Weitere faschistische Morde in Russland – Ergänzt

Der Neonazi-Terror in Russland geht weiter. Unser Genosse Konstantin Lunkin verstarb am 31. Mai 2010 an den Folgen eines faschistischen Überfalls.
Gestern, am 31. Mai verstarb der Antifaschist Konstantin Lunkin. Am 23. Mai, seinem Geburtstag, wurde er vor seinem Hauseingang in Rjasan brutal von Nazis überfallen. Dabei wurde sein Kopf mit einem Stein eingeschlagen. Mehr als eine Woche verbrachte er im Koma im örtlichen Krankenhaus.
Kostja war ein guter, positiv denkender Mensch, der nie verzweifelte und jederzeit bereit war zur Hilfe zu kommen. Wie jeder normale Mensch vertrat Konstantin antifaschistische Ansichten. Die mutmasslichen Mörder wurden noch am selben Tag festgenommen. Eine Nachbarin, welche den Überfall aus dem Fenster beobachtete, konnte sie identifizieren. Jedoch befinden sie sich wieder auf freiem Fuss. Sie wurden freigelassen, nachdem ihre Eltern erklärten, dass sich ihre Kinder zum Zeitpunkt des Überfalles zu Hause befanden.
Die Behörden haben keinerlei Initiative zur Aufklärung des Vorgefallenen ergriffen. Mitarbeiter des Zentrum “E” (“Extremismusbekämpfung”) sprachen mit Antifaschisten aus Rjasan, und meinten dabei, dass sie die Sache “unter den Tisch fallen lassen” könnten, wenn Antifaschisten ihnen nicht Informationen über ihre Tätigkeit zur Verfügung stellen würden. Dies war nicht der einzige Naziüberfall an diesem Tag. In Moskau wurde der 28-jährige Dmitri Kaschizyn mit 15 Messerstichen getötet. Einige Tage darauf starb sein Vater an Herzversagen.
Wir dokumentieren auch folgenden Bericht von Indymedia: Am 31.Mai starb unser Freund Kostya Lunkin in Ryazan, einer Stadt in Russland. Am 23.Mai hatte er seinen 25.Geburtstag gefeiert und wurde in der Nähe seines Wohnortes brutal von Nazis angegriffen. Sein Kopf wurde durch einen Stein gebrochen… Seitdem befand er sich im Koma.
Am 31.Mai starb unser Freund Kostya Lunkin in Ryazan, einer Stadt in Russland. Am 23.Mai hatte er seinen 25.Geburtstag gefeiert und wurde in der Nähe seines Wohnortes brutal von Nazis angegriffen. Sein Kopf wurde durch einen Stein gebrochen… Seitdem befand er sich im Koma.
Die mutmaßlichen Mörder wurden am selben Tag festgenommen. Kostyas Nachbarn hatten die Mörder identifiziert, denn sie hatten den Angriff beobachtet. Aber nun sind die Täter frei, denn ihre Eltern gaben ihnen ein Alibi, da ihre Kinder “zu dem Zeitpunkt zu hause waren”.
Die Polizei unternahm keine Anstrengungen, das Verbrechen aufzuklären. Eher im Gegenteil gab ein Polizist der Zentrale E (der Zentrale im Kampf gegen Extremismus) gegenüber unseren Genoss_innen in Ryazan an, der Fall werde eingestellt, wenn die Antifaschist_innen nicht einwilligen als Informant_innen zur Verfügung zu stehen. Bedauerlicherweise gab es am selben Tag einen weiteren Angriff von Nazis, dieses mal in Moskau. Der 28 Jährige Dmitri Kashitsin wurde mit mehr als 15 Messerstichen verletzt und starb. Sein Vater starb einige Tage später an Herzstillstand.
Kostya’s Freund_innen haben einen Yandex-Geld Account eröffnet, um der Familie zu helfen. Die Nummer des Accounts lautet: 41001601710911
Original (russisch): http://avtonom.org/node/12427
Quelle Indymedia Deutschland vom 31.05.2010















Heute per mail bekommen:
“Wär schön, wenn ihr mit drei Mausklicks helfen würdet eine Fascho-Mörderseite zu schliessen. Auf der Seite http://redscumwatch.blogspot.com/ sind die Bilder von Moskauer Antifas am 1. Mai in Moskau veröffentlicht, auf die Jagd gemacht werden soll. Darum muss Google die Seite schliessen – sonst werden Leute in Russland ermordet. Bitte veröffentlicht diesen Aufruf auch auf anderen Verteilern – je grösser der internationale Druck, desto grösser die Chance, dass die Seite gemüllt wird.
Der Aufruf an Google geht ganz einfach:
Geht aus eurem gmail-account heraus, falls ihr einen habt.
Öffnet die Seite http://www.google.com/support/blogger/bin/request.py?contact_type=hate_speech&blog_URL=&blog_ID= Hier bitten wir google darum, die Seite zu schliessen
Copy/pastet http://redscumwatch.blogspot.com/ in die Zeile URL of the blog in question und drückt “submit”
Das war’s dann schon. Nun hoffen wir, dass die gefährliche Seite schnell geschlossen wird. Bitte schickt doch diese message weit herum.
Lieber Gruss und danke”
Gibts denn auch Informationen zu den Kontakten russischer Nazis zu den hiesigen Ratten?