quelle: ChristieBooks http://www.christiebooks.com/ChristieBooksWP/
http://www.christiebooks.com/ChristieBooksWP/2012/02/arena-3-anarchism-in-music-guest-edited-by-daniel-oguerin-9-95-inc-pp/#more-4814
http://www.heise.de/tp/blogs/8/print/151489
In Spanien galoppiert vor allem die Armut
Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich wie sonst nirgendwo in Europa
Ralf Streck 24.02.2012
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http://www.heise.de/tp/druck/mb/artikel/36/36306/1.html
Lasst die Maschinen machen
Hans-Dieter Burkhard 24.02.2012
Wie intelligent ist die Künstliche Intelligenz?
Aus: Kriegsmaschinen. Roboter im Militäreinsatz
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http://www.heise.de/tp/blogs/6/print/151492
Verfassungsbeschwerde gegen TKG teilweise erfolgreich
Bundesverfassungsgericht erschwert Zugriff auf Codes
Markus Kompa 24.02.2012
Das Gericht verfügte jedoch, dass die Vorschrift übergangsweise, längstens bis zum 30. Juni 2013 mit der Maßgabe fortgilt, dass die Sicherungscodes nur unter den Bedingungen erhoben werden dürfen, unter denen sie nach den jeweils maßgeblichen Vorschriften (etwa denen des Strafprozessrechts) auch genutzt werden dürfen.
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=wu&dig=2012/02/21/a0068&cHash=40eadbad9c
21.02.2012
Maulkorb für Gewerkschaften
ARBEITSRECHT Griechenland verbietet freie Tarifverhandlungen und verstößt damit gegen die europäische Grundrechte-Charta. Troika macht Druck und will Löhne auf breiter Front senken.
Anmerkung Orlando Pascheit: Da ist er wieder einmal, der Mainstream, finsterste Neoklassik: Der Preis der Arbeitskraft muss nur genügend sinken und schon wird sie nachgefragt und es herrscht bald Vollbeschäftigung, weil bei niedrigeren Reallöhnen die Produktionskosten sinken, so dass mehr produziert wird. Dazu wird mehr Arbeit gebraucht. Man muss aber auf diese fragwürdigen Zusammenhänge gar nicht eingehen, denn im Mittelpunkt der Überlegungen der Troika, steht die Auffassung, dass durch Lohnsenkung die internationale Wettbewerbsfähigkeit Griechenlands gesteigert werden kann. Dazu sollte man sich aber schon einmal die konkrete Wirtschaft Griechenlands anschauen. Einem exportorientierten Wachstumsimpuls steht zunächst einmal entgegen, dass Griechenland im Gegensatz zu anderen kleinen Volkswirtschaften sehr wenig exportiert. Es hat die kleinste Exportquote der EU, d.h. es müsste zunächst einmal seine Exportbasis erweitern, welche aber grundlegend von seiner industriellen Basis abhängt. Die vorhandene verarbeitende Industrie ist aber vor allem auf den Binnenmarkt ausgerichtet. Eine Ausweitung der industriellen Basis kostet, wie die Vereinigung Deutschlands immer noch zeigt, Zeit und Geld. Die industriell hergestellten Güter (manufactured goods) machen im Falle Griechenlands laut “UNCATD Yearbook of Statistics 2011″ etwa 50 Prozent der Exporte aus (Nahrungsmittel etwa 30 Prozent). Wenn diese Güter auch meist nicht in Konkurrenz zur deutschen Produktion stehen, sondern eher in einem komplementären Verhältnis stehen, so können wir aber einmal so tun, als ob dies der Fall wäre. Dabei fragen wir uns, was eine Lohnabsenkung für Griechenland in punkto Wettbewerbsfähigkeit brächte. Als erstes fällt auf, dass das Lohnniveau in Griechenland sowohl im Vergleich mit anderen westeuropäischen Staaten als auch im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten niedrig ist, d.h. dass in der Logik der jüngsten Forderungen Griechenland bereits extrem wettbewerbsfähig ist. Aber gemach, wir haben gelernt, dass nicht der Lohn allein, sondern auch die Produktivität d.h. dann die Lohnstückkosten für die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes entscheidend ist. Überraschung: die griechischen Lohnstückkosten in der verarbeitenden Industrie erreichen nur 85 Prozent der deutschen Lohnstückkosten. Die griechische Produktion müsste demnach, wenn sie denn mit den hochentwickelten Industrienationen Europas konkurrieren würde, diese überrollen. Das entscheidende Problem ist eben, dass Griechenland in seiner Produktionsstruktur noch eine teure, Zeit kostende nachholende Industrialisierung vor sich hat – wie der Osten Deutschlands seit 1990, um eine Wettbewerbsfähigkeit mit Produkten auf der Höhe der Zeit zu erreichen. – Der Auslandstourismus, ein wichtiges Standbein der griechischen Wirtschaft, sozusagen der Export von Sonnenschein, Strand und Kulturlandschaften, macht laut DIW ein Zehntel bis ein Achtel der Wertschöpfung aus, aber die Arbeitskosten spielen im Gastgewerbe Griechenlands eine vergleichsweise untergeordnete Rolle. Hier bringt eine weitere Absenkung wenig, da Arbeitskosten der Konkurrenz im Euroraum bis auf Portugal bereits darüber liegen. Viel wichtiger ist für den griechischen Tourismus der Wechselkurs gegenüber Kroatien, Nordafrika, Bulgarien und der Türkei.
Die Einrichtung von Solaranlagen zwecks Produktion von Sonnenergie für Nordeuropa ist Zukunftsmusik.
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http://www.ftd.de/politik/europa/:schuldenkrise-griechenlands-trauma-der-fremdbestimmung/60172425.html?mode=print
22.02.2012, 18:53
Schuldenkrise:Griechenlands Trauma der Fremdbestimmung
Ein Staatsbankrott wäre für Griechenland keine neue Erfahrung: Ende des 19. Jahrhunderts war das Land schon einmal pleite. Athens historische Krise hält Lehren für die Gegenwart bereit.
von Marcell Haag Frankfurt
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http://www.jungewelt.de/2012/02-23/052.php?print=1
23.02.2012 / Ausland / Seite 2
»Irgendwann reicht die Kraft nicht mehr«
In Griechenland kommen viele nicht mehr ohne Hilfe von Verwandten und Freunden über die Runden. Ein Gespräch mit Katerina Nika
Heike Schrader, Athen
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http://kopperschlaeger.net/2012/02/sueddeutsche_zeitung_yes_we_can_bild/
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http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/maerkte,did=454132.html?view=renderPrint
Germany Trade & Invest, 22.02.2012
Ein radikales Sparprogramm soll die griechische Wirtschaft retten
Reformen auf dem Arbeitsmarkt und in der Staatsverwaltung sollen Investitionen fördern / Von Michaela Balis
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http://johannisstein.blogspot.com/2012/02/griechenland-zu-tode-sparen.html
Unter dem Titel “Eins + Eins = minus Zwei” berechnete die griechische Internetseite “ant-ntp.net” den Nutzen einer von der Troika initiierten und erpressten Sparmaßnahmen in Griechenland, den Straßenverkehr.
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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58276/print
Europa: Am Rande des Abgrunds, aber deutsch (II) 24.02.2012
http://www.sueddeutsche.de/digital/2.220/anti-piraterie-abkommen-warum-der-europaeische-gerichtshof-acta-stoppen-muss-1.1291038
Anti-Piraterie-Abkommen Warum der Europäische Gerichtshof Acta stoppen muss
22.02.2012, 17:17
Ein Kommentar von Heribert Prantl
Die EU-Kommission hat dem Europäischen Gerichtshof Acta zur Überprüfung vorgelegt. Nun muss das Gericht sich bewähren und das Abkommen stoppen – denn hinter dem Vertrag gegen Produkt- und Markenpiraterie lauert eine EU-Richtlinie, die wirklich gefährlich ist. In ihr wird wahr, was die Netzgemeinde fürchtet.
…Acta entspricht dem geltenden Recht in Deutschland, plus ein paar Kleinigkeiten. Bemerkenswert ist allerdings, was in Acta fehlt: Es fehlen angemessene Rechtsschutzmöglichkeiten für die Beklagten.
Und noch sehr viel bemerkenswerter ist, was noch so alles in Vorbereitung ist: Hinter Acta lauert Ipred* (Intellectual Property Rights Enforcement Directive), die EU-Richtlinie zur Durchsetzung der Rechte an immateriellen Gütern. Darin sollen die stumpfen Formulierungen des Acta-Abkommens scharf geschliffen werden. Dort wird wahr, was die Netzgemeinde fürchtet.
Acta ist also nur die Lokomotive, die die Waggons mit dem Gefahrgut ziehen soll. Die EU-Kommission will sich vom EU-Gerichtshof eine TÜV-Plakette für die Lok und grünes Licht für den gesamten Zug geben lassen…
* https://en.wikipedia.org/wiki/Enforcement_Directive
http://www.bundestag.de/presse/hib/2012_02/2012_090/05.html
Über 3.000 Arbeitgeber mit CGZP-Tarifverträgen werden überprüft
Arbeit und Soziales/Antwort – 23.02.2012
Berlin: (hib/CHE) 613 Arbeitgeber hat die Deutsche Rentenversicherung von Juli 2011 bis Mitte Januar 2012 infolge eines Urteils des Bundesarbeitsgerichts zur Tariffähigkeit der “Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen” (CGZP) abschließend überprüft. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (17/8549)* auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/8401) hervor. Im Dezember 2010 hatte das Bundessozialgericht die Tariffähigkeit der CGZP verneint und damit die von ihr geschlossenen Tarifverträge für nichtig erklärt. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Zeitarbeitsbranche, da auf sie Nachforderungen von Sozialbeiträgen in Millionenhöhe zukommen können beziehungsweise schon zugekommen sind. Die von den Grünen genannte Summe von zwei bis drei Milliarden Euro bezweifelt die Bundesregierung allerdings in ihrer Antwort. Bis Dezember beliefen sich die Nachforderungen auf 14,4 Millionen Euro, schreibt sie. Weiter heißt es, dass sich die Zahl der betroffenen Arbeitgeber auf 3.100 belaufe, bei denen in der Mehrzahl bereits mit Betriebsprüfungen begonnen wurde. In 361 von den bisher 613 abschließend geprüften Fällen seien Beitragsbescheide erlassen worden. Grund dafür, dass in den übrigen 252 Fällen keine Beitragsforderungen erhoben wurden, sei zum einen gewesen, dass die Betriebe keine CGZP-Tarife angewandt hätten oder dass Leiharbeiter höher als im CGZP-Tarif bezahlt wurden. In weiteren Fällen existierte keine Arbeitnehmerüberlassung, führt die Regierung aus.
* http://dip.bundestag.de/btd/17/085/1708549.pdf
http://www.gtai.de/GTAI/Navigation/DE/Trade/maerkte,did=451540.html?view=renderPrint
Germany Trade & Invest, 16.02.2012
Spanische Regierung beschließt Arbeitsmarktreform
Deutliche Einschnitte bei Arbeitnehmerrechten / Berufsausbildung wird gestärkt / Von Georg Oster
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http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article13879599/Hunderttausenden-Haushalten-wird-der-Strom-gesperrt.html?print=true
21.02.2012
Teure Energie: Hunderttausenden Haushalten wird der Strom gesperrt
Viele Haushalte in Deutschland sind nicht mehr in der Lage, ihre Stromrechnung zu bezahlen. Daher sitzen gut eine halbe Million Bürger im Dunkeln.
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http://www.presseportal.de/print/2203071-produktion-in-gefaengnissen-als-guenstige-alternative-bayerns-strafanstalten.html
Produktion in Gefängnissen als günstige Alternative: Bayerns Strafanstalten sind Vorreiter in Sachen Knast-Ökonomie / 90.000qm Produktionsfläche an insgesamt 37 Standorten
impulse 22.02.2012 | 13:15 Uhr
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http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-amazon-skandal-saure-gurke-verliehen-900345.php
Hartz IV-Amazon Skandal: Saure Gurke verliehen
DGB Arbeitslosengruppe verleiht “saure Gurke” an Internet-Versandkonzern Amazon
22.02.2012
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http://derstandard.at/1329870252237/Sparen-sparen-sparen-EZB-Chef-sieht-Ende-des-Sozialstaates
Sparen, sparen, sparen: EZB-Chef sieht Ende des Sozialstaates
24. Februar 2012 14:31
Den Zweiflern am Spardiktat erteilt Mario Draghi eine Absage, es gebe keine schnellen Lösungen für Europas Zukunft
Frankfurt – Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, verlangt nicht nur eine anhaltend strikte Sparpolitik in den europäischen Krisenstaaten, sondern sieht auch den europäischen Sozialstaat als Auslaufmodell an.
http://www.wallstreetjournal.de/article/SB10001424052970203960804577241072437312152.html#printMode
Donnerstag, 23. Februar 2012, 18:04 Uhr
Draghi spricht sich für harte Linie bei Sparkurs aus
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,druck-817428,00.html
24. Februar 2012, 16:57 Uhr
Polizeigewerkschaft versus Verfassungsgericht: Die Jetzt-erst-recht-Überwacher
Ein Kommentar von Christian Stöcker
Das Bundesverfassungsgericht mahnt mehr Kontrolle beim Zugriff auf Telekommunikationsdaten an. Dagegen wettert nun der Chef der Polizeigewerkschaft: Man müsse jetzt erst recht möglichst viel spähen, findet Rainer Wendt. Das offenbart eine fragwürdige Sicht auf den Rechtsstaat.
Quelle: Youtube
Professor Dr. Günther, Arzt, Antifaschist, Jude und mutiger Mahner
Als Entdecker des Golfkriegssyndroms verfolgt
Von Brigitte Queck
Professor Dr. Siegwart-Horst Günther feiert am 24.2. 2012 seinen 87. Geburtstag, und alle Menschen weltweit, die den Entdecker des Golfkriegssyndroms kennen, gratulieren dem Humanmediziner jetzt herzlich auch zu seinem Lebenswerk! Wer ist Professor Dr. Günther? Als Soldat an der Ostfront kam er mit der Widerstandsgruppe um Graf von Stauffenberg in Berührung und wurde ihr Kurier, was er nach der Aufdeckung der Verschwörergruppe gegen Hitler und seiner folgenden Einlieferung ins KZ Buchenwald fast mit dem Tode bezahlt hätte. Quelle: Neue Rheinische Zeitung http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=17498
24.2.2012 – Unter Kapitalismus versteht man eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, die auf Privateigentum an den Produktionsmitteln und einer Steuerung von Produktion und Konsum durch den Markt beruht. Vor dem Hintergrund von Wirtschaftskrisen, sozialer Ungerechtigkeit, großer Einkommensunterschiede und unsicherer Arbeitsplätze zeichnet sich in den letzten Jahren eine Debatte darüber ab, ob der Kapitalismus in seiner heutigen Form noch zeitgemäß ist. (…)27 Prozent der Deutschen assoziieren den Begriff Kapitalismus mit Freiheit, 38 Prozent mit Fortschritt. Dagegen verbinden 77 Prozent den Kapitalismus mit Ausbeutung. Hier haben sich in den vergangenen 20 Jahren deutliche Veränderungen ergeben: 1992 verbanden noch 48 Prozent der Befragten den Kapitalismus mit Freiheit, 69 Prozent mit Fortschritt und nur 66 Prozent mit Ausbeutung. (…) Quelle: Jacob Jung Blog
http://jacobjung.wordpress.com/2012/02/24/ist-der-kapitalismus-noch-zeitgemas/#more-4486
Das rechte Auge
Im Kampf gegen den Terror von rechts haben die deutschen Strafverfolger schon einmal versagt. Der Mann, der ihnen das Zahl für Zahl nachwies, hieß Emil Julius Gumbel. Deutschland hat es ihm nicht gedankt. Quelle: Die Zeit http://www.zeit.de/2012/07/Gumbel/komplettansicht
»Ist die ganze Welt bald pleite?« als Hörbuch zum Download – Von Ingo Stützle | Veröffentlicht am: 24. Februar 2012
http://www.stuetzle.in-berlin.de/2012/02/ist-die-ganze-welt-bald-pleite-als-horbuch-zum-download/
habe das ja früher für einen Witz so für Leute Mit Alu- Hut- Gehalten, Grüße an das BKA mit in die e-mail reinzuschreiben, aber nu:
http://annalist.noblogs.org/post/2012/02/25/2454/
annalist » 2010 wurden in Deutschland 37 Mio. E-Mails überwacht
So eine Überschrift gibt’s in der ‘Bild‘ ja auch nicht alle Tage. Sprich, wenn sogar die das bemerkenswert finden, muss es ernst sein.
Hintergrund ist ein Bericht des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKG), das theroretisch die Geheimdienste überwacht. Weil die sonst von überhaupt niemandem kontrolliert werden, im Unterschied etwa zu BKA und der Polizei im Allgemeinen, die im Vergleich zum PKG ein Hort der Transparenz sind.
PDF: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/086/1708638.pdf
Im Bericht geht es um Auskunftsverlangen bei Telekommunikationsunternehmen und den Einsatz des IMSI-Catchers zur Ermittlung des Standortes von Mobilfunkgeräten durch das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), den Bundesnachrichtendienst (BND) und den Militärischen Abschirmdienst (MAD).
.. für das Jahr 2010. Digitale Linke hat die Details. Es steht erwartungsgemäß nicht soo viel drin, außer dass der Verfassungsschutz deutlich mehr Abhörmaßnahmen dokumentiert als die beiden Auslandsgeheimdienste BND und MAD
Im Jahr 2010 wurden danach 37.292.862 Emails und Datenverbindungen überprüft, weil darin bestimmte Schlagwörter (z.B. Bombe, Atom, Rakete usw.) vorkamen. Damit hat sich die Zahl im Vergleich zum Vorjahr mehr als verfünffacht. 2009 waren 6,8 Mio. Internet-Kommunikationen überprüft worden.
Es gibt zwei Berichte:
Den G-10-Bericht 2010 – Bericht gemäß § 14 Absatz 1 Satz 2 des Gesetzes zur Beschränkung des Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnisses (Artikel 10-Gesetz – G 10) (Drucksachen-Nummer 17/8639, veröffentlicht am 10.2.12)
Den TBG-Bericht 2010 – Bericht zu den Maßnahmen nach dem Terrorismusbekämpfungsgesetz (Drucksachen-Nummer 17/8639, veröffentlicht am 10.2.12)
Die Zahlen der überwachten E-Mails etc. stehen im G10-Bericht, allerdings auch da nicht die Suchworte, die bei BILD genannt werden.
konstruktiver als nur die Hände überm Kopp zusammenzuschlagen wegen der Mailüberwachung wäre es, den Leuten endlich ne vernünftige Verschlüsselung vorzuschlagen, wie das Markus Beckedahl in seinem Artikel dazu am Schluss tut: http://netzpolitik.org/2012/geheimdienste-haben-2010-37-292-862-e-mails-uberpruft/
Geschockt und überrascht? Verschlüsselte Kommunikation via Mail und Jabber sichern die eigene Privatsphäre besser. GPG ist nicht aufwändig und/oder kompliziert. Das ist ein Vorurteil- Bzgl. Wegwerfadressen: da ist es etwas aufwändiger, entweder man bedient auch diese über den Mail-Client oder verwendet Verschlüsselungsprogramme außerhalb dessen. gibt’s ja auch z.b. hier http://gpg4usb.cpunk.de/
Wer ist schuld: die Gnadenlosigkeit des Gesetzes der Schwerkraft oder die sozialdemokratische Gesinnung des Kellners?
Working Class Hero – John Lennon
talking about a revolution (tracy chapman)
http://wikileaks.org/the-gifiles.html
wikileaks hat heute früh einen ganzen haufen e-mails publiziert (5 millionen!) vom global intelligence service stratfor – wo jetzt schon abzusehen ist, dass da wieder ein haufen zeug dabei ist, das die korrumpiertheit von diplomatie und businesswelt, ihre verstrickung miteinander und ‘n haufen sauereien von staaten und körperschaften offenlegt!
for example: http://wikileaks.org/gifiles/docs/1149294_confed-fuckhouse-.html and there: http://wikileaks.org/gifiles/docs/408954_re-ambassador-djalal-.html
plus anon- artikel darüber: http://anonymous-gyulyano.blogspot.com/2012/02/wikileaks-publishes-5-million-stratfor.html
anonymous hat unabhängig für heute eine veröffentlichung mit neuigkeiten brisanter art angekündigt…
markus hat jetzt auch was dazu: GI-Files: Wikileaks veröffentlicht 5 Millionen Mails von US-Think-Tank
Von Markus Beckedahl | Veröffentlicht am: 27.02.2012 um 7:17h | 9 Kommentare
Wikileaks hat heute Nacht die “GI-Files” veröffentlicht, rund fünf Millionen Mails der Firma Stratfor. Der US-Think-Tanks kam Weihnachten zum ersten Mal in die mediale Weltöffentlichkeit, als Hacker die Nutzer eines Stratfor-Newsletters samt Kreditkarten veröffentlichten. Nun folgt also der Mailserver.
Die Mails sollen Einblicke in die Arbeit eines “privaten Geheimdienstes” (O-Ton Wikileaks) werfen. Alleine 4.000 Mails sollen sich mit Wikileaks und Julian Assange beschäftigen, dazu kooperiert man mit The Yes Men, die sich auch gleich in den Mails wiedergefunden haben. http://netzpolitik.org/2012/gif-files-wikileaks-veroffentlicht-5-million-mails-von-us-think-tank/
here’s one of the goodies: Einen gewissen Popcorn-Faktor kann man dem nicht absprechen, soviel ist klar. Z.B. kam erstmal raus, dass die Ground-Zero-Moschee ein CIA-FBI-Plot war: Re: [CT] Untangling the Bizarre CIA Links to the Ground Zero Mosque http://wikileaks.org/gifiles/docs/373982_re-ct-untangling-the-bizarre-cia-links-to-the-ground-zero.html