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Veranstaltungshinweise
Termine und Veranstaltungshinweise für die hier werben wollt sendet bitte an syndikalismus@riseup.net
8.-12. August – St.Imier (Schweiz)- Anarchistisches Welttreffen
Vom 8. bis 12. August 2012 wird in St-Imier (Berner Jura, Schweiz) ein internationales Treffen von Libertären aller Strömungen sowie von allen Personen, die die verschiedenen anarchistischen Bewegungen (besser) kennenlernen wollen, stattfinden. Dieses „Welttreffen des Anarchismus" ist eigentlich ein Jubiläum der ersten anti-autoritären Internationalen, die 1872 als Antwort auf die Internationale von Marx gegründet wurde. Seither hat sich die Welt ziemlich verändert, zumindest unter gewissen Gesichtspunkten, doch die libertären Strömungen konnten sich den Zeiten anpassen, wovon das Treffen zeugen wird. Eine Sache bleibt gewiss: Die Zeit hat in keiner Weise die Unterdrückung der Schwächsten durch die Mächtigen gemildert. Weitere Infos: http://www.anarchisme2012.ch/index.php?lang=de
24. – 26. August – Bochum – Libertäre Medienmesse
Drei Tage Messe, Projektvorstellungen, Lesungen, Kultur, Veranstaltungen, Infos, Leute treffen und Pläne schmieden für eine Welt jenseits von Krise und Ausbeutung.
Weitere Infos: http://limesse.de/
Der Syndikalismus mit seiner Gewerkschaftstaktik drängt zum Konflikt, drängt zur sozialen Revolution, drängt zum Sozialismus. Er fordert von den Arbeitern vorbehaltlose Solidarität und selbstständige Politik. Der Syndikalismus als Waffenschmiede der Arbeiterbewegung kann nicht überwunden werden, wenn die Arbeiter solidarisch und selbstständig handeln.
Rudolf Rocker: Der Kampf ums tägliche Brot
"Wer den Arbeitern stets nur von dem großen Endziel zu erzählen weiß und ihnen im übrigen einzureden versucht, daß jede Verbesserung innerhalb der heutigen Gesellschaft für sie zwecklos, ja unmöglich ist, der handelt ungeachtet seines angeblichen „Radikalismus“ nicht anders wie die Pfaffen, die den Hungrigen das Himmelreich versprechen, damit sie sich leichter über die Hölle ihres irdischen Daseins hinwegtäuschen."
Rudolf Rocker: Gegen den Strom trotz alledem!
"Was wir erstreben, ist die Götterdämmerung des Staates, der Sieg der Gemeinschaft über den Ungeist politischer Bevormundung und wirtschaftlicher Unterdrückung. Wollt ihr den revolutionären Menschen erkennen, so prüft ihn auf seinen Drang zur Freiheit! Hier scheidet sich Neues von Altem, Beschränkung von Unabhängigkeit. Wer die Krücken autoritärer Bevormundung nicht entbehren kann, der gehört nicht zu den Neuen, der ist noch fest verwachsen mit den alten Mächten der Vergangenheit, von denn ihn keine noch so revolutionäre Phraseologie trennen kann...
Sein eigenes Leben leben, jedes Ding nach eigenem Ermessen beurteilen, nicht länger mit den Gedanken unsrer Großväter denken – dies ist das erste Zeichen eines freien Menschentums."